Ein Geschäftsführer in der Logistik

Geschäftsführer sitzen doch eh nur den ganzen Tag im Büro rum und wissen gar nicht, was in ihrem Betrieb abgeht, richtig? Falsch! Bei der BAUR-Gruppe packen die Geschäftsführer sogar gerne mal mit an. So auch Patrick Boos, Geschäftsführer Marke & Vertrieb bei BAUR. Diesmal ging es für ihn in die Logistik nach Altenkunstadt, wo er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für einen Tag über die Schultern schaute – und selbst mit anpackte.

Patrick machte den Praxistest

Wie genau funktionieren eigentlich die Abläufe in der Logistik und was sind die jeweiligen Aufgaben? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen und um sich selbst ein detailliertes Bild von den Logistikabläufen zu machen, wollte Patrick dort mit anpacken und den Arbeitsalltag miterleben.

Die erste Verletzung – und das noch vor Arbeitsbeginn

Das fing ja gut an! Bevor seine Hospitation startete, musste Patrick erst einmal wegen einer Schnittverletzung verarztet werden. Aber halb so schlimm, Pflaster drauf und los ging’s.

Start im Kommissionierlager

Eine Mitarbeiterin half Patrick beim Eingewöhnen, damit er nichts falsch macht.

Sein Logistik-Arbeitstag begann im Kommissionierlager. Dort werden Artikel aufbewahrt und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die Bestellungen zusammengesucht. Dabei wird nicht nach einzelnen Bestellung gesammelt, sondern nach den jeweiligen Gängen – um Zeit zu sparen. Nach Bestellungen werden die Artikel erst später sortiert. Die Aufkleber für die Artikel werden demnach so gedruckt, dass die Kommissionierin oder der Kommissionierer nur in eine Richtung laufen muss. „Wenn wir zurücklaufen, ist was falsch“, meinte eine Mitarbeiterin schmunzelnd. Unter Anleitung suchte Patrick die einzelnen Teile heraus und sammelte sie in einer Wanne – natürlich erst nach sorgfältiger Überprüfung der Artikelnummern und Größen. Wenn eine Wanne voll ist, wird sie über ein Förderband weitergeschickt. Beim Kommissionieren entdeckte unser Geschäftsführer sogar ein Shirt, das er selbst besitzt.

Die erste Wanne ist geschafft!

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase ging es weiter zum Mischwannenlager. Dort war es etwas schwieriger, denn in den blauen Wannen liegen verschiedene Artikel. Aus denen musste Patrick den richtigen erst heraussuchen, aber auch das war kein Problem. Und ganz nebenbei lernte er auch, was eine Boyfriend-Jeans oder ein Wasserfall-Oberteil ist.

 

Die zweite Station

Nach dem Kommissionieren wurde die nächste Abteilung erkundet: Die Betriebssteuerung. Hier werden die Planungen für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erstellt und zusammen mit dem Kommissionierlager, der Packerei und mit dem Hermes Logistik Center abgestimmt. Mehrmals am Tag werden die Planungen für die nächsten Schritte überprüft, aktualisiert und angepasst. Zuerst wurden Patrick alle Schritte erklärt, danach durfte er den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei ihrer täglichen Arbeit zusehen und sie mit Fragen löchern.

Patrick in der Packerei.

Last but not least

Im Anschluss ging es in die Packerei, in der Patrick mithelfen durfte. In den einzelnen Rutschen müssen die Artikel nun nach Bestellungen sortiert und anschließend in Versandtüten und -kartons verpackt werden. Dabei dürfen beispielsweise Rechnungen und Heft-Beilagen nicht vergessen werden. Wenn alles fertig ist, kommt der Adressaufkleber drauf – und fertig ist das Paket! Um den Spuren des fertig gepackten Pakets zu folgen, war die letzte Station für Patrick das Hermes Logistik Center. Dort werden die Pakete in LKWs verladen. Auch hier unterstützte Patrick einen Kollegen.

 

 

Und was sagt er zu seinem etwas anderen Arbeitstag?

Nach fünf Stunden war seine Hospitation zu Ende. Und sein Fazit?

„Es war super spannend. Meine Hochachtung geht an alle Kolleginnen und Kollegen, die diese gleichermaßen anstrengende wie wichtige Arbeit jeden Tag acht bis neun Stunden leisten!“

Und wir sagen: Hut ab vor Deinem Einsatz, Patrick 🙂.

Nach fünf Stunden verabschiedet sich Patrick von seinem ungewöhnlichem Arbeitsplatz – stolz und glücklich 🙂.

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