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Laufschuhe für Herren

Laufen ist schon lange keine ausgefallene Sportart mehr. Nach einer Studie der Uni Mainz aus dem Jahr 2012 gehen 19 Millionen Deutsche regelmäßig laufen. Damit ist Joggen nach Radfahren die beliebteste sportliche Betätigung der Deutschen. Ein Grund dafür sind die geringen Kosten. Sie benötigen keine teure Ausrüstung, sondern lediglich Sportkleidung und Laufschuhe. Bei der Kleidung kann nicht viel falsch gemacht werden, bei den Laufschuhen hingegen schon. Daher unterstützen wir Sie bei der Suche nach dem richtigen Paar Laufschuhe für Herren mit diesem Guide:

Welcher Laufschuh-Typ ist der Richtige für mich?

Der Untergrund, auf dem Sie für gewöhnlich laufen, ist ein wichtiger Anhaltspunkt für die Auswahl des richtigen Laufschuhs. Laufen Sie oft auf Straßen, Wegen oder im Wald? Dann können Sie getrost zu normalen Laufschuhen greifen. Bevorzugen Sie das Joggen querfeldein über Fels und Stein oder Geröll? In dem Fall sind Sie mit Trail-Schuhen bestens beraten. Sie laufen regelmäßig und möchten für die richtige Regeneration und Stärkung Ihrer Füße sorgen? Mit Natural-Running-Schuhen haben Sie einen guten und gesunden Zweitschuh fürs spezielle Training.

Welche Modelle gibt es für Herren?

Bei BAUR finden Sie eine große Auswahl an Laufschuhen für Herren. Wir bieten Ihnen unter anderem Joggingschuhe, Schnürer, Klettschuhe und Freizeitschuhe. Zur Wahl stehen Herren-Laufschuhe aus hochwertigen Materialien wie Leder, Kunstleder, Mesh, Synthetik und verschiedenen Textilien. Tipp: In unserem Sale warten besonders günstige Laufschuhe auf Schnäppchenjäger.

Was unterscheidet Laufschuhe für Herren von Damenschuhen?

Männerfüße sind in der Regel größer und breiter als die Füße von Frauen. Doch das ist noch längst nicht alles: Während Frauenfüße schlank gebaut sind, sind Männerfüße voluminöser: Der Spann und das Fußgelenk sitzen höher. Die Schnitte der Herren-Laufschuhe aus dem BAUR Online Shop tragen der Anatomie des Männerfußes Rechnung und sorgen für optimalen Halt während des Trainings.

Kauftipps

Das Wichtigste zuerst: Egal wie regelmäßig Sie laufen gehen, gute Laufschuhe sind und bleiben Pflicht. In manchen Fällen ist ein Paar sogar nicht genug, aber dazu später mehr. Die Auswahl an Modellen ist groß. Dabei sind die Kategorien sehr einfach. Grundsätzlich wird zwischen zwei Arten von Herren Laufschuhen unterschieden: Stabilitätsschuhe und Neutralschuhe. Darüber hinaus gibt es auch noch Laufschuhe für Strecken bis 2000m. Diese jedoch sind häufig mit Spikes versehen und daher weniger von Interesse.

1. Stabilitätsschuhe (Innenseite):

Diese Schuhe sollen die sogenannte Überpronation des Fußes verhindern. Dies meint, das starke Einknicken nach innen (Dieses Einknicken überstrapaziert die Bänder, Sehnen und Gelenke im Fuß und kann zu Verletzungen und Schmerzen beim Laufen führen). Besonders Sportler mit Platt- oder Senkfüßen haben häufig mit diesem Problem zu kämpfen. Aber auch bei Laufanfängern taucht diese Problematik auf, da die Füße oft noch untrainiert sind. Sie erkennen die Laufschuhe an ihrer verstärkten Dämpfung an der Innenseite des Schuhs.

2. Stabilitätsschuhe (Außenseite):

Diese Schuhe sollen die sogenannte Supination des Fußes verhindern. Heißt: Der Fuß knickt über die Außenseite ab. Die Supination ist die genaue Gegenbewegung zur Überpronation. Trotzdem folgen aus ihr die gleichen Probleme. Um das Abknicken über die Außenseite zu verhindern, unterstützen diese Schuhe den Fuß besonders an der Außenseite.

3. Neutralschuh:

Dieser Schuh dämpft die Füße beim Laufen gleichmäßig. Er ist für „neutrale“ Füße geeignet, welche keine der zuvor genannten Fehlstellungen aufweisen. Das Modell eignet sich auch am besten für Läufer, die ihre eigenen (orthopädischen) Einlagen einsetzen möchten. Dennoch der Tipp: Probieren Sie beides einmal aus. Neutralschuh plus Einlage und Stabilitätsschuh für Ihren Typ Fuß. Jeder Mensch ist anders und häufig wird der Stabilitätsschuh als angenehmer empfunden.

