Neuzugang in der Personalentwicklung

Ich freue mich sehr, dass ich euch heute Evelina vorstellen darf. Sie ist der Neuzugang in unserer Personalentwicklung der BAUR-Gruppe. Da sie jetzt doch schon einige Wochen bei uns ist, wollten wir mal ein bisschen mehr von ihr und ihrer Position in der Personalentwicklung erfahren.

Liebe Evelina: was und wo hast du studiert?

Evelina aus der Personalentwicklung.

Ich habe in Bamberg Pädagogik studiert. Mit den Schwerpunkten Sozialpädagogik und Erwachsenen- und Weiterbildung. Direkt nach dem Abitur habe ich mich für das Studium Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Ilmenau entschieden. Habe dann aber nach einem Semester für mich gemerkt, dass das einfach nicht zu mir passt und ich damit nicht warm werde. Es war für mich viel zu technisch und einfach nicht das, was ich später machen wollte.

Dadurch habe ich dann aber recht schnell gemerkt, dass ich eher mit Menschen zusammenarbeiten möchte und hab hin und her überlegt wie es jetzt weitergehen soll. Letztendlich bin ich dann durch eine Freundin auf den Studiengang Pädagogik gestoßen – toll ist eben, dass man sich nicht nur auf einen Bereich spezialisieren muss, sondern ganz viele Möglichkeiten hat. Das Studium bietet wirklich einen sehr offenen Bereich, da es von Themen der frühen Kindheit bis hin zu Erwachsenen und Senioren geht.

Hast du noch andere Praktika absolviert?

Für das Pädagogikstudium habe ich ein Vorpraktikum gebraucht: das habe ich in einem Kindergarten gemacht. Anfangs habe ich schon eher gedacht, dass es mal eher in die Richtung mit Kindern gehen wird, deswegen auch das Praktikum. Danach war ich im Jugendamt und habe ein Praktikum in der Jugendgerichtshilfe absolviert. Dort war es wirklich super spannend und für mich so ein bisschen der Knackpunkt: Hier habe ich dann wirklich drüber nachgedacht, ob ich nicht doch eher mehr in die Richtung Arbeit mit Erwachsenen gehen möchte. Dadurch habe ich dann auch meinen zweiten Schwerpunkt Erwachsenen- und Weiterbildung gewählt. Ein weiteres Praktikum habe ich bei der Volkshochschule gemacht. Ich selbst durfte in einem Jahr einen Gesundheitstag planen, das war mein eigenes kleines Projekt.

Trotzdem wollte ich unbedingt nochmal in die Personalentwicklung, weil wir dazu im Rahmen der Uni wirklich spannende Vorträge gehört haben und mich das Thema brennend interessiert hat. So bin ich dann für drei Monate bei der HUK-Coburg gelandet. Meine Bachelorarbeit, die ich dann auch noch in dem Unternehmen geschrieben habe, ging um Wissensmanagement, insbesondere um die Inhaltsanalyse eines Wissenstransfer-Instruments.

Wie genau sieht denn so ein Arbeitstag bei dir in der Personalentwicklung aus?

Zuerst mach ich natürlich den Computer an (lacht) und die Rufumleitung raus. Das sind wirklich die absoluten Basics, die mich jeden Morgen begleiten. Dann werden erstmal die neuen Mails gecheckt und der Terminkalender wird nochmal durchgeschaut und überprüft. Bei uns geht’s dann hauptsächlich darum Seminare zu organisieren: Also zum einen um interne Weiterbildungen für alle Mitarbeiter z.B. in den Bereichen Persönlichkeitsentwicklung oder EDV- und Sprachkurse.  Zum anderen planen wir verschiedene Entwicklungsprogramme für angehende Führungskräfte. Einfach alles was in die Richtung Weiterbildung geht, auch Projekte, die zum Beispiel den Wissenstransfer zwischen Arbeitskollegen unterstützen.

