Power für BAUR – 5. Coburger NightRun

Unser Power für BAUR Team besteht aus: Michelle und Jenny. Als Praktikantinnen der Personalabteilung haben wir uns unseren Einsatz irgendwie anders vorgestellt. Alltagsgeschäft, telefonieren und über den Tellerrand hinausschauen – gar kein Problem. Aber laufen?!

Kurz vor dem Lauf: ein bisschen Aufregung war auch mit im Spiel.

Es war einmal…

Jenny meldete sich übermotiviert (in ihrer Prüfungszeit) bereits im Januar für den Lauf an. Hingegen entschied sich Michelle erst beim wöchentlichen Currywurst-Essen dazu, auch teilzunehmen. Voller Euphorie startete das Training vier Wochen vor dem Lauf. Zuerst wurde selbstverständlich der Trainingsplan durchdacht entworfen (was natürlich niemals so klappt wie man sich’s vornimmt). Täglich versuchte eine die andere durch Instagram und Runtastic-Posts (#werbung) der absolvierten Trainingsstrecke zu toppen. Dass wir doch noch Knochenarbeit (inkl. Verletzungen) leisten und Schweiß vergießen mussten, dachten wir anfangs nicht.

Der Lauf näherte sich schneller als gedacht. Bevor es soweit war, starteten wir gemeinsam unsere Generalprobe: „5 – 4 – 3 – 2 – 1 – Aktivität gestartet“ – schallte es aus der Runtastic-App. Die ersten Meter lächelten wir uns noch zu, bis der erste Asthma-Anfall folgte. Kurz drauf: „Ich kann nicht mehr, wir müssen laufen“. Jedoch gab es keine Gnade – „Es wird nicht gelaufen, es wird GERANNT!“. 300 Meter vor dem Ziel mussten wir uns noch einer haarigen Herausforderung stellen: ein 1 Meter großer Hund klebte an unseren Fersen (oder trampelte ab und an mal drauf) und sein Herrchen machte sich leider einen rießen Spaß daraus, seinen Hund auf uns zu hetzen – was uns dazu veranlasste, einen mega Sprint hinzulegen und unser eigentliches Ziel hinter uns zu lassen. Das nennen wir mal eine Generalprobe! Schlimmer kann es ja nicht kommen – dachten wir.

 

Drei Tage später war es soweit:

Der 5. Sparkassen-NightRun Coburg (05.05.2018) stand vor der Tür. Aufgeregt machten wir uns mit unseren BAUR-Shirts zum Start bereit. 20:00 Uhr ging es dann endlich los. Die Zuschauer zählten von 10 abwärts und dann fiel der Startschuss. Nun mussten wir irgendwie die 4 Kilometer überstehen 😀 .

Die Strecke führte uns vom Marktplatz in Coburg (Start/Ziel) durch das Ketschentor – hier war Vorsicht geboten: Alle drängelten und wollten ganz vorne mitlaufen. Da unsere Firma die Werte Ehrlichkeit und Wertschätzung großschreibt, machten wir für die anderen Platz und ließen ihnen Vortritt. Nun folgte schon der schwerste Abschnitt der Strecke: der gefühlte 1000 Meter Anstieg bei der Oberen Anlage. Jedoch klappte es besser als gedacht und eine Sambatruppe trommelte uns hoch. Zum Glück gab es gleich danach auf dem Schlossplatz für Michelle erstmal ein kühles Getränk, welches durch das Weiterlaufen jedoch nicht im Mund landete 😀 . Weiter ging es durch eine spektakuläre Laser-, Nebel- und Seifenblasen-Show (leider war es noch viel zu hell). Nun war die erste Runde auch fast zu Ende – wir mussten nur noch den Steinweg absolvieren. Und das Spektakel ging von Neuem los – zum Glück war es nur noch eine Runde. Nach den restlichen holprigen Schritten war das Ziel auch schon in Sicht (zumindest für Michelle, da Jenny vor lauter Aufregung ihre Brille vergessen hatte). Aber auch ein blindes Huhn findet das Ziel – und das auch noch mit unserer persönlichen Bestzeit! WUHUUUU! 🙂

Erschöpft aber glücklich nach unserem Coburger NightRun.

 

Wiedersehen macht Freude!

Mit einer Trainingsdauer von nur knapp vier Wochen war das eine stolze Leistung. Wir freuen uns schon auf unseren nächsten Lauf und vielleicht sieht man ja mal wieder den einen oder anderen BAUR-Mitarbeiter beim nächsten Start. 🙂

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