7 Dinge, die jeder tut, aber keiner zugibt.

1. Wir lesen immer den neuesten Tratsch und Klatsch.
Wir lieben Promi-News und kaufen uns heimlich sämtliche Klatsch-Blättchen. Auch wenn alle Illustrierten ein-, und dieselben News doppelt und dreifach durchkauen, sind wir durchaus bereit diesen Gossip aus verschiedenen Perspektiven zu konsumieren – es kann doch sein, dass die einen etwas wissen, was die anderen noch nicht wussten!? Wer mit wem wann und wo sind eben Fragen, die uns brennend interessieren! Natürlich möchten wir nicht dabei gesehen werden, wenn wie wir, anstelle eines hochanspruchsvollen Buches, lediglich eine Boulevard-Zeitung lesen.

2. Wir singen immer und überall ohne es zu können.
Wir können eigentlich nicht singen, aber tun es trotzdem aus voller Leidenschaft: zum Beispiel unter der Dusche. Gerne auch mit einer Haarbürste als Mikro vor dem Spiegel. Oder aber lauthals im Auto – wir müssen einfach jedes Lied mitträllern! Aber natürlich immer nur so, dass es keiner mitbekommt, beim Karaoke-Abend würden uns keine zehn Pferde auf die Bühne bekommen.

3. Wir schauen mit großer Leidenschaft Trash-TV.
„Ich schaue eigentlich nie Fernsehen“ – ja, klar… und insgeheim sind wir ganz aus dem Häuschen, wenn uns der Bachelor, das Dschungelcamp, Schwiegertochter gesucht & Co – kurzum: Trash-TV – den Abend versüßen. Wir möchten es ungern zugeben, weil wir uns dann irgendwie ein klitzekleines bisschen dumm vorkommen, aber tatsächlich ergötzen wir uns am Lieben und Leiden anderer. Authentische Szenarien, bzw. uns als authentisch ausgelegte Situationen, empfinden wir einfach viel spannender und interessanter als eine fiktive Story. Dieses Eingeständnis zeugt nur von Menschlichkeit, schließlich braucht jeder nach einem langen und anstrengenden Tag einen Hauch Banalität. Wir lassen uns von, nennen wir es mal „intellektuell nicht besonders anspruchsvollen“, Sendungen gern angenehm berieseln, das ist okay.

4. Wir sind manchmal unglaublich faul.
Ertappt ihr euch auch dabei wie ihr die kleinsten Rechnungen mit dem Taschenrechner erledigt, da ihr zu faul seid selbst zu denken? Habt ihr beim Aufräumen aus Faulheit einfach Staub unter das Bett gekehrt, damit der spontan anstehende Besuch bloß nicht mitbekommt, dass ihr seit Tagen einen großen Bogen um den Staubsauger macht? Und gehört ihr vielleicht zu den Personen, die zu faul sind eine Trittleiter zu holen, um auch im obersten Regal des Kleiderschranks Klamotten zu verstauen und deshalb ihre Kleidung einfach in das Regal werfen, sodass diese natürlich jedes Mal beim Öffnen des Schranks zerknüllt wieder runterfällt?

5. Wir horten Papierkram, bis das Chaos ausbricht.
Wir kaufen zwar wahnsinnig gerne Post it’s und Ordner und geben vor, die Struktur in Person zu sein, aber in Wirklichkeit räumen wir unsere Schmierzettelchen, Notizen, Rechnungen, Post & Co nur selten auf, sodass einfach irgendwann das absolute Chaos ausbricht. Erst wenn wir gefühlte Stunden damit verbringen, ein wichtiges Dokument zu suchen, sind wir bereit wieder Ordnung in unsere Sachen zu bringen. Das dauert dann natürlich Stunden.

6. Wir neigen hin und wieder dazu, uns etwas gammelig zu verhalten.
Unsere ganze Energie stecken wir in unser Styling für den Office-Tag, unser Freizeitvergnügen und besondere Anlässe am Wochenende. Sobald wir jedoch nach Hause kommen, macht sich unser Grundbedürfnis nach Gemütlichkeit und Wohlgefühl dermaßen breit, dass „die Jogginghose anzuziehen“, die erste Handlung ist, die wir nach unserer Heimkehr tätigen. Manchmal erwischen wir uns dabei wie wir Saft aus der Packung trinken und sie anschließend wieder in den Kühlschrank stellen. Wir möchten es nicht, aber die Versuchung ist einfach zu groß: Wir lecken uns beim Backen die Finger ab. Der Evergreen „Fingernägel kauen“ gehört leider auch zu unseren Marotten. Und das Kaugummi werfen wir zugegeben auch nicht immer, wie es sich gehört, in den Mülleimer, sondern auf durchaus mal auf den Boden.

7. Wir lüg…, äh, schummeln ab und an.
Beim Gewicht ein paar Kilos wegschummeln, bei der Körpergröße wiederum einige Zentimeter dazu mogeln – meine Güte, wer tut das nicht? Bei der Arbeit den Kollegen sagen, man würde gerade wichtige Kalkulationen aufstellen, in Wirklichkeit aber schauen wir uns bei Facebook auf dem News Feed von Freunden und Bekannten um. Allen Leuten weismachen, man würde ja gaaanz wenig Fast Food essen und sich eigentlich auch nur noch gesund ernähren und am Ende mit Pizza, Cola und Chips den besten Abend der Woche verbringen. Wie oft lachen wir bei einem Witz, den wir garnicht verstanden haben? Nicken und Lächeln gehört auch zu unserer Masche, wenn wir auf einer Feier im Gespräch mit Bekannten nicht den blassen Schimmer von dem Fach-Chinesisch haben, das gerade die Runde macht. Im Supermarkt tun wir so, als ob wir den Bekannten in der Gemüseabteilung nicht gesehen hätten, um ja nicht mit ihm reden zu müssen. Wir schlagen bei Wikipedia Fremdbegriffe nach, aber nicken bestätigend, wenn andere sagen „Wikipedia sollte man auf keinen Fall als Quelle nutzen“.

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