Die im Bereich Textilherstellung und –vertrieb arbeitende Firma Tom Tailor wurde im Jahre 1962 von Hans-Heinrich Pünjer und Uwe Schröder gegründet. Firmensitz ist seit Beginn des Unternehmens Hamburg-Niendorf. Nachdem in den ersten Jahren nur Casualwear verkauft wurde, erweiterte Tom Tailor sein Sortiment Ende der 1970er Jahre und die erste Sportswear-Kollektion lief vom Band. Während in den ersten Jahren der Vertrieb hauptsächlich über Kaufhäuser abgewickelt wurde, entstanden 1994 die ersten Tom Tailor Monolabel Stores in Deutschland.
Bereits zwei Jahre später betrieb Tom Tailor die ersten Shops im Ausland. Die erste Jeanskollektion, die zeitgleich auf dem Markt eingeführt wurde, fand nach und nach eine wachsende Käuferschaft, sodass kurz darauf die Produktpalette um den Bereich Woman erweitert wurde. Nachdem der zuvor für P&C tätige Christoph Rosa das Führungsteam als Freelancer im Bereich Produktentwicklung und später im Marketing verstärkte, erlebte das Label Tom Tailor Woman Casual eine neue Kollektionsausrichtung. Rosa baute ebenfalls die Systeme Noos und Flash Repeat aus. Durch geschicktes Marketing, wie die Eröffnung neuer Showrooms und eines Shop-in-Shops in der Galerie Lafayette sowie durch überarbeitete Organisationsstrukturen weitete der Textilriese Tom Tailor sein Unternehmen aus und beschäftigt heute circa 700 Mitarbeiter weltweit.
Seit der Gründung der Firma bildet die Philosophie „Casual fashion for a casual life“ das Herz der Marke Tom Tailor. Als dynamisches, stetig wachsendes Unternehmen ist sich Tom Tailor bewusst, dass die Mitarbeiter und Handelspartner vor Ort das größte Kapital der Firma sind. Mit der Zielsetzung eine gleichbleibend hohe Qualität zu produzieren, legt Tom Tailor besonders viel Wert auf Details. Die Mode von Tom Tailor, zugeschnitten auf moderne Menschen, die voll im Leben stehen, überzeugt zudem durch die sorgfältige Verarbeitung.
Durch die Verknüpfung sämtlicher Bereiche der Wertschöpfungskette ist Tom Tailor in den vergangenen Jahren der Aufbau eines Lifestyle-Konzerns gelungen. Von der Entwicklung der Produkte bis zum Vertrieb kontrolliert das international agierende Unternehmen Tom Tailor alle Bereiche. So wird eine bestmögliche Ausrichtung auf die Bedürfnisse der Kunden bei systematischer Vernetzung der Planungs- und Steuerungsprozesse erreicht. Die Optimierung der Produktionskette brachte Tom Tailor 2009 einen Gesamtumsatz von 300,2 Millionen Euro.
Soziale Kompetenz beweist Tom Tailor mit der Initiative „Cotton made in Africa“. Dieses Projekt hat es sich zum Ziel gesetzt, in Afrika produzierte Baumwolle fair zu handeln. Verbesserte Bedingungen bei der Produktion sowie fortschrittliche Anbaukonditionen sorgen für eine gesteigerte Nachfrage von Seiten der Industrieländer.
Die Kollektionen von Tom Tailor bestechen durch ihre tragbare, lässige Mode, die immer den zeitgemäßen Look transportiert. Um eine ständige Aktualität zu gewährleisten, entwerfen die Designer des Unternehmens Tom Tailor pro Jahr zwölf neue Kollektionen. Fünf Produktlinien, die sich an Käufer unterschiedlichen Alters richten, sorgen für ein zielgruppengerechtes Angebot an Casual Wear. Ergänzend stehen dem Käufer lizenzierte Accessoires, wie zum Beispiel Parfums oder Lederwaren von Tom Tailor zur Verfügung.