Praktikum im Umweltmanagement

Schaut man ins Intranet, in die Mitarbeiterzeitung oder am Standort Altenkunstadt aus dem Fenster, dann merkt man, bei BAUR tut sich gerade viel im Bereich Umwelt: Eine neue Photovoltaik-Anlage; Baumpflanzaktionen; die in zwei Wochen anstehende Bachreinigungsaktion (an der übrigens dieses Jahr zum ersten Mal alle Mitarbeiter/-innen und nicht nur Azubis teilnehmen können!), oder der neue Nachhaltigkeitsbericht, der im Januar 2015 vorgestellt wird – um nur ein paar Aktionen zu nennen. Dies allein sind schon so viele Themen, um das Umweltmanagement beim BAUR Versand genauer vorzustellen. Hinzu kommt auch noch die Besonderheit, dass die Stabstelle Umwelt zurzeit gleich zwei Praktikantinnen hat. Eine steht ganz am Anfang ihres Praktikums und eine, ist bereits fast am Ende. Darum haben wir uns entschieden, dass „der alte Hase“ und „der junge Hüpfer“ gemeinsam einen Artikel über die Praktikantenstelle schreiben und die Stelle aus beiden Blickwinkeln vorstellen.

Umweltmanagement- was ist das eigentlich?

IMG_5288Wenn man das erste Mal von Umweltmanagement hört, denkt man wahrscheinlich an Wald- und Wiesenaktionen, oder Anleitungen zum Energie- und Wassersparen. Das ist zwar nicht falsch, aber sie decken nur kleine Bereiche des Umweltmanagements ab.

Viel wichtiger ist, dass der BAUR Versand ein nach ISO 14001 zertifiziertes Unternehmen ist, wodurch ein Grundgerüst für das Managementsystem vorgegeben ist. Dieses Umweltmanagementsystem wird alle drei Jahre in einem großen Audit von der Deutschen Gesellschaft für Zertifizierungen rezertifziert. Die Einhaltung der Gesetze und Normen wird an allen Standorten der Firma von unserer Stabstelle geplant, umgesetzt und überwacht. Unter anderem fällt in unseren Aufgabenbereich das Abfallmanagement, das Energiemanagement und Gefahrstoffmanagement, sowie die soziale Verantwortung der BAUR-Gruppe für die Gesellschaft in der Region.

Das waren jetzt mal genug trockene Fakten, aber:

Was sind denn jetzt die Aufgaben eines Praktikanten im Umweltmanagement?

Steht eine Zertifizierung an, müssen jede Menge Dokumente gesammelt, erstellt und aktualisiert werden, Standorte werden begangen, Verbesserungspotential ermittelt und Maßnahmen umgesetzt. Teilweise sitzt man viel vor dem Rechner, ist dafür an anderen Tagen ständig unterwegs. Das bringt viel Abwechslung und man bekommt einen sehr guten Einblick in das Unternehmen, weil von der Werbung über die Schreinerei in die Lagerhallen alles genau unter die Lupe genommen wird. Um das Tätigkeitsfeld etwas zu veranschaulichen, haben wir aufgeschrieben, was in einer Arbeitswoche für Arbeiten anfallen können:

Dokumente für das Umwelthandbuch sammeln und einpflegen, Recherche über soziale Aktionen betreiben, Abfallmengen und Kosten in große Übersichtstabellen eintragen, Gefahrstoffverzeichnis füllen und für den Nachhaltigkeitsbericht Artikel verfassen und Informationen sammeln.

Außerdem wird im Januar 2015 ein vom „alten Hasen“ vorgeschlagenes Projekt umgesetzt – die fairtrade Schokolade „Die Gute Schokolade“. Die fairtrade Schokolade gibt es ab Janaur in allen Kantinen zu kaufen – 0,90€ pro Tafel, wovon 0,20 € an „plant for the planet“ gehen – und für 5 Tafeln wird dann ein Baum gepflanzt!

In den letzten Tagen fand die Übergabe statt und ab Montag ist der „junge Hüpfer“ auf sich alleine gestellt. Ich hoffe, dass ich mit einer ähnlichen Aktion wie „Die Gute Schokolade“, ebenfalls, wie „der alte Hase“, in die Geschichte bei BAUR eingehen werde.

Wie ihr seht, geht es bei unserem Praktikum auch mal etwas lustiger zu – und wie ihr euch jetzt auch überzeugen konntet, ist die Stabstelle Umwelt alles andere als eine Wald- und Wiesenaktion!

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