Einmal BAUR immer BAUR – von der dualen Studentin zur Werkstudentin im Personalbereich

Laura Pflaum (2)Liebe Laura, seit sechs  Jahren bist du bereits in der BAUR Gruppe, begonnen als duale Studentin und nun als Werkstudentin. Wie bist du letztendlich als Werkstudentin in der Ausbildungsabteilung gelandet?

Durch mein duales Studium hatte ich die Möglichkeit, zahlreiche Bereiche bei BAUR kennenzulernen und meine Stärken und Interessen ausfindig zu machen. Besonders die Arbeit im Personal, speziell in der Abteilung Ausbildung hat mir sehr zugesagt. Nach meinem Bachelorabschluss in Betriebswirtschaftslehre habe ich mich daher entschlossen, den Wirtschaftspädagogik Master an der Universität in Bamberg zu beginnen, weil mich besonders dessen polyvalente Ausrichtung, also die Option sowohl ins Berufsschullehramt zu gehen als auch in berufsbildenden Institutionen oder der freien Wirtschaft zu arbeiten, überzeugte. Diese Entscheidung machte ich mir allerdings nicht leicht: Während meines dualen Studiums habe ich BAUR als Arbeitgeber sehr zu schätzen gelernt und mich im Unternehmen äußerst wohlgefühlt. Die Entscheidung, das Masterstudium anzuhängen, hieß jedoch, Übernahmeangebote nicht anzunehmen und sich vorerst von der BAUR Gruppe zu verabschieden. Da ich jedoch weiterhin einen guten Kontakt zu meinen Kollegen pflegte, ergab sich ab meinem zweiten Semester an der Universität die Möglichkeit, wieder als Werkstudentin in der Abteilung Ausbildung einzusteigen. Dies war für mich ideal, da ich so die theoretischen Inhalte der Wirtschaftspädagogik mit praktischen Erfahrungen aus der betrieblichen Ausbildung fundieren konnte. Die Kombination von Theorie und Praxis empfand ich bereits in meinem dualen Studium als äußerst hilfreich und gewinnbringend. Bisher bin ich mit meiner Entscheidung sehr zufrieden!

Arbeiten im Ausbildungsbereich, das hört sich für mich persönlich sehr interessant an. Erzähl mir doch, was du als Werkstudentin alles machen darfst.

Als Werkstudentin in der Ausbildungsabteilung warten ständig neue Herausforderungen auf mich: Meine Aufgaben reichen von ausbildungsspezifischen Projekten, unterstützenden Tätigkeiten im Tagesgeschäft bis hin zur Partizipation an Ausbildungsverfahren und Messebesuchen. Ein großes Projekt, welches mich seit meinem Wiedereinstieg begleitet, beschäftigt sich mit der Implementierung eines neuen Ausbildungsberufes: Kaufleute im E-Commerce. BAUR hat sich in den letzten Jahren weg von einem klassischen Katalog-Versandhandelsunternehmen hin zu einem der größten deutschen Online-Händler entwickelt. Dabei gab es im gesamten Unternehmen gewaltige Umstellungsprozesse – betriebswirtschaftliche Aufgabenstellungen und Abläufe haben sich radikal verändert. Diese Auswirkungen betreffen auch die betriebliche Ausbildung: Bestehende Ausbildungsordnungen im kaufmännischen Bereich decken die Bedürfnisse des Online-Handels nur unzureichend, weshalb ein neuer Ausbildungsberuf mit entsprechendem Anforderungsprofil implementiert werden soll. (Anmerkung der Autorin: Wenn Sie mehr über den neuen Ausbildungsberuf im E-Commerce erfahren wollen, schauen Sie sich doch einfach unser Video dazu an.)  Mittlerweile haben auch die entsprechenden Verbände die Arbeit in diesem Bereich aufgenommen und andere Unternehmen ihr Interesse an dem Berufsbild bekundet. Diesen Prozess zu begleiten und zu unterstützen ist für mich äußerst spannend und lehrreich.

Studium und nebenbei arbeiten, ist das nicht stressig? Wie schaut deine typische Woche aus?

Ich muss auf jeden Fall sagen, dass der „Sprung“ vom Bachelor zum Master doch ziemlich groß war. Der Workload an der Universität hat es in sich. Vor allem die wirtschaftspädagogischen Module sind sehr aufwendig, da sich die Notenfeststellung hier nicht primär auf schriftliche Klausuren am Ende des Semesters beschränkt, sondern Präsentationen und Seminararbeiten die vorherrschenden Prüfungsmodi sind. Dadurch ist man während des gesamten Semesters angehalten, konstant mitzuarbeiten und permanent Leistungen zu erbringen, was den Lerneffekt erheblich steigert, aber natürlich deutlich zeitintensiver ist. Aktuell habe ich an drei Wochentagen Seminare und Vorlesungen, in den Freistunden widme ich mich der Literaturrecherche oder der Erarbeitung von Seminarsitzungen. Meine beiden „Uni-freien“ Tage verbringe ich bei BAUR. Natürlich achte ich aber auch auf meine Work-Life-Balance 🙂 : Sport, Zeit mit Freunden und Familie, und natürlich der ein oder andere Besuch im Biergarten, vor allem jetzt im Sommersemester, dürfen da natürlich nicht fehlen – ein bisschen Studentenleben soll ja auch noch sein.

Du konntest dich nach deinem dualen Studium nicht wirklich von der BAUR Gruppe trennen, was gefällt dir besonders gut?

Zum einen ist die Arbeit im Ausbildungsbereich inhaltlich eine ideale Ergänzung zu meinen Studieninhalten. Gleichzeitig ist mein Tätigkeitsfeld, wie oben beschrieben, sehr breit gefächert und vielfältig. Ich kann relativ selbstständig arbeiten und den festgelegten Stundenumfang meinem Stundenplan sowie dem Arbeitsaufkommen in der Universität anpassen. Auch schätze ich das Klima im Unternehmen, speziell in meinem Team, sehr: Kollegialität und Offenheit werden großgeschrieben – neue Ideen sind stets erwünscht! Und natürlich ist es von Vorteil, dass ich als ehemalige duale Studentin viele andere Abteilungen und  die entsprechenden Arbeitsabläufe und Ansprechpartner kenne.

Wann bist du fertig mit dem Studium und weißt du schon, wie es weiter geht?

Im Februar 2017 werde ich mein Studium voraussichtlich beenden. Aktuell plane ich, dann ins Referendariat zu gehen, fokussiere also das Lehramt an beruflichen Schulen. Jedoch könnte ich mir ebenso vorstellen, noch ein bis zwei Jahre in der freien Wirtschaft zu arbeiten. Für diese Entscheidung habe ich allerdings noch etwas Zeit 🙂

Vielen Dank Laura, dass du dir Zeit genommen hast, mir und unseren Leserinnen und Lesern von deinen Erfahrungen in der Arbeitswelt der BAUR Gruppe zu berichten.

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