Die Geschichte des Trenchcoats

Vier Dinge durften nie fehlen, wenn Sherlok Holmes auf die Jagd nach Verbrechern ging: Pfeife, Lupe, Deerstalker und natürlich der Trenchcoat! Kein Wunder, schließlich ist kaum ein anderer Mantel so praktisch und strahlt gleichzeitig soviel Klasse aus wie der Trenchcoat. Doch diese Mantelart gab es schon lange bevor Holmes in England auf Verbrecherjagd ging…

In den 70er Jahren des 19. Jahrhundert erfand der Textilgeschäftbesitzer Thomas Burberry einen festen Baumwollstoff namens Gabardine, der atmungsaktiv und wasserdicht zu gleich war. Die Baumwollfäden wurden in eine feste Köperbindung gewebt und zuvor imprägniert. Noch heute bestehen hochwertige Trenchcoats aus Gabardine, da dieser Stoff einzigartig fest ist und gleichzeitig weich fällt.
Zunächst wurden aus Gabardine nur Overalls und Zelte gefertigt, doch dann erhielt Thomas Burberry den Auftrag von der britischen Militärverwaltung einen Regenmantel für die Armee im Ersten Weltkrieg zu entwerfen. Burberry machte sich sofort ans Werk und entwickelte einen Mantel mit funktionellen Riemen, Taschen und D-Rings. Wichtig war es der Armee, dass sie ihre Waffen am Mantel gut befestigen konnte. An den D-Rings konnten die Soldaten Granaten anbringen und die Stoffklappen an den Schultern dienten zum Schutz für die Gewehrläufe.
Den Soldaten gefiel der Trenchcoat so gut, dass sie ihn auch nach dem Ersten Weltkrieg trugen und ihn in ihre Alltagsgarderobe einführten. Der Trenchcoat war nicht nur ein beliebter Regenmantel sondern auch fürs Autofahren besonders praktisch. Das war damals nämlich eine noch recht schmutzige Angelegenheit und der Mantel schützte die Garderobe vor Ruß und Straßendreck.

Humphrey Bogart trug den Trenchcoat in seinen Filmen und machte ihn damit vollkommen salonfähig. Es dauerte nicht lange, da entdeckte auch die Frauenwelt diesen praktischen und stilvollen Mantel für sich. Der Trenchcoat ließ sich gut über die Kostüme der damaligen Zeit tragen, er betonte die Taille und wirkte trotz allem sportiv – die Frauen verliebten sich kopfüber in den Trenchcoat und bis heute ist er eine der beliebtesten Mantelformen.

Trenchcoats gibt es in fast allen Farben und in den verschiedensten Abwandlungen. Der sandfarbene Klassiker jedoch sieht heute fast noch genauso aus wie in seiner Entstehungszeit. Ein Trenchcoat ist ein wahres Allroundtalent und kann an warmen Frühlingstagen genauso wie an verregnteten Herbsttagen getragen werden. Ob Jeans, Rock, Kleid, Anzughose, Pumps, Ballerinas oder Gummistiefel – der Trenchcoat passt sich wunderbar jedem Kleidungsstil an und gibt Ihrem Outfit eine klassische, elegante Note.

Also, worauf warten Sie noch? Holen Sie den Trenchcoat aus dem Schrank und legen Sie den Ganoven das Handwerk!

Trenchcoat modern...

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...und schick!

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...sportlich...

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Über

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