Es geht also um die komplette Organisation, sei es von Themenfindung über Trainersuche, Terminfindung, Pflege in Intranet und SAP. Wenn es dann soweit ist müssen die Räume noch vorbereitet und die Trainer und Teilnehmer der Seminare begrüßt werden. Das ist das Hauptfeld mit dem die Personalentwicklung zu tun hat. Außerdem bin ich noch mit anderen Kolleginnen aus dem Personalbereich Redakteurin für das Intranet. Sprich wir sind dafür verantwortlich, dass unser ganzer Personalbereich im Intranet immer auf dem aktuellsten Stand ist. Eine ganz neue Rolle in der Personalentwicklung, die ich einnehme, ist die Zuständigkeit für das Marketing. Ich werde mich in Zukunft um die unternehmensinterne Kommunikation unseres Weiterbildungsprogramms und die Bewerbung einzelner Veranstaltungen, die von uns geplant werden, kümmern.

Hast du auch schon eigene Projekte, die du eigenverantwortlich betreust?

Ja, mein aktuelles Projekt dreht sich um das agile Arbeiten. Es wurde jetzt schon mehrfach im Unternehmen thematisiert, aber es soll natürlich wirklich überall Thema sein und von allen gehört werden. Das Thema wird uns in Zukunft stark betreffen und begleiten, daher bereite ich zurzeit eine Präsentation vor …  und zwar mit allem was so dazu gehört –  von Definitionen über Methoden bis hin zu Dingen, die man sonst noch beachten sollte. Das ist jetzt erstmal für unseren Personalbereich, aber zu dem Thema sollen möglicherweise noch weitere Veranstaltungen für alle Bereiche folgen, wie beispielsweise ein Marktplatz, den es schon zu anderen Themen gab 🙂 .

Wenn du nicht gerade bei der Arbeit bist – war treibst du dann so in deiner Freizeit?

Also meine Freizeit gestalte ich immer sehr abwechslungsreich. Entweder unternehme ich etwas mit Freunden oder meiner Familie. Mit der Familie bin ich bei schönem Wetter oft auf dem Boot unterwegs und mache auch gerne  Wassersport. Dieses Jahr wollte ich mich mal an Wasserski ausprobieren, vielleicht klappt das ein bisschen besser als mit dem Wakeboard (lacht). Im Winter geht’s dann meistens auf die Ski-Piste – also ich schaue schon, dass ich immer mal wieder neue Sachen ausprobiere. Letztes Jahr habe ich Windsurfen zum ersten Mal ausprobiert, da möchte ich mich dieses Jahr in Italien noch einmal daran versuchen.

Beschreibe deinen Arbeitsplatz mit drei Worten!

  • Vom Aussehen her einfach (lacht): Ich hab noch keine Bilder oder sonstiges auf meinem Arbeitsplatz, aber vielleicht kommt das ja noch 🙂
  • Dennoch Ordentlich! Vielleicht gerade weil noch nicht so viel dort steht und ich schreibe gerne viele kleine Notizzettel, die werden dann aber ordentlich nebeneinander geklebt!
  • Hell, Lichtdurchflutet: Schreibtisch am Fenster

Wo siehst du dich in fünf Jahren?

Gerne würde ich natürlich in fünf Jahren immer noch bei der BAUR-Gruppe sein. Mir gefällt es hier wirklich super. Ich bin dabei nicht strikt an die Personalentwicklung gebunden, da ich in den letzten Wochen auch einiges von den anderen Abteilungen kennenlernen konnte und finde Bereiche wie zum Beispiel das Recruiting oder das Hochschulmarketing auch vielseitig und sehr spannend. Privat muss ich sagen bin ich derzeit sehr zufrieden. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass man sich in fünf Jahren eine eigene kleine Familie aufbaut oder man zumindest auf dem Weg dahin ist. Ja aber da lassen wir uns einfach mal überraschen 🙂 .

 

Danke Evelina für die spannenden Eindrücke zu deiner Person und deinem Arbeitsplatz! Wir wünschen dir weiterhin viel Erfolg und ganz viele aufregende neue Eindrücke in der BAUR-Gruppe! Natürlich wünschen wir dir auch, dass dein 5 Jahres-Plan hoffentlich in Erfüllung geht 😉

, , , , ,

Keine Kommentare bisher.

Schreibe einen Kommentar