0%
ZurückStorefront|Lifestyle|Themenwelt|Silvesterbräuche
22. Dezember 2018| Leben

Silvesterbräuche

Diese Bräuche bringen Glück
Kamel, Pantoffel oder Brezel: In Deutschland wird beim Bleigießen herausgefunden, welches Schicksal uns für das kommende Jahr bevorsteht. Aber kennst du schon diese besonderen Bräuche aus aller Welt, die für Glück im neuen Jahr sorgen?
Silvesterbräuche

Rote Unterwäsche
Aus Italien stammt der wohl bekannteste Silvesterbrauch. Das Tragen roter Unterwäsche in der Silvesternacht ist dort zu einer festen Tradition für Frauen geworden. Italienerinnen tragen in der letzten Nacht des Jahres nur rote Wäsche. Auch hierzulande ist diese Tradition immer beliebter geworden. Bei den schönen Stücken ist das auch kein Wunder, oder? So winken für das neue Jahr Glück, Gesundheit, Liebe und Erfolg. Woher der Brauch kommt, ist allerdings umstritten. Eine Version besagt, dass er schon im antiken Rom gepflegt wurde, da schon damals die Farbe Rot ein Glücksbringer war. Eine andere Erklärung besagt, dass Marco Polo die Tradition im 13. Jahrhundert aus China mitbrachte. Denn Rot gilt als Farbe der Liebe und Leidenschaft, des Glücks und der Lebensfreude. 
Die rote Wäsche soll am Silvesterabend übrigens das erste Mal getragen werden. Der perfekte Grund für neue Unterwäsche! Und egal, ob man an den Brauch glaubt oder nicht: In schöner Wäsche fühlt jede Frau sich sofort gut. So steht einer rauschenden Party nichts im Weg.

Spanien: Zwölf Trauben fürs Glück

Trauben
In Spanien wird es kurz vor Mitternacht hektisch: Die Spanier essen zu jedem Glockenschlag um Mitternacht eine Weintraube, das soll Glück und Reichtum für das neue Jahr bringen. Jede Traube steht für einen Monat des kommenden Jahres.
Weiterlesen
Dabei denken die Spanier an einen geheimen Wunsch. Wer sich verzählt oder nicht alle Trauben vollständig aufisst, dem droht im nächsten Jahr Unglück. Erst nach dem Essen der Trauben fallen sich die Spanier in die Arme. Teilweise treffen sie sich auf großen Marktplätzen. Die „uvas de la suerte“ (Trauben des Glücks) gibt es im Supermarkt oder an Marktständen sogar abgezählt zu kaufen.

Dänemark: Ein Sprung ins Glück

Stuhl
Die Dänen zeigen sich am letzten Tag des Jahres sportlich: Um Punkt Mitternacht springen sie zum ersten Glockenschlag von einem Stuhl und so direkt ins neue Jahr. Auch dieser Brauch soll Glück bringen.

Tschechien: Apfelorakel

Apfelorakel
In Tschechien werden zu Silvester besonders viele Äpfel gekauft. Eine Tradition ist es, einen Apfel horizontal zu halbieren. Sieht das Kerngehäuse wir ein Stern aus, verheißt das Glück im neuen Jahr. Ein Kreuz im Kerngehäuse deutet auf Unglück hin.

Griechenland: Glück im Spiel

Spielkarten
In Griechenland spielen viele Familien gemeinsam Karten oder Glücksspiele, nehmen aber auch an Lotteriespielen teil. Es wird oft um Geld gespielt und diejenige, die nicht spielen, beteiligen sich an wetten, wer der Gewinner sein wird.
Weiterlesen
Der Gewinner ist im kommenden Jahr mit Glück gesegnet. Mit Glück hat auch die zweite griechische Tradition zu tun: In ein Brot, das sogenannte Basiliusbrot, wird eine Münze eingebacken. Wer das Stück mit der Münze bekommt, hat im neuen Jahr Glück.

Bulgarien: Schläge auf den Rücken

Bulgarische Traditionen
Kinder sammeln in Bulgarien Äste der Kornelkirsche und schmücken sie mit Nüssen und Bändern. In Gruppen ziehen sie damit durch die Nachbarschaft und verteilen leichte Hiebe auf den Rücken mit der sogenannten „Surwatschka“.
Diese Schläge sollen Reichtum und Gesundheit bringen. Die Kinder bekommen im Gegenzug Süßigkeiten oder Kleingeld.

China: Ein Mandarinen-wurf ins Glück

Mandarinen

In China wird nach dem chinesischen Kalender erst an einem Neumondabend zwischen dem 21. Januar und dem 21. Februar das neue Jahr begrüßt. Ledige Frauen werfen hier Mandarinen ins Meer und wollen so einen Mann anlocken.

Weiterlesen

Einige Frauen schreiben ihren Namen auf die Frucht, um leichter von ihrem Traummann gefunden zu werden. Mandarinen sind im Reich der Mitte ein Glückssymbol.

Um 23.00 Uhr öffnen alle Chinesen die Fenster, um das Glück hereinzulassen. 

Brasilien: Sieben Wellen

7 Wellen

Getreu dem feurigen Image der Brasilianer wird Silvester eine rauschende Party gefeiert. Die Menschen huldigen auf einer Party am Strand der Meeresgöttin Yemanjá. Meistens sind sie weiß gekleidet.

Weiterlesen
Dies soll Frieden und Reinheit symbolisieren und einen reinen Start in das neue Jahr ermöglichen. Kleine Boote werden mit Süßigkeiten, Kerzen, Alkohol oder Blumen beladen ins Meer geschickt. Traditionell müssen die Brasilianer über sieben Wellen hüpfen, um sieben Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen.

Argentinien: Schnee garantiert

Papierschnipsel

Die Argentinier sortieren vor allem in Buenos Aires vor Silvester ihre alten Unterlagen und Akten aus und schreddern sie am 31. Dezember. Oft rieseln schon mittags die Papierschnipsel aus dem Fenster und verschönern die Straßen mit Papierschnee. Die Papierschnipsel stehen für die Altlasten des vergangenen Jahres. 

Schottland: Der erste Schritt zählt

Türschwelle

Das schottische Silvester wird Hogmanay genannt und dauert meist bis zum 2. Januar. Ein schottischer Silvesterbrauch ist das sogenannte „first-footing“. Es beginnt direkt nach Mitternacht: Man sollte als Erster die Türschwelle eines Freundes, Nachbarn oder Verwandten überschreiten, um Glück für das neue Jahr zu bringen. Geschenke wie Shortbread oder Whisky sind beliebt. 


Für den perfekten Silvesterabend!

super

ging so

gar nicht