Das Inno-Labor der BAUR-Gruppe und seine „Laboranten“

Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeit erkennen, bevor sie offensichtlich wird.

(Oscar Wilde)

 Johannes, der eine Ausbildung zum Informatikkaufmann bei BAUR absolvierte, arbeitet seit Beginn 2016 als Innovation Manager und ist unsere „Glaskugel“ der BAUR-Gruppe. Ich habe ihn und den aktuellen Praktikant Arthur zum Interview getroffen und mir von der neuen Plattform „Inno-Labor“ berichten lassen.

Johannes, du bist Innovation Manager – was machst du so den ganzen Tag?

Im Innovationsmanagement sind wir dafür verantwortlich Unternehmen der BAUR-Gruppe zu beraten, wie sie neue Trends deuten und für sich nutzen können. Es ist einfach an Informationen zu neuen Entwicklungen z.B. im E-Commerce zu kommen, aber es ist meist schwer diese zu filtern und gezielt aufzuarbeiten. Kurz gesagt: ich prüfe ob ein Trend interessant ist und wie wir diesen in der Praxis umsetzen können.

Arthur, du bist aktuell Praktikant im Innovationsteam, was sind genau deine Aufgaben?

Ich unterstütze Johannes bei Recherche und Analyse neuer Trends und bin aktuell in einem neuen Projekt zur Artificial Intelligence. Außerdem habe ich mich aktiv beim „Inno-Labor“ beteiligt und z.B. das Design entwickelt.

Ja, richtig ihr habt die neue Plattform „Inno-Labor“ ins Leben gerufen, was ist das genau?

Inno Labor ist ein Portal, auf dem Ideen für das Unternehmen gesammelt werden.
Zusammen mit einem monatlichen Newsletter ist dieses Portal unser direkter Kontakt zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Unser Ziel ist es, das Wissen, Erfahrungen, sowie Ideen der Kolleginnen und Kollegen zu nutzen, um gemeinsam das bestmögliche Ergebnis für das Unternehmen zu erreichen. Wir halten das Wissen und die Fähigkeiten unserer Mitarbeiter für das größte Potential und dieses wollen wir uns zu Nutzen machen. Daher sind wir für alles offen, von der simpelsten, bis hin zur skurrilsten Idee; jeder Einfall und jeder Vorschlag ist wertvoll und kann uns weiterbringen. Dabei muss es sich nicht um finale, umsetzungsreife Ideen hadeln – gerne kann man sich mit groben Vorschlägen an uns wenden – wir helfen dann bei der Konkretisierung. Eine perfekte Ausformulierung der Idee, ist für uns also nicht notwendig.

Was sind die ersten Schritte, wenn eine Idee eingereicht wird?

Die Ideen werden gesammelt und ggf. mit weiteren Informationen angereichert. Die weitere Verarbeitung der Idee ist nicht starr festgelegt. Je nach Art werden sie geprüft, von Experten bewertet, konkretisiert, verworfen oder auch direkt zur Umsetzung weitergeleitet.

Was ist der große Vorteil von dem Inno-Labor?

Durch die Nutzung der Plattform können sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Innovationsprozess stärker einbringen und nehmen direkt an seiner Gestaltung teil. Sie sehen direkt den Bearbeitungsstatus der eigenen Idee, erfahren aber auch mehr über die Vorschläge der Kolleginnen und Kollegen.

Welche Idee wurde z.B. bisher umgesetzt?

Das Thema „Visuelle Suche“: Kunden können dadurch mit ihrem Handy Bilder aufnehmen und automatisch unsere Artikel nach ähnlichen Produkten durchsuchen. Wenn eine Kundin z.B. auf der Straße ein paar Schuhe sieht, dass ihr gefällt und sie macht ein Foto davon, kriegt sie die Schuhe von uns angezeigt, die genauso aussehen. Diese Idee wird gerade umgesetzt (für unsere App) und wurde durch Mitarbeiter über das Inno-Management angestoßen.

Eure Schlussworte?

Wir wollen alle dazu animieren sich mit Trends zu befassen und das gemeinsame Wissen zu vernetzen!

 

 

 

 

 

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