Praktikum Unternehmenskommunikation BFS

Es gibt viele Gründe, sich für ein Praktikum zu entscheiden: Der Lebenslauf muss aufpoliert werden, die Universität verlangt ein Pflichtpraktikum oder die Theorie des Studiums erschlägt einen und man möchte wieder Praxisluft schnuppern. Aus dem letzten Grund schrieb ich eine Bewerbung an BFS Baur Fulfillment Solutions. Auch wenn mein Abitur-Schnitt nicht der Beste ist, konnte ich mit einem vielfältigen Lebenslauf aufwarten und so bekam ich die Praktikumsstelle: Sieben Monate in der Unternehmenskommunikation bei BFS.

Mein Name ist Alexander Fiedler, ich bin 23 Jahre alt und studiere Kommunikationswissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität in Bamberg.

Neu im Großkonzern

Seit Mitte Februar fahre ich nun schon jeden Tag 45 Minuten von Bamberg nach Altenkunstadt. Natürlich ist das viel Zeit, aber für das Praktikum nehme ich das gern in Kauf.

Man gewöhnt sich schnell an eine 40-Stundenwoche: Aufgaben, wie Kopieren und Kaffeekochen, habe ich hier nicht. Ich habe eigene Verantwortungsbereiche und viele eigene Arbeitsfelder. Veranstaltungsplanung, redaktionelle Arbeit oder die Betreuung des Intranets gehören zu meinen täglichen Aufgaben.

In einem großen Unternehmen lernt man schnell viele verschiedene Menschen kennen, auf die man sich individuell einstellen muss. Bei BFS wurde ich von Anfang an freundlich ins Team aufgenommen und direkt in die täglich anfallende Arbeit eingebunden. Langweilig wird es nie, denn jeden Tag passiert etwas Neues und man lernt jeden Tag dazu.

Visionsgeführtes Praktikum

BFS ist ein junges Unternehmen mit einer engagierten Geschäftsleitung, die sich für Ihre Mitarbeiter interessiert. In den letzten Jahren wurden schon viele Leistungen für die Mitarbeiter etabliert, wie z.B. ein Mitarbeiterrestaurant, Personalrabatte, Weiterbildungsmöglichkeiten und 30 Urlaubstage für alle. Seit Juli 2014 ist BFS ein visionsgeführtes Unternehmen mit den Werten „Freiheit Leidenschaft Balance“.

Die Idee dahinter ist, dass jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat, so zu arbeiten, wie es sein Wunsch ist. Für mich bedeutet das viel entgegengebrachtes Vertrauen, das ich gerne trage. Im Gegenzug fahre ich schon mal alleine im Dienstwagen zu den Außenstandorten oder verbringe mein Homeoffice im Freibad (als dies meine Aufgaben und das Wetter zuließen). Solange ich meine Arbeit gut und gewissenhaft erledige, werde ich nicht wie ein Praktikant gesehen: Die Leiterin der Unternehmenskommunikation, Frau Jessica Nickel, behandelt mich wie einen gleichwertigen Kollegen. Meine Meinung ist meinen Kollegen wichtig und meine Stimme findet Gehör. Ich bin in gruppenweite Projekte eingebunden und habe direkten Kontakt mit Kunden und der Geschäftsführung.

10 Jahre BFS

Alex Fielder BFS-UnternehmenskommunikationWas Unternehmenskommunikation alles ist, lernt man wenn das ausgewählte Unternehmen Geburtstag feiert: Seit 10 Jahren gibt es BFS nun schon, und die Aktionen um das Geburtstagsjahr herum durfte ich aktiv mitgestalten. Hierzu zählte unter anderem, dass ich witzige Fotos von Mitarbeitern machen durfte, eine Broschüre mitgestalten konnte oder zeitweise die Alleinherrschaft über 2000 Tafeln Schokolade hatte. Ich glaube wenige Themen machen so viel Spaß, wie das ständige „Geburtstag feiern“ bei BFS. Auch ein kleines Gewinnspiel habe ich konzipiert: Die 10 witzigsten Geburtstags-Selfies, die bis zum 30. September eingeschickt werden, bekommen tolle Preise, darunter z.B. auch ein Tablet. Auch ich durfte ein Selfie einschicken (siehe Bild). Vielleicht gewinne ich ja auch etwas!

Studium vs. Praktikum

Natürlich gibt es Tage, da scheint die Sonne und es hat 30 Grad, an denen ich es etwas bereue, meinen Vertrag unterschrieben zu haben. Von einem entspannten Semester zu einer 40 Stundenwoche zu wechseln ist hart. Auf der einen Seite leiden Hobbies und Freizeit sehr, aber auf der anderen Seite lernt man sehr viel von dem, was ein Studium nicht bieten kann. Ich bereue die Entscheidung nicht, dieses Praktikum angetreten zu haben und ich würde sie immer wieder so treffen. Allerdings freue ich mich auch darüber, noch drei Semester studieren zu dürfen, bevor mich der Ernst des Lebens einholt und diese schöne Zeit dann endgültig vorbei ist.

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