Toller Einsatz für die Umwelt am Obermain – Knapp 80 Auszubildende von Baur reinigten die Weismain

Vor elf Jahren hat Baur eine Patenschaft für den kleinen Fluss Weismain übernommen, der an den Grundstücken des Unternehmens vorbeiführt. Traditionsgemäß haben die Auszubildenden des Unternehmens diese Patenschaft auch in diesem Herbst mit Leben erfüllt und das Gewässer von Müll und Unrat befreit. Insgesamt knapp 80 Auszubildende des Unternehmens sammelten am Samstagmorgen weggeworfene Abfälle und Müll an der Weismain und ihren Nebenläufen ein. Die größte Hürde war zum Treffpunkt morgens um 7:30 Uhr schon überwunden. Alle Anwesenden hatten den Wecker gehört, der sie zu Wochenend-Unzeiten aus ihren Betten klingelte. Treffpunkt zur Bachreinigung war vor dem BAUR-Verwaltungsgebäude. Noch in der Morgendämmerung hatten sich die Auszubildenden und dualen Studenten nach und nach eingefunden. Die einen fit, die anderen noch ziemlich angeschlagen von der kurzen Nacht. Doch am Vorhaben änderte sich deshalb nichts! Voller Tatendran und ohne Rücksicht auf unmotivierte Morgenschwäche empfing unser Ausbildungsleiter Herr Weismeier seine freiwilligen Helfer.

Herr Weismeier und unsere Azubis am frühen Morgen

Herr Weismeier und unsere Azubis am frühen Morgen

Innerhalb weniger Minuten war dann alles organisiert: die Gruppen hatten sich gefunden, das Equipment wurde verteilt, die Aufbruchsstimmung mittlerweile auch bis zum letzten Morgenmuffel durchgedrungen. Zeit aufzubrechen! Meine Gruppe hatte bei der Einteilung der Abschnitte das „Filetstück“ ergattern können. In Altenkunstadt war es unsere Aufgabe, einen Teil der Flutmulde auf Müll abzusuchen. Dieser Abschnitt galt als sehr sauber und leicht zugänglich. Das Bild hat sich dann auch so bestätigt, ich würde es als „Sonnigen Morgenspaziergang unter erschwerten Bedingungen“ bezeichnen, denn kalte bzw. nasse Füße waren bei falschem Schuhwerg trotzdem möglich. Dass die Bachpatenschaft nicht nur aus Filetstücken besteht, konnte unter anderem mein Kollege Nico Persicke miterleben. „Schon noch ein paar Metern haben wir einen überwucherten Liegestuhl gefunden. Es war ziemlich schwierig ihn aus dem Gebüsch rausziehen“. Aufgrund der großen Beteiligung konnten wir erstmals eine siebte, Nicos Gruppe, losschicken, die ein neues, etwas unwegsames Teilstück des Weismain durchforstete. Aber schlechte Laune gab es deshalb trotzdem nicht: „Wir hatten einiges zu tun und waren auch froh darüber. In der Gruppe ist das alles kein Problem, weil man sich unterhalten kann und die Zeit unglaublich schnell vergeht“, war die einhellige Meinung im Team.

Alle fleißigen Helfer

Alle fleißigen Helfer

Fast schon traditionell wurden wir dann für unsere tollen, überragenden Leistungen mit einem Weißwurstfrühstück im Nepomuk belohnt! Pünktlich um 10:30 Uhr, mit reichlich süßem Senf und leckeren Brezeln 🙂 . Ein gelungener Abschluss für uns Azubis, denn Gesprächsbedarf gab es nach diesem ungewohnten Samstagmorgen genug! Selbstverständlich war auch unser Ausbildungsleiter Max-Josef Weismeier sichtlich stolz auf das Engagement des Unternehmensnachwuchses: „Besonders lobenswert ist diese Aktion, da die jungen Menschen diese Säuberung in ihrer Freizeit durchgeführt und so auf vorbildliche Weise Verantwortung für den Umweltschutz am Standort ihres Unternehmens übernommen haben.“ Wolfgang Sittig, der Betreuer der Bachpatenschaft, ergänzt: „Generell ist der Umweltschutz bei Baur fest verankert. Aus diesem Grund werden alle Auszubildenden und alle Dualen Studierenden bereits in ihren ersten Ausbildungstagen über den Stellenwert der Umwelt und des Umweltschutzes im Unternehmen informiert.“

Marvin Peltrie, BAUR-Dualstudent

, , , , , , ,

Keine Kommentare bisher.

Schreibe einen Kommentar