Das neue Zuhause durch die Virtual-Reality-Brille sehen – Innovationsmanagement in der BAUR-Gruppe

Innovationsmanagement bei BAURDas schlimmste an Vorträgen ist, wenn man mitmachen muss – deswegen machen wir genau das!

So lautete der Einstieg von Johannes Haaf, Innovation Manager bei empiriecom, zur Veranstaltung „Innovation ist nur teure Spinnerei, die zu nichts führt“. Bei einer interaktiven Veranstaltung zum Thema Innovationen kann man fast schon davon ausgehen, dass keine einstündige PowerPoint-Präsentation zum Besten gegeben wird, sondern die neuesten Innovationen am eigenen Leib zu spüren bekommt. Das Wichtigste ist auf zwei Folien beschränkt und es folgen zwei Stationen an denen sich die Teilnehmer ausprobieren können. Bevor wir uns auf die Stationen stürzen, geht es mit einem Quiz los, in dem Johannes testet, ob wir den Unterschied zwischen Innovation und Nicht-Innovation kennen. Wir bekommen eine riesige Festplatte aus dem Jahr 1956 zu sehen, die mit schwerem Gerät in ein Flugzeug gehoben wird und eine Kapazität von 5MB besitzt. Heute laufen Generation Z bis Generation Oma und Opa mit kleinen Smartphones durch die Welt, chatten, fotografieren, hören Musik und telefonieren von überall. Ist das Innovation? Ja, da ist sich die Gruppe sicher und behält recht, denn dabei handelt es sich um einen Trend. Dieser Trend beinhaltet, dass alles kleiner, schneller und besser wird. Doch Trends müssen nicht immer greifbar wie unsere technischen Geräte sein. Auch Design-Trends und die sog. „Uberization“, die Möglichkeit Dienstleistungen direkt per App buchen zu können, greift Johannes als innovative Trends auf. Neben Trends gehören die Innovationskultur und das Ideenmanagement zum Innovationsmanagement. Ohne eine Innovationskultur, die die Lust auf Neues innehat und dem Wissen, dass man sich im Unternehmen weiterentwickeln muss, können auch keine Innovationen im Unternehmen vorangetrieben werden. Natürlich gehören auch neue, kreative Projektideen dazu, die entwickelt, bewertet und an die richtigen Leute zur Umsetzung gegeben werden müssen, damit die innovativen Ideen auch zur Umsetzung gelangen. Im Gegenzug bekommen wir noch einige Beispiele zu Nicht-Innovationen, denn häufig werden die Bereiche in einen Topf geworfen, wobei man nicht immer von Innovationen sprechen kann. Dies gilt für die Bereiche Forschung und Entwicklung, natürlich mit der Ausnahme, wenn neue Ideen und Produkte dadurch entstehen, die Prozessoptimierung und das betriebliche Vorschlagswesen. Nun kennen wir also den Unterschied zwischen Innovation und Nicht-Innovation und dürfen uns an zwei Innovationen ausprobieren.

Virtual Reality und Chatbots

Im interaktiven Workshop haben die Mitarbeiter die Chance die Virtual Reality Brille (kurz VR-Brille) einmal selbst auszuprobieren und sich ihrer HöhenangstVirtual Reality zu stellen, sich durch gespenstische Kulissen zu bewegen oder durch die Welt zu reisen. Es ist wirklich erstaunlich, wie man innerhalb von Millisekunden in eine andere Welt eintaucht und nicht mehr die Kollegen um sich herum, sondern nur noch das Virtuelle wahrnimmt. Manch einer erschrak, andere waren fasziniert und hin und wieder verlor manch einer auch die Orientierung. Zusammenfassend eine super Erfahrung für alle, die die Brille aufgesetzt haben. Doch, bei all dem Spaß: Wo ist denn der Nutzen für die BAUR-Gruppe? Der nette Kollege Fabian erklärt, dass die Virtual Reality Brille insbesondere im Einrichtungssegment gut einsetzbar sein könnte. So hätten Kunden die Möglichkeit sich virtuell durch ihre Zimmer zu bewegen und diese mit Möbeln aus dem Sortiment zu bestücken. Hierdurch würde man sich beispielsweise das parkett-unfreundliche und anstrengende Möbelverschieben ersparen und kann unterschiedliche Einrichtungsmöglichkeiten ausprobieren. Der Haken: Um diesen Service nutzen zu können, würde man natürlich eine eigene VR-Brille benötigen. Allerdings wissen wir alle: Was heute noch nicht ist, kann in fünf Jahren schon ganz anders aussehen.

ChatbotsAuf der anderen Seite des Raumes erklärt Werkstudent Niklas, was Chatbots sind und wie diese in der BAUR-Gruppe eingesetzt werden könnten. Mithilfe von Chatbots würden Kunden einen neuen Ansprechpartner im Online Shop finden. Dieser könnte Fragen zum Lieferstatus, zu Zahlarten und allen anderen Anliegen vor, während und nach dem Bestellvorgang beantworten. Zusätzlich könnte ein Chatbot die Rolle eines Verkaufsberaters einnehmen und den Kunden zu seinem gewünschten Outfit oder Lifestyle-Produkt führen. Andere Anbieter aus dem Textilbereich verwenden Chatbots bereits. Bisher steckt die Planung noch in den Kinderschuhen für den BAUR-Bot und wir dürfen gespannt sein, was sich die innovativen Köpfe von empiriecom noch alles einfallen lassen.

Zwei innovative Möglichkeiten, um einen weiteren Schritt auf die Digitalisierung zuzugehen. Wir sind gespannt, was das Team Innovationsmanagement beim nächsten Mal vorstellt und freuen uns jetzt schon darauf!

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