Ständig frieren – das kennen nur Frostbeulen!

17. Januar 2018 von

1. Tropische Temperaturen gegen eine kalte Wohnung.

Wir: dicker Pulli, Kuschelsocken, zwei Decken. Er: Unterhemd, kurze Hose und Jammern in Dauerschleife: „Wir haben hier 25 Grad – dir kann doch unmöglich noch kalt sein!!?“ Doch, es kann! Wir verstehen es ja selbst nicht, aber das tropische Klima in unserer warmen Wohnung hindert uns nicht daran, trotzdem zu frieren, und zwar ständig. Damit unser Liebster nicht zu sehr ins Schwitzen kommt, reiben wir dafür – liebevoll wie wir sind – unsere eiskalten Füße an seinen Waden.

2. Den Zwiebellook auf die Spitze treiben.

In Schichten arbeiten? Für uns kein Problem, Mamas Rat „Du musst dich im Winter warm anziehen“ wissen wir jetzt mehr denn je zu schätzen und reizen den Zwiebellook in voller Blüte aus: Unter unserer dicken Winterjacke tragen wir eine Strickjacke, naja, eigentlich ist es noch ein zweiter Mantel, einen Longsleeve und ein Unterhemd. Unter unsere Hose gesellt sich eine Strumpfhose oder lange Unterhose – sexy gekleidet muss im Winter nun wirklich kein Mensch sein – und natürlich bilden zwei Paar Socken und die dicken Winterboots den krönenden Abschluss unseres Layering-Stylings.

3. Lüften im Büro? Wird überbewertet.

„Können wir bitte einmal das Fenster aufmachen?“ Nein! Hört mir mit eurem „Stoßlüften“ auf, wenn ihr frische Lauft braucht, dann dreht doch eine Runde um den Block, aber das Fenster bleibt zu. Ihr dürft allerdings gerne die Heizung aufdrehen und uns immer einen schön warmen Tee an den Schreibtisch bringen – das sorgt dann auch für ein gutes Raumklima! Finden bei euch im Büro auch immer diese dauerhaften Diskussionen zum Thema „Stoßlüftung“ statt?

4. Im Winter das Haus verlassen? Seid ihr wahnsinnig?

„Wollen wir uns in der Stadt auf einen Kaffee treffen?“ – nee, komm doch lieber auf einen Kaffee zu mir! Im Winter treffen wir Verabredungen nur, wenn sie bei uns Zuhause stattfinden. Pünktlich zu Winterbeginn beginnt bei uns nämlich die Überwinterungs-Phase: Das Haus verlassen? Wozu?? Wir haben alles, was wir brauchen Daheim: einen Mann, der uns Schoki und Tee aus dem Supermarkt mitbringt, einen Lieblings-Lieferanten, der unsere Pizzawünsche auswendig kennt, Kuschelsocken, die mittlerweile mit uns sprechen, und natürlich unsere beste Freundin, die uns regelmäßig besucht!

5. Winter-Accessoires sind unsere Überlebensstrategie.

Frierende Menschen planen im Winter immer zehn Minuten extra ein, wenn sie aus dem Haus gehen möchten, denn „Tasche packen“ dauert ein wenig: Unsere Strickmütze müssen wir so aufsetzen, dass die Frisur nicht durcheinander gerät – Königsdisziplin Nummer Eins. Dann wickeln wir uns mit einem extra laaangen Schal ein, sichern unsere Hände mit Handschuhen sowie Handwärmern doppelt ab und packen dann noch unseren MP3-Player mit stimmungsvoller Sommermusik ein.

6. Wir bringen unsere Beifahrer immer zum Schwitzen.

Mal ehrlich: Mit völlig verkrampften Schultern und vor Kälte steifen Händen kann doch kein Mensch Auto fahren, oder? Da „Vorsicht im Straßenverkehr“ für uns die wichtigste Disziplin ist, riskieren wir es dann lieber, dass unseren Beifahrern schlecht wird, weil es bei uns im Auto – naja sagen wir mal – schön „muckelig“ ist.

7. Eine hohe Nebenkostenabrechnung in Kauf nehmen.

Das erste, was wir machen, wenn wir nach Hause kommen? Heizung hochdrehen: auf volle Pulle, versteht sich. Was wir nicht machen, wenn wir ins Bett gehen? Heizung runterdrehen: Morgens muss es schließlich schön warm sein. Heizen und lüften? Wäre vermutlich das richtige Heizverhalten, aber eine konstant hohe Temperatur ist für uns überlebenswichtig. Wenn wir duschen gehen, gönnen wir uns dann noch on top ein extra langes „einfach mal so unter der heißen Brise stehen“ – sorry Umwelt, es ist einfach zu herrlich.

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