Auswahlverfahren der dualen Studenten 2013 bei BAUR

 

Vor gut einem Jahr erhielten wir, Sina Gröner und Marvin Peltrie, eine Einladung zum Auswahlverfahren für ein duales Studium bei Baur. Voller Aufregung und Angst nahmen wir den Termin wahr. Wir erlebten damals einen Tag gefüllt mit spannenden Aufgaben und komplett neuen Herausforderungen.

Dieses Jahr bekamen wir erneut eine Einladung zum Assessment-Center bei Baur. Am 04.Oktober  standen wir aber auf der anderen, angenehmeren Seite des Geschehens. Jedoch hat das nicht zu weniger Aufregung geführt.

Nach einer kurzen Vorstellung des Unternehmens durch Frau Nagel, Frau Pflaum und Herrn Weismeier aus der Personalabteilung, hatten wir die spannende Aufgabe die Bewerber für das Jahr 2013, während ihrer unterschiedlichen Stationen zu begleiten. Vormittags umfassten die Stationen ein Speed-Dating, einen Allgemeinwissenstest und einen Test mit Denksportaufgaben.

 

Erfahrungen aus dem Allgemeinwissenstest von Marvin Peltrie

Die erste der drei Stationen war der Allgemeinwissenstest. Meine Aufgabe war es dabei, die erwartungsvollen Bewerber in den Testraum zu begleiten, in ihre Aufgabe einzuweisen und anschließend die Tests auszuwerten. Ich war dabei sehr bemüht, den Kandidaten die Aufregung zu nehmen, da ich mich durch meine Erfahrungen aus dem letzten Jahr sehr gut in ihre Situation versetzen konnte. Die Rolle des Lehrers hat mir trotzdem sehr gefallen, nicht nur, weil ich von den Testergebnissen positiv überrascht war.  

Der Denksportaufgaben- Test lief ähnlich ab wie der Allgemeinwissenstest. Dieser wurde von Michael Bettermann, einem Azubi im Groß-und Außenhandel, betreut.

 

Eindrücke aus dem Speed-Dating von Sina Gröner

Meine Aufgabe im  Speed-Dating war es, mir innerhalb von 3 Minuten ein möglichst klares Bild der Bewerber zu verschaffen und in dieser Zeit möglichst viel über Ihre Ziele, Vorstellungen und Visionen herauszufinden. Dabei fiel mir auf, wie wichtig der erste Eindruck ist und wie lang beziehungsweise kurz 3 Minuten sein können. Denn für mich verging die Zeit wie im Flug und dem Bewerber muss es wohl in seiner Aufregung wie eine Ewigkeit vorgekommen sein. Während der Gespräche erinnerte ich mich auch oft an mein Speed-Dating, als ich selbst sehr angespannt war. Gleichzeitig stellte sich mir die Frage, wie ich damals wohl gewirkt haben muss. Denn bei den diesjährigen Bewerbern fiel der erste Eindruck oft sehr unterschiedlich aus. Ich fand es faszinierend, was für eine entscheidende Rolle in so einem Speed-Dating die Körpersprache spielt und auch, was man durch gezieltes Fragen über die Einstellung des Bewerbers erfahren kann.

Während der Mittagszeit wurden die Ergebnisse der Stationen ausgewertet und die acht Favoriten für das Assessment- Center am Nachmittag eingeladen.

Nun kam für uns der wohl spannendste Teil des Tages. Wir erhielten von unserem Ausbildungsleiter Herrn Weismeier die Aufgabe, die Kandidaten außerhalb der Testphase zu unterhalten, um die Atmosphäre zu lockern und die Aufregung  etwas zu lösen. Natürlich standen wir auch für Fragen zur Verfügung und unterstützten Sie bei den Aufgaben. Dabei war es interessant zu sehen, wie gesprächig und aufgeschlossen sich manche Bewerber im Vergleich zum Speed-Dating zeigten, weil sie sich hinter der Bühne mehr entspannen konnten.

Ein Kreativspiel beendete für die tapferen Bewerber den langen Tag.

Für uns und die anderen Beobachter stand jedoch noch eine Feedbackrunde auf dem Plan, in der wir unsere Erfahrungen austauschten. Dabei hatten wir alle ein ähnliches Bild vom Teilnehmerfeld: hervorragende Bewerber auf einem hohen Leistungslniveau.  

Insgesamt war es für uns ein aufregender Tag mit vielen neuen Erkenntnissen. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich der erste Eindruck ausfallen kann, wie wichtig die Körpersprache und wie hilfreich eine gute Allgemeinbildung ist.

Wir wünschen allen Anwärtern viel Glück und Erfolg für ihre anstehenden Bewerbungsgespräche, vielleicht sehen wir uns ja dann nächstes Jahr!

 

Abbildungen:

Bild 1: BAUR-Student Marvin Peltrie

Bild 2: BAUR-Studentin Sina Gröner

Bild 3: v. links: Marvin Peltrie, Michael Bettermann und Sina Gröner

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