Skandi Trend: Lagom
19. Juli 2018| Wohnen

Scandi-Trend: Lagom

Lagom: die schwedische Formel zum Glück

Lagom – so heißt der neue Scandi-Trend aus dem Herzen Schwedens. Frei übersetzt bedeutet das etwa so viel wie „genau richtig“ oder „nicht zu viel und nicht zu wenig“. Ziel ist es, sich mit dem glücklich zu schätzen, was man hat. Sich von der Sehnsucht nach mehr zu verabschieden. Wir zeigen dir, wie du dich getreu Lagom einrichten kannst.

Lagom eingerichtet

Der Trend lässt sich getreu dem Motto „nicht zu viel und nicht zu wenig“ in den eigenen vier Wänden super umsetzen. Gemütlichkeit und Funktionalität sollen sich mit Lagom ergänzen. Wichtig ist, dass die Räume nicht zu überfüllt sind. Zu viele Möbel und Accessoires stören das wohlige Gelassenheitsgefühl. Achte auf klare Details und ruhige Farben für das perfekte Lagom-Feeling.

Materialien

  • Qualität vor Quantität
  • Natürliche und nachhaltige Materialien
  • Holz, Leinen oder Wolle
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Farben

  • Naturtöne
  • Ruhige Farben
  • Pastellfarben
  • Accessoires, Möbel & Wohntextilien farblich aufeinander abgestimmt
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Accessoires

  • Weniger ist Mehr
  • Funktionalität und schlichtes Design ergänzen sich
  • Gezielt Akzente durch kleine Accessoires wie Kerzen, Lampen oder Vasen setzen
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Mehr Passendes zum Wohntrend

DIY passