Nächster Halt: Salzburg – Mein Weg in der BAUR-Gruppe

 Alles begann mit meinem Gedanken, praxisnäher studieren zu wollen. Zu dieser Zeit befand ich mich Mitten in meinem BWL-Studium im 3. Semester an der Hochschule Deggendorf. Mir fiel zwar das Lernen leicht, jedoch vermisste ich den Bezug zur Praxis. Ich versuchte, mit Werkstudentenjobs mein Wissen zu erweitern, jedoch waren die Aufgaben nicht das, wonach ich suchte. Somit entschied ich mich nach dualen Studiengängen umzuschauen. Da ich leider zu diesem Zeitpunkt schon viel zu spät dran war mit meinen Bewerbungen, waren die meisten dualen Ausbildungsplätze längst vergeben. So auch bei BAUR. Allerdings bekam ich eine Anfrage, ob ich mir denn nicht vorstellen könnte, auch eine Ausbildung zur Kauffrau im Groß- und Außenhandel zu absolvieren. Nach langem Überlegen entschied ich mich letztlich doch dafür, weil die Aufgaben und die vielen Abteilungen, die man in den drei Jahren kennenlernt, sich im Vorstellungsgespräch sehr spannend anhörten. Trotzdem stand für mich von Anfang an fest, mein Studium so bald wie möglich fortzusetzen.

Um die Zeit von März bis zum Ausbildungsbeginn im September 2010 zu überbrücken, zog ich mein Praxissemester an der Hochschule vor und landete so für ein halbes Jahr im wunderschönen Hamburg. Dort lernte ich Stadt und Leute kennen und lieben und wollte am liebsten gar nicht mehr weg. Als ich dann am 01. September in Weismain stand, war das zugegeben doch ein kleiner Kulturschock. Durch die lieben Kollegen und Mitauszubildenden gewöhnte ich mich jedoch rasch ein und fand schnell großen Gefallen an der Arbeit in einem Mode-Online-Unternehmen.

Nach einem Jahr Ausbildung nahm ich mein Studium an einer Fernuniversität in Nürnberg wieder auf. Seitdem arbeite und studiere ich parallel – Montag bis Freitag arbeite ich bei BAUR oder bin in der Berufsschule, am Samstag sitze ich dann in den Vorlesungen in der Uni. Ja, das hört sich ziemlich stressig an. Zugegeben – war es auch! Sogar manchmal sehr, weil man permanent unter Leistungsdruck stand und die Freizeit mehr und mehr schrumpfte. Aber ich hatte es mir ja selbst so ausgesucht. Und wenn ich ehrlich bin, würde ich es jederzeit wieder so machen, weil die Kombination von Theorie und Praxis einfach perfekt war.

In meinen drei Jahren bei BAUR durchlief ich die Abteilungen Einkauf, Werbung, Personal und Marketing und war nebenbei Projektleiterin des Azubi-Projektes b.sales

https://www.baur.de/jobsblog/fuer-schueler/es-gibt-immer-etwas-zu-verbessern-unser-bsales-workshop-im-uberblick/

Unser b.sales-Team

Unser b.sales-Team

Seit September letzten Jahres bin ich im E-Commerce in der Abteilung User-Centered-Design eingesetzt. Hier beschäftigen wir uns tagtäglich damit, unseren Online-Shop für unsere Kunden benutzerfreundlicher zu gestalten und den Nutzerspaß (User Experience) zu steigern. Da der Kunde bei uns immer im Mittelpunkt steht, dürfen unsere Kunden aktiv an der Gestaltung des BAUR Online-Shops teilnehmen.

https://www.baur.de/jobsblog/fuer-profis/der-baur-kundin-uber-die-schulter-schauen/

In dieser Abteilung schreibe ich auch momentan meine Bachelorarbeit und befinde mich in der heißen Endphase.

Nach der Abgabe meiner Bachelorarbeit werde ich BAUR verlassen und zu seiner Tochterfirma Unito zu wechseln. Meine neue Herausforderung verschlägt mich nach Salzburg, wo ich eine heiß begehrte Trainee-Stelle bei Unito im Online-Marketing und E-Commerce ergattert habe. Unito ist der größte Versandhändler in Österreich und vertreibt u.a. die Marken otto.at, universal, quelle.ch und Ackermann. Für die letzten beiden werde ich dann verantwortlich sein. Meine Aufgaben werden sich dann von Zielgruppenanalysen über Newsletter-Gestaltung, Sortiments- und Shopmanagement bis hin zur Optimierung des Online-Shops für mobile Endgeräte wie Tablets und Smartphones erstrecken.

Meine Entscheidung für Österreich fiel mir auf der einen Seite leicht, weil ich seit meiner Kindheit jedes Jahr zum Skifahren und Snowboarden dorthin fahre. Dass die Berge nun quasi vor der Haustür sind, ist echt genial. Auf der anderen Seite fällt es mir doch schwer, da ich dann weit entfernt von meinem Freund, meiner Familie und meinen Freunden sein werde. Jedoch sind sie es zum Glück mittlerweile gewohnt, dass es mich öfters in die Ferne zieht ;-). Außerdem habe ich ein extra großes WG-Zimmer gefunden, damit sie mich jederzeit besuchen können.

Jetzt, wo ich meine letzten Tage bei BAUR mittlerweile ganz einfach rückwärts zählen kann, werde ich schon etwas wehmütig. Nach drei Jahren bei BAUR sind mir meine Kollegen und die Atmosphäre hier schon sehr ans Herz gewachsen. Aber ich freue mich auch auf meine neue Herausforderung bei Unito in Salzburg. Ich bin schon sehr gespannt, was mich dort alles erwartet. Die Aufregung kommt wahrscheinlich mit meinem Umzug nach Salzburg, aber ich hoffe, dass ich für‘s Erste auf alles vorbereitet bin.

Somit sage ich erst einmal TSCHÜSS Weismain und HALLO Salzburg! 

Meine neue Heimat Salzburg

Meine neue Heimat Salzburg

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