Young Professional Angela Ramspacher: „Ich oute mich heute – Ich bin „Blau“.

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich über den Werdegang von Christian Weber, einem Teilnehmer des Young Professional-Programms berichtet. Fokus hierbei war es seine Person und seinen Weg zu BAUR zu erläutern.
Heute, liebe Leserinnen und Leser, berichte ich über die Erfahrungen einer Teilnehmerin, die über ihr erstes Seminar, welches im Rahmen des Young Professional-Programms stattfand, spricht.
UnbenanntIhr Name ist Angela Ramspacher und sie ist seit knapp einem Jahr im Tochterunternehmen BAUR Fulfillment Solutions im Vertrieb tätig. Mit einer neuen Position und der damit verbundenen Führungsverantwortung bekommt sie die Chance an diesem Weiterbildungsprogramm teilzunehmen.
Es handelt sich um ein zweijähriges Programm für Mitarbeiter der BAUR-Gruppe, die in Zukunft eine Führungsposition übernehmen werden bzw. bereits inne haben und sich in Sachen Führung weiterbilden möchten. Das Programm wird von vielen internen und externen Trainern gefüllt und von der Abteilung Personalentwicklung begleitet. In dieser Zeit wird den Teilnehmern unter anderem ein bunter Blumenstrauß an Informationen über Führung, Kommunikation als auch Eigenerkenntnissen offeriert.

Ende März fand für mich das erste Seminar, „Partnerschaftlich Führen“, statt. Als Vorbereitung erhielt jeder von uns Zugang zu einem Onlinefragebogen, dem HBDI (Hermann Brain Dominance Instrument), dessen Auswertung ein maßgeblicher Bestandteil des Seminars war. Es handelt sich dabei um einen Test, der persönliche Präferenzen von Denkstilen verbildlicht. In anderen Worten: Jeder Mensch ist von früh an durch sein Umfeld geprägt, manche denken z. B in Zahlen, Daten und Fakten, andere in Details oder Bildern. Insgesamt gibt es vier Kategorien, die den Farben Blau, Grün, Rot und Geld zugeordnet sind. Ich bin ein Mensch der sehr rational denkt und daher eindeutig „Blau“ ist. Das vorerst theoretische Ergebnis regte mich schon stark zum Nachdenken an aber spätestens in den Gruppenarbeiten wurde mir bewusst, dass ich mich mit meinem HBDI-Ergebnis wunderbar identifizieren kann und es mir schwer fällt mich in Denkstile anderer rein zu denken. Wenn man diese Erkenntnisse im Hinterkopf behält und an der Akzeptanz der Andersartigkeit Anderer arbeitet, dann kann man Kommunikation so gestalten, dass alle Denkstile angesprochen werden können.

hbdi_modell (2) - Kopie

 

Besonders prägend war für mich persönlich ein Experiment in der großen Gruppe. Die Aufgabe stellte uns vor eine anscheinend unüberwindbare Herausforderung und die volle Tragweite von den am Vortag kennengelernten HBDI-Ergebnissen wurde mir bewusst. Die Seminarleiterin hat uns dazwischen immer wieder auf unser aktuelles Verhalten hingewiesen und zum Beispiel eine Stimmungsumfrage gemacht. Man selbst denkt, alle sehen die Situation ähnlich und sind auf einem gleichen Informationsstand und wenn sich herausstellt, dass man damit vollkommen falsch liegt ist das eine schockierende Erfahrung – aus der man viel lernen kann.

Als die zwei Tage wie im Flug vergangen waren gab es in der Abschlussrunde durch und durch positives Feedback. Da ich nicht so richtig wusste was mich erwartet, waren meine Erwartungen an das Seminar nicht sehr hoch aber ich wurde absolut positiv überrascht. Die Mischung aus Theorie und Praxis hat sich gut die Waage gehalten und neben netten Bekanntschaften und viel Spaß nehme ich Inspirationen für mein tägliches Arbeitsleben mit und sehe die Welt etwas bunter.

Für die weiteren Seminare und Praxistage wünschen wir Angela Ramspacher weiterhin eine lehrreiche und spannende Zeit! 🙂

 

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