Ein etwas anderes Praktikum – E-Commerce in allen Facetten

Steffen Lienert - Förderstudent im Bereich E-Commerce bei BAURHallo, mein Name ist Steffen Lienert. Damit ihr mich erst mal kennen lernt, stelle ich mich kurz vor: Ich bin 29 Jahre alt, komme aus Würzburg und studiere im 5. Semester den neuen Studiengang E-Commerce auf dem zweiten Bildungsweg an der Fachhochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt. Beim BAUR Versand arbeite ich seit diesem August als Förderstudent. Was das bedeutet erfahrt ihr im Laufe meines Beitrags.

 

 

Im Rahmen eines Förderprogrammes des I.C.S. e.V. wurde es mir aufgrund guter Leistungen ermöglicht, mein „normales“ Studium in eine Art duales Studium ab dem 5. Semester zu switchen. Das heißt, dass ich mein Praxissemester und die Semesterferien bei BAUR verbringe, außerdem schreibe ich meine Abschlussarbeit im Unternehmen. Das sechste Semester gehe ich dann wieder ganz normal in die FH – dabei werde ich für’s Lernen bezahlt. Die an diesem Modell teilnehmenden Unternehmen stellten sich meinen ebenfalls nominierten Kommilitonen und mir an unserer FH vor – unter anderem auch BAUR. Uns wurde ein Einblick in die Betriebe gewährt sowie erklärt, welche Inhalte und Herausforderungen sich hinter den einzelnen angebotenen Praktika verbergen. Schließlich wurde ich zu einem persönlichen Bewerbungsgespräch zu BAUR nach Weismain eingeladen.

Das sehr angenehme Gespräch mit E-Commerce Bereichsleiter Dirk Lauber, Site Engineering Abteilungsleiter Udo Bischof und der Abteilungsleiterin aus Personalentwicklung und Hochschulmarketing Daniela Fischer verlief gut, und ich durfte im August diesen Jahres mein Praktikum antreten.

Meine erste Station im E-Commerce ist nun das Team User Centered Design (UCD) – es dreht sich also alles um die nutzerorientierte Gestaltung des BAUR-Onlineshops sowie anderer Klienten der Otto-Group. Das Ziel ist es die Internetseite so zu gestalten, dass der Kunde sich gut zurecht findet und nach der Nutzung zufrieden ist. Gleich zu Beginn hatte ich die Gelegenheit, an der Erstellung eines Studiendesigns für ein geplantes Experiment mitzuwirken. Darunter versteht man beispielsweise A/B-Tests, in welchen z. B. Shops Besucher über einen festgelegten Zeitraum eine Seite in der Original- oder in einer abgewandelten Version zu sehen bekommen mit dem Ziel, durch Anpassungen der Usability im Shop die Conversionrate (= z. B. Verhältnis zwischen Website-Besuchern und getätigten Transaktionen) auf eine vorher definierte Zielgröße zu steigern. Im Anschluss an das Experiment müssen die Ergebnisse natürlich untersucht und ausgewertet werden. Auch hierbei konnte ich mir wertvolle Kenntnisse im Umgang mit Trackingtools und bei der Datenanalyse aneignen. Sämtliche gewonnenen Erkenntnisse werden anschließend in einem Ergebnisband zusammengetragen und präsentiert. Voller Spannung blicke ich auch schon auf den bevorstehenden Usability-Test zum Thema „Online-Shopping auf dem Tablet“, zu dem es ab nach Berlin geht.

Außerdem ist das Arbeitsklima bei BAUR E-Commerce sehr angenehm – sei es durch die tollen Arbeitskollegen, flachen Hierarchien oder die lockere „Du“-Atmosphäre. Die persönliche Entwicklung besitzt hier ebenfalls große Priorität. Bei den wöchentlichen Terminen mit meiner Studentenbeauftragten können anstehende Projekte und Aufgaben zeitnah besprochen, aber auch Wünsche und Kritiken geäußert werden.

Erwartungsvoll freue ich mich schon darauf, im Laufe des ICS- Programms in weiteren Abteilungen neue Erfahrungen zu sammeln sowie erlerntes Wissen anzuwenden und zu vertiefen, sodass einem perfekten Start in das Berufsleben des E-Commerce nichts mehr im Wege steht.


Ein kleiner Nachtrag vom 20.03.2015:

Wenn Sie sich für ein Praktikum oder eine Abschlussarbeit im E-Commerce interessieren, dann bewerben Sie sich jetzt auf der Karriereseite unseres neulich ausgegründeten Tochterunternehmens empiriecom. Wir freuen uns auf Sie!

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Eine Antwort zu Ein etwas anderes Praktikum – E-Commerce in allen Facetten

  1. Johanna 21. Oktober 2014 um 10:44 #

    Das klingt nach einem wirklich spannenden Praktikum!
    Toll, dass Steffen als Praktikant mit zur Testreihe nach Berlin kann – das ist nicht selbstverständlich.

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