Ein Läufer aus Leidenschaft

Hallo ihr Lieben 🙂

Heute möchte ich euch eine Person der BAUR-Gruppe mit einem ganz besonderen Hobby vorstellen. Schon beim Interview habe ich die Leidenschaft, die hinter dahinter steckt, gespürt und wurde dadurch selbst unglaublich motiviert! Um wen es sich handelt und um welches Hobby es genau geht, erfahrt ihr jetzt …

 

Lieber Harald, gib uns doch mal kurz ein paar Infos zu deiner Person und was du in der BAUR-Gruppe für eine Tätigkeit hast.

Ich bin Harald Fiedler. Ich bin seit 2010 in der BAUR-Gruppe tätig. Seit 2012 bin ich im Tagesgeschäft der Anlagentechnik zuhause. Alles, was mit den logistischen Anlagen zu tun hat – in Richtung Projekte, Umbauten im Tagesgeschäft oder Optimierungen – zählt zu meinem Aufgabenbereich.

 

Du bist ja ein begeisterter Läufer und hast schon einige Strecken bezwungen. Aber wie bist du eigentlich zum Laufen gekommen?

Los ging es eigentlich in der Schulzeit. Für einen 1000-Meter-Lauf wurde noch ein Mitläufer gesucht und ich habe mich dann sozusagen bereiterklärt mitzumachen. Da ging es dann mit dem allerersten Training los. Das war also so ein bisschen der Startschuss meines Hobbies. Ich habe seitdem nie wirklich mit dem Training aufgehört. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich dachte: „Wer 1000 Meter laufen kann, der kann auch fünf Kilometer laufen“. Bei meiner alten Arbeitsstelle habe ich dann einen Laufpartner gefunden und wir sind auf die Idee gekommen, eine längere Strecke anzupeilen. Im Jahr 2008 ging es dann mit den ersten längeren Strecken los. Das ist jetzt sozusagen schon mein 10. Jahr. 320 Kilometer war unser erster langer Wettkampf, den wir binnen acht Tagen gemeistert haben. Hier sind wir quer über die Alpen durch 4 Länder gelaufen. Es war ein Etappenlauf – früh startete man, abends kam man im Tal an und hat dann den Abend entweder bei sogenannten Finisher-parties verbracht oder sich einfach nur erholt.

Hier zeigt sich Harald ganz entspannt mit einer kleinen Belohnung.

Das BAUR-Gruppe Laufshirt ist natürlich auch immer dabei!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bist du schon mehrere Marathons mitgelaufen?

Ja, bin ich. Der erste Marathon war 2006 – der Fränkische Schweiz-Marathon. Es ist wirklich schwierig einzuschätzen, da man bei diesen Etappen-Läufen manchmal mehr, manchmal weniger Kilometer als bei einem Marathon läuft. Von daher kann ich keine genaue Zahl nennen, aber ich würde mal so zwischen 40 und 50 Marathonläufe schätzen.

Für mich persönlich sind Läufe in der Natur immer angenehmer. Zwar hat man in der Stadt, wie bei dem Berlin-Marathon, eine richtig gute Stimmung, aber das ist nicht wirklich das, was mich am Laufen reizt. Hier spielt auch mehr die Zeit eine Rolle – der Berlin-Marathon wird als schnellster Marathon bezeichnet, weil er nur auf der Straße und sehr flach in der Stadt mit wenig Kurven verläuft. Mir persönlich gefallen lieber Läufe, die mehr Kilometer haben und man dabei Natur und Ruhe genießen kann!

 

Wo und wie lief denn dein letzter Marathon ab?

Die Urkunden und Medaillen von Harald’s letzten Marathonläufen.

Mein letzter Marathon war so ein bisschen die Vorbereitung für einen Supermarathon. Bei so einem Supermarathon ist es immer etwas knifflig, da man nie weiß, was passiert. Früh kann beispielsweise alles super laufen, aber nach 40 bis 50 Kilometern kann es schon vorbei sein – man kommt einfach nicht mehr weiter und muss sich geschlagen geben. Bei dem Lotto Thüringen Supermarathon waren 16.000 Läufer für verschiedenste Strecken am Start. Es sollte eine Strecke von 73,9 Kilometer absolviert werden. Auch hier gab es wieder einige Verpflegungsstellen, die zum Beispiel Isodrinks, Tee, Haferschleim oder Schmalzbrote zur Verfügung gestellt haben.

Trotz Verpflegungsstellen ist man im Normalfall die ganze Zeit, bei mir waren es 8 Stunden und 23 Minuten,  in Bewegung. Bei dem Supermarathon sind 2.000 Läufer mitgelaufen – ich bin im ersten Drittel ins Ziel gelaufen.

 

War dein letzter Lauf also eine Art Vorbereitung auf etwas Größeres?

Läufe mit mehr Kilometern, bei denen man nicht runter ins Tal geschickt wird, sondern meistens immer auf gleicher Höhe bleibt, gefallen mir persönlich einfach besser. Hier kann man wirklich austesten und auch ausreizen, wie viele Kilometer man an einem Tag durchziehen kann und das ist sozusagen eine super Vorbereitung auf „etwas Größeres“.

Bald steht der Großglockner Ultra-Trail an. Die längste Strecke, die ich mitlaufen werde, ist 110 Kilometer lang. Durch längere Läufe habe ich mich quasi darauf vorbereitet und man weiß einfach, wie weit man es selbst schafft. Ich trainiere immer nach dem Motto: „Was ich in der Woche an Kilometer laufen kann, schaffe ich auch an einem Tag!“

Für den Lauf hat man insgesamt ein Zeitfenster von 29 Stunden. Start ist am Vortag um 22 Uhr. Der Vorteil ist, dass man die Nacht durchlaufen kann, um dann noch einigermaßen fit in den Tag reinzulaufen. Es wird dort eine große Verpflegungsstelle geben, bei der man beispielsweise auch seine Laufschuhe oder sein Shirt wechseln kann.

 

Lieber Harald. Wir haben den größten Respekt vor deinem Hobby und deiner bisherigen Laufleistung! Natürlich drücken wir dir bei dem Großglockner Ultra-Trail die Daumen und wünschen dir ein wunderbares Erlebnis, das du so schnell nicht vergessen wirst!

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