Kräutergarten

Schöne Ideen für deinen Kräutergarten

Kräuter erfreuen sich zunehmender Beliebtheit und sind durchaus mehr als nur Petersilie und Schnittlauch – es geht ja schließlich nichts über den Geschmack frisch geernteter Kräuter. Sie sind ein wahres Geschmackserlebnis und lassen sich vielseitig verarbeiten. Mit diesen Ideen und Tipps kommst auch du nicht am Kräutertrend vorbei!

Kräuteranbau leicht gemacht

Selbst angebaute Kräuter entfalten ein ganz besonderes Aroma und sind in jedem Garten, auf jedem Balkon oder in jeder Wohnung ein schöner Anblick. Für deinen eigenen Kräutergarten braucht es nicht viel. Mit diesen einfachen Tipps gelingt jedem der eigene Anbau von frischen Kräutern.
Katze erkundet einen Garten
  • TIPP 1 – Alle in einem Kasten?

    In Blumenkästen oder Töpfen dekorieren unsere Kräuter den Balkon. Aber nicht alle Kräuter lassen sich bedenkenlos miteinander in einem Topf kombinieren. Basilikum verträgt sich z. B. gut mit Rosmarin, sollte aber getrennt von Melisse angebaut werden. Zitronenmelisse hingegen fördert das Wachstum aller Kräuter –hier ist ebenfalls nur bei Basilikum Vorsicht geboten. Grundsätzlich sollten in einem circa 1 Meter langen Kasten nicht mehr als vier verschiedene Kräuter gepflanzt werden.
  • TIPP 2 – Die richtige Erde ist entscheidend

    Blumenerde ist reich an Phosphor, Stickstoff und Kalium und für das Züchten von eigenen Kräutern ungeeignet. Besser geeignet ist eine spezielle Aussaaterde. Zuerst werden circa vier Samen in einem möglichst flachen Saatbeet eingesetzt, und erst nach der Keimung ziehen die größten Pflänzchen in einen Topf, um dort weiter wachsen zu können.
  • TIPP 3 – Kräuter richtig düngen

    Nicht nur Blumen, auch Kräuter müssen gedüngt werden. Hierzu am besten, das Gießwasser mit dem Dünger direkt über die trockenen Kräuterpflanzen geben. So werden wichtige Nährstoffe von den Pflanzen optimal über die Wurzeln aufgenommen. Gedüngt werden die Kräuter allerdings nur bis zum Spätsommer – genauer bis zu ihrer Blütezeit.
  • TIPP 4 – Den richtigen Standort finden

    Damit die Kräuter gut wachsen, benötigen sie jeweils einen optimalen Standort. Ob auf Fensterbank oder Balkon: Oregano, Thymian und Salbei benötigen einen Platz in westlicher bis südlicher Lage. Anders ist es bei Petersilie, Basilikum oder Schnittlauch: Diese Kräuter bevorzugen eher eine westliche bis nördliche Lage, da sie bevorzugt im Halbschatten oder sogar Schatten gedeihen.
  • TIPP 5 – Kräuterkrankheiten vorbeugen

    Oft leiden Kräuter unter Pilzkrankheiten oder Insekten. Dagegen kann man mit Brennnesseljauche ankämpfen. Einfach 10 Liter Wasser mit 200g des getrockneten Materials mixen, ein Gitter darauflegen und in die Sonne stellen. 14 Tage lang täglich umrühren, bis der Gährungsprozess beendet ist, das Gebräu nicht mehr schäumt und eine dunkle Farbe erreicht hat. Nach dem Abseien wird die Jauche mit Wasser (Verhältnis 1:10) verdünnt. Wem das zu aufwendig ist, der kann ganz einfach auch zu Knoblauchzehen greifen und diese rund um die Kräuter in die Erde setzen.

Kräuter-Saisonkalender

Das Beste an den selbst angebauten Kräutern ist, dass man sie ganz einfach zum Kochen und Würzen verwenden kann! Die leckersten Rezepte und schön gedeckte Tafeln mit saisonalen Kräutern findest du hier!

Für alle, die keinen großen Garten zum Kräuteranbau besitzen ...
Hochbeet aus Palette

Do-it-yourself-Kräuterpalette

Benötigt werden:
Euro-Palette, Hammer, Schleifpapier, Säge, 36 große Nägel, Tacker, 3 Holzlatten, Müllsäcke, Tafelfolie, Kreide

Und so gehts:
Zuerst zwei Holzlatten in je drei Stücke sägen. Diese werden die Böden und Frontseiten unserer Blumenkästen und müssen daher der Länge der Palette entsprechen. Die Bretter mit je 4 Nägeln an der umgedrehten Palette fixieren. Als nächstes sechs Seitenteile aus der dritten Holzlatte sägen und mit je 2 Nägeln anbringen. Danach die entstandenen Blumenkästen mit zugeschnittenen Müllsäcken auskleiden und festtackern. Die Frontseite der Kästen abschleifen und die Tafelfolie ankleben. Die Kästen mit der Kreide beschriften – fertig ist die selbstgebaute Kräuterpalette.
Von der Natur inspiriert
Blumige Wildkräuter

Wirkung Gänseblümchen

Gänseblümchen wirken wahre Wunder bei Frühjahrsmüdigkeit und Husten, aber auch bei Prellungen und Verstauchungen.

Einfach die Blume zerreiben und den Saft auf die Wunde träufeln, das hemmt die Entzündung und den Schmerz. Außerdem helfen die Blätter des Gänseblümchens in zerriebener Form gegen Juckreiz bei Insektenstichen oder Brennnesseln. Ausschläge, Unreinheiten oder gar Lippenherpes: Der Saft des Gänseblümchens ist ein echter Geheimtipp bei Hautbeschwerden. Neben seiner heilenden Wirkung kann die Blüte auch als essbare Deko in Salaten verwendet werden.

Wiesenschaukraut
Freiluftgenuss auf höchstem Niveau
Zu den Gartenmöbeln

Moderne Bequemlichkeit

Zu den Pavillons

Wetterfeste Schattenplätze

super

ging so

gar nicht