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Creolen

Weniger ist mehr? Von wegen! In dieser Saison darf schmucktechnisch wieder geklotzt werden. Nach dem großen Hype in den 90ern und Anfang der 2000er ist es eher ruhig um den auffälligen Schmuck geworden, doch nun erleben Creolen ihr Trend-Comeback – zurecht!

Creolen zählen zu den klassischen Ohrringen. Die traditionellen Modelle sind als Ringe erhältlich. Moderne Varianten gibt es auch als Ohrstecker. Das Halbrund der Creole verläuft dabei über das Ohrläppchen, so dass optisch der Eindruck eines Rings erweckt wird. Bei diesen beiden Arten Creolen ist der Verschluss unterschiedlich geartet. Dabei unterscheiden sie sich nicht nur in der Verschlussvariante, sondern vor allem im Design. Klassische Creolen aus Gold sind reine Ringe aus unverziertem Material in unterschiedlichen Stärken. Diese besonders einfachen Creolen sind nicht minder reizvoll als ausgefallenere Modelle. Eine Alternative bieten Creolen mit eingesetzten Schmucksteinen. Weiße Strasssteine oder farbige Edelsteine zieren modische Creolen ebenso ansprechend wie feine Muster und Ornamente.

Mit individuellen Creolen betonen Damen ihre Eigenheit und ihren Charakter. Für jeden Geschmack erhälst du die passenden Creolen, die den Typ der Trägerin gekonnt untermalen. Neben Creolen in klassischem Gold bieten Materialien wie Weißgold oder Silber weitere Alternativen. Besonders beliebt sind Modelle im Materialmix: Die Kombination aus Weißgold und Gelbgold oder auch aus Rotgold und Gelbgold wirkt besonders attraktiv.

Woher stammt die Creole?

Hättest du's gewusst? Was uns heute ein elegantes und zeitloses Schmuckstück ist, galt früher als praktischer Ohrschmuck von hohem Wert, der mehrere Zwecke erfüllte. Der exakte Ursprung der Creole ist leider nicht bekannt, allerdings zeigen archäologische Funde, dass sie bereits 2500 v.Chr. in Mesopotamien verbreitet war. Die Ohramulette trugen Schutzzeichen wie Schlange oder Mond, um die Ohren ihres Trägers vor Schaden zu bewahren. Damals glaubten die Menschen nämlich, die Ohren seien Sitz des Verstandes.

Lange Zeit später wurden Creolen von Fischern und Seefahrern getragen: Der Besitzer versah den kreisrunden Ohrring mit seinen Initialen, um später leichter identifiziert zu werden, falls er auf hoher See verunglückte (der sogenannte Seemannstod). Außerdem bestanden die Creolen meist aus wertvollem Gold, das dem Toten ein christliches Begräbnis sicherstellen sollte.

Was bedeutet der Begriff?

Der Begriff leitet sich vom spanischen Wort "criollo" ab. Damit wurden in Lateinamerika all diejenigen bezeichnet, die im Land geboren wurden und von Spaniern abstammten. Diese Bevölkerungsgruppe trug meist nur schlichte, geschlossene Ohrringe - die Creolen - als hervorstechendes Merkmal. So wurde die Bezeichnung im Lauf der Zeit einfach auf die Menschen übertragen.

Welche Creolen schmeicheln meinem Gesicht?

Creolen gibt es in verschiedenen Größen, aber nicht alle passen zu jeder Gesichtsform. Damen mit schmalem, länglichem, markantem und ovalem Gesicht sind mit großen Creolen am besten beraten. Auch Damen mit herzförmigem Gesicht sollten große Creolen tragen, da diese das spitze Kinn und die breite Wangenpartie ausgleichen. Anders Frauen mit runder Gesichtsform: Hier würden große Creolen die weiche Rundung des Gesichts nur unvorteilhaft betonen. Sie sollten lieber zu kleinen Creolen oder länglichen Ohrringen greifen, um die Konturen zu strecken.

Mit welcher Kleidung lassen sich Creolen kombinieren?

Das hängt von der Größe und dem Design des Ohrschmucks ab: Kleinere Creolen mit puristischem Design fügen sich wunderbar in ein Business-Outfit ein, da sie dezent und klassisch erscheinen. Große Creolen passen dafür gut zu einem Party- oder Freizeit-Outfit, da sie die Feminität unterstreichen. Creolen zusammen mit schulterfreien Oberteilen oder einem tiefen Dekolleté wirken ganz besonders attraktiv.

Welche Frisur passt dazu?

Professionelle Stylisten raten zu einer Hochsteckfrisur in Verbindung mit Creolen. Denn so kommt der reizvolle Ohrschmuck am besten zur Geltung. Zu den beliebtesten und vorteilhaftesten Creolen-Frisuren zählen der klassische Dutt oder ein legerer Pferdeschwanz.

Für jeden Anlass das passende Schmuckstück

Die schicken Ohrringe sind wahre Fashion-Allrounder. Sie passen zu vielen verschiedenen Looks und lassen sich dank vielfältiger Materialien und Farben stets neu kombinieren. Für das Büro solltest du lieber zu etwas kleineren, dezenten Modellen greifen. Schmale Creolen in Roségold, Gold oder Silber sind alltagstauglich und dennoch etwas Besonderes. In Ihrer Freizeit ist der Fantasie dann kaum noch eine Grenze gesetzt: Ob dein Look nun verspielt, sportlich oder casual ist, für jeden Stil gibt es die passende Creole.

Auffällige Modelle als Fashion-Signal

Wer gern etwas mehr Farbe ins Outfit bringen möchte, entscheidet sich für auffällige Creolen in sommerlichen Neonfarben. Damit setzt du ein echtes Fashion-Signal. Wer es lieber dezenter mag, hat aber dennoch die Qual der Wahl: Die Ohrringe gibt es sowohl kreisrund als auch oval oder sogar tropfenförmig. Somit hast du nicht nur beim Material eine große Auswahl, sondern auch bei der Form. Kleine Glitzersteinchen, eine Gravur aus floralen Mustern oder kleine Applikationen aus Stoff machen eine Creole zu etwas ganz Besonderem!

Bühne frei für große Creolen

Große Creolen müssen wirken! Um den runden Schmuckstücken eine große Bühne zu bieten, sollten die Haare am Abend hübsch hochgesteckt oder am Tag zu einem lässigen Pferdeschwanz getragen werden. Wer sich noch nicht so richtig an die ganz großen Creolen herantraut, kann es ja erst einmal mit einem etwas kleineren Modell versuchen und sich dann langsam zur XXL-Größe vorarbeiten. Du wirst mit Sicherheit die für dich passende Variante finden und viel Freude daran haben!

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