Vom Bodensee nach Weismain und wieder zurück

Sechs Monate war ich Praktikantin in der Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe in Weismain. Für mich geht eine spannende und schöne Zeit zu Ende. Hier erfahrt ihr, wie es mir dort ergangen ist. 😉

Alles andere als die Hölle – mein Praktikum in der BAUR-Gruppe.

Als ich mich auf die Suche nach möglichen Praktikumsstellen machte, war ich schon in den letzten Zügen meines Bachelorstudiums. In Konstanz studiere ich Literatur-Kunst-Medien – die Frage „Was macht man damit?“ habe ich schon so oft gehört, dass ich es irgendwann fast selbst schon nicht mehr wusste. Und doch, hier bin ich: In der Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe!

Wie es dazu kam?

Im Internet las ich mir Beschreibungen von Praktikumsstellen durch und auf einmal war ich richtig begeistert. Artikel für das Intranet schreiben, Fotos auf Veranstaltungen machen, Firmenevents planen und mitgestalten, und viel mehr. Schnell wurde ich auf BAUR aufmerksam, auch, weil ich dort die Chance für ein sechsmonatiges Praktikum hatte. Einziges Manko: Weismain. Etwas ab vom Schuss, dafür im Grünen. Nach dem Skype-Bewerbungsgespräch war für dennoch klar: Ich will dort unbedingt hin!

Mein Leben in Weismain

Die Vorteile über einer Konditorei zu leben: man bekommt die leckersten Krapfen!

Mit 4.816 Einwohnern ist Weismain sicherlich nicht der Nabel der Welt, aber dennoch ein schönes Städtchen. Untergebracht war ich im Café Besold, der besten Konditorei im Ort, die auch über die Grenzen Oberfrankens hinaus bekannt und beliebt ist. Mein Zimmer war klein, aber mit Schrankküche und Kühlschrank ausgestattet, sodass ich mir an den Wochenenden auch mal Nudeln kochen konnte. 😉 Bei vier Stunden Fahrtzeit zum Bodensee, blieb ich an den meisten Wochenenden in Weismain und erkundete von dort die Umgebung. Bayreuth, Bamberg und Coburg sind auf jeden Fall einen Ausflug wert!

Nach der Arbeit ging es für mich und meine „Nachbarin“ Alex, die in der Alten Post für ihr Praktikum untergebracht war, ins Fitnessstudio nach Burgkunstadt, wo wir gemeinsam bei diversen Kursen unsere überschüssige Energie abbauen konnten. Für mich waren aber auch die Studentenstammtische immer ein besonderes Highlight. Einmal im Monat trafen wir uns für gemeinsame Unternehmungen, wie beispielsweise zum Laser Tag, Spieleabende oder auch mal zum Feiern im „Muk“.

Klein aber fein – Weismain.

Meine täglichen Aufgaben

Back to business! Da ich meistens die erste im Büro bin, werfe ich als erstes die Kaffeemaschine an, danach überfliege ich die fünf großen Regionalzeitungen – meine Lieblingsaufgabe am Morgen. 😉 Dort überprüfe ich, ob die BAUR-Gruppe irgendwo erwähnt wird. Das war’s auch schon mit den regulären Aufgaben! Alles andere ergibt sich durch Bewegungen und Entwicklungen in der Unternehmensgruppe. Einen großen Teil meiner Zeit verwende ich darauf, Artikel für das Intranet zu schreiben, eine Plattform, auf der wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit aktuellen News aus dem Unternehmen informieren. Dafür führe ich Interviews mit neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, unterstütze bei der Organisation von Veranstaltungen und berichte dann in Wort und Bild darüber.

Meine Highlights

Ein Zebra bei BAUR?! In der Unternehmenskommunikation erfahren wir mit als erstes davon 🙂

Der Neujahrsempfang der BAUR-Gruppe zählt zu meinen absoluten Highlights. Meine Erfahrungen dazu habe ich schon mal in einem Artikel beschrieben. Auch der BAUR-Brown Bag Lunch ist eine spannende Veranstaltung, über die ich berichten durfte. Die größte Ehre für mich – meine Hospitation in Hamburg. Eine tolle Gelegenheit, um in ein anderes Unternehmen, in meinem Fall die Otto Group, mit unterschiedlichen Kommunikations-Abteilungen zu schnuppern. Für diese Erfahrung bin ich sehr dankbar.

Das Schöne an der Arbeit in der Unternehmenskommunikation ist auch, dass man ständig mit anderen Menschen in Kontakt ist und von allen spannenden Entwicklungen im Unternehmen mit als erstes erfährt. Besonders hat mir gefallen, dass ich meinen Chef und unseren Kollegen immer wieder auf Termine und Besprechungen begleiten durfte. Wie reagiere ich auf kritische Fragen und wie kommuniziere ich wichtige Botschaften der BAUR-Gruppe? – Regelmäßig war ich auch bei Interviews mit Regionalzeitungen dabei, die über Entwicklungen in der Unternehmensgruppe berichteten und konnte so das Einmaleins eines Kommunikators kennenlernen. All das durfte ich hautnah miterleben.

Abschiedsbier mit Blick auf Weismain.

Mein Fazit

Wer Spaß am Schreiben hat, neugierig auf die Arbeit anderer Menschen ist und einen abwechslungsreichen Arbeitstag mag, der ist in der Unternehmenskommunikation der BAUR-Gruppe genau richtig! Hier kocht man eben nicht nur Kaffee, sondern übernimmt wichtige Aufgaben und ist damit ein vollwertiges Team-Mitglied.

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