Um Ihren Fußtyp zu bestimmen machen Sie bitte keinen Selbsttest, sondern lassen sich in einem Fachgeschäft beraten. Optimal wäre vorher noch ein Termin beim Orthopäden, der Ihnen eine genaue Einschätzung Ihrer Füße geben kann. Allgemein werden Laufschuhe eine Nummer größer gekauft als Freizeitschuhe. Die Füße schwellen während des Sports an und benötigen mehr Platz.

4. Natural-Running-Shoe (zu Deutsch: Schuh für natürliches Laufen):

Neben den Standardschuhen hat sich in den letzten Jahren ein weiterer Trend entwickelt. Der Natural-Running-Shoe. Dieses Modell soll dem Läufer das Gefühl geben, barfuß unterwegs zu sein und durch fehlende Dämpfung und extreme Elastizität den Fuß beim Laufen trainieren. Besonders die Natural-Running-Shoes von Nike erfreuen sich großer Beliebtheit und sind in der modischen Welt der Sneaker längst akzeptiert. Die Schuhe stärken den Fuß bei kurzen Gängen in den Supermarkt oder beim Training im Fitnesscenter und sind eine angenehme Alternative zum, vom Orthopäden empfohlenen, Barfußlaufen. Zum Joggen sind sie jedoch weniger geeignet und überstrapazieren gerade Füße, die verstärkt Unterstützung brauchen.

Auch das Körpergewicht spielt bei der Wahl der richtigen Schuhe eine große Rolle. Viele Laufschuhe sind für bestimmte Gewichtsklassen vorgesehen, die sich in leicht (<70kg), mittelschwer (70kg>85kg) und schwer (>85kg) unterteilen. Daher sollten Sie sich vor dem Gang ins Fachgeschäft zuhause wiegen. Achten Sie darauf, ob der Verkäufer Ihnen eine Frage zu Ihrem Gewicht stellt und weisen Sie ihn zur Not darauf hin. Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass Ihnen im Fachgeschäft mehrere Paare von verschiedenen Herstellern angeboten werden. Nehmen Sie sich Zeit und probieren Sie alle Schuhe in Ruhe aus. Fühlt sich ein Paar angenehm an, testen Sie es auf dem Laufband und drehen, wenn möglich, eine Proberunde draußen auf der Straße. Wenige Meter genügen oft, um ein Gefühl für das Modell zu bekommen.

Haben Sie schließlich das passende Paar gefunden, stören Sie sich nicht an Marke oder Farbe. Ein Laufschuh ist und bleibt ein Funktionsschuh und ist kein modisches Accessoire. Aber sorgen Sie sich nicht. Das Sortiment ist sehr vielfältig geworden und viele Schuhtypen gibt es mittlerweile in trendigen Farben.

Tipps für die Nutzung:

Das richtige Paar Laufschuhe für Herren zu besitzen, bedeutet noch nicht, richtig damit umgehen zu können. Während bei Freizeitschuhen die Schnürung ein rein modischer Aspekt ist, ist sie bei Laufschuhen eng mit dem Lauferlebnis verbunden. Wie bereits erwähnt, dehnt sich der Fuß während des Laufens aus und das in alle Richtungen. Beim Schnüren müssen Sie daher das richtige Maß finden. Zu fest geschnürt, können nach einer gewissen Kilometerzahl Schmerzen eintreten. Loses Schnüren wiederum führt häufig dazu, dass Sie ständig mit erneutem Binden beschäftigt sind. Um den Druck an gewissen Stellen zu nehmen gibt es verschiedene Schnürtechniken.

1) Kreuzschnürung vermeiden

a) Den linken Schnürsenkel von unten durch das dritte Loch führen

b) Dann auf der gegenüberliegenden Seite von oben einführen

c) Diese Schritte bei jedem zweiten Loch wiederholen

d) Den rechten Schnürsenkel von unten durch das zweite Loch führen

e) Dann simultan zum linken Schnürsenkel weiter machen

2) Löcher Auslassen

a) Voraussetzung ist, dass Sie wissen wo der Schuh drückt

b) Den Schuh wie gewohnt schnüren, aber die Löcher auf Höhe der betreffenden Stellen Auslassen

3) Blutergüsse unter den Zehennägeln minimieren

a) Den Schnürsenkel in das Loch, welches dem kleinen Zeh am nächsten liegt, von oben einführen

b) Dann von unten durch das oberste Loch auf der anderen Seite des Schuhs ziehen

c) Ein Teil des Schnürsenkels müsste nun schräg über den Schuhrücken verlaufen

d) Den noch nicht gebrauchten Schnürsenkel zum Schnüren des restlichen Schuhs nutzen

Um vor allem langfristig Freude an dem frisch erworbenen Paar Laufschuhe zu haben, sollten Sie die Schuhe mindestens 24 Stunden ruhen lassen. Jeder Lauf beansprucht die Materialien und verformt sie. Auch ein Herren Laufschuh braucht seine Ruhephase. Nutzen Sie Ihre Laufschuhe daher nur für den Sport und nicht zwischendurch bei Erledigungen oder langen Bürotagen. Hierfür eignen sich die erwähnten Natural-Running-Shoes oder klassische Sneaker. Engagierte Läufer, die täglich ihre Runden drehen, sollten sich daher auch ein zweites Paar zulegen.

Im Schnitt hält ein Laufschuh ein bis zwei Jahre oder 1000km. Welche Rechnung Ihnen eher zusagt, können Sie selber entscheiden. Laufen Sie eher sporadisch und kennen die Distanz Ihrer Lieblingsstrecke nicht genau, ist die zeitliche Einschätzung eher von Bedeutung. Nutzen Sie aber GPS oder Schrittzähler, können Sie sich ruhig auf die Anzeige verlassen und an den 1000km orientieren. Doch egal welche Rechnung Sie bevorzugen, nach Ablauf der Zeit oder Erreichen der Kilometer sollten Sie sich ein neues Paar kaufen. Nach einer gewissen Nutzungsdauer reichen auch die 24 Std. Ruhepause nicht mehr aus, der Schuh verformt sich dauerhaft und die Dämpfung ist nicht mehr gewährleistet. Die Sportschuhe verlieren ihren unterstützenden Charakter. Zusätzlich löst sich der Kleber und das Modell verliert an Stabilität.

Geeignete Laufschuhe für Supinierer

Um die Supination (Unterpronation) ausreichend zu korrigieren, sollten Laufschuhe über folgende Eigenschaften verfügen:

  • gebogener Leisten, um die Abrollbewegung nach innen zu führen
  • schwach ausgeprägte Mittelfußbrücke und geschlossene Mittelfußzone
  • hohe Torsionsfähigkeit
  • viel Flexibilität
  • guter Halt im Vorderfußbereich
  • geeignete Dämpfungsfunktionen
  • keine Pronationsstützen auf der Schuh-Innenseite, sonst verstärkt sich die Supination nur weiter
  • Sind all diese Kriterien gegeben und zeigt sich trotzdem keine Besserung, sollten Sie es zusätzlich mit orthopädischen Einlagen versuchen. Ratsam ist es außerdem, zusätzliche Maßnahmen zu ergreifen wie Koordinationstraining, Lauf-ABC, Kräftigungstraining für Füße und Beine usw.

Welche Pflegetipps sind ratsam?

Laufschuhe sind im Grunde sehr pflegeleicht. Sie sind wetterfest und machen so manches Abenteuer mit. Groben Schmutz können Sie mit einem feuchten Tuch oder einer weichen Bürste entfernen. Für eine intensive Reinigung können Sie spezielle Pflegemittel benutzen. Lüften Sie Ihre Laufschuhe nach dem Training gut aus, vermeiden Sie dabei aber Hitze durch direkte Sonneneinstrahlung. Sind sie einmal nass geworden, sollten Sie die Schuhe nicht unter der Heizung, sondern einfach lufttrocknen. Auf diese Weise vermeiden Sie, dass das Material spröde und rissig wird. Es empfiehlt sich, herausnehmbare Einlagen aus den Schuhen zu nehmen und gesondert zu trocknen. Zur Unterstützung des Trockenprozesses können Sie die Schuhe mit Zeitungspapier ausstopfen und über Nacht stehen lassen. Das Papier saugt sich mit Flüssigkeit voll und wird am nächsten Tag entsorgt. Um unangenehmen Gerüchen entgegenzuwirken, können die Schuhe ggfs. auch gewaschen werden.

Was muss ich beim Kauf beachten?

Wenn Sie nur ein- bis zweimal pro Woche Joggen gehen, kommen Sie mit einem Paar Laufschuhe aus. Doch wer plant, öfter laufen zu gehen, braucht Laufschuhe zum Wechseln. Zwei bis vier Paar gelten in diesem Fall als ideal. Dadurch nutzen sich die Laufschuhe nicht so stark ab und die Abwechslung sorgt dafür, Verletzungen vorzubeugen, da Bänder und Gelenke unterschiedlich beansprucht werden.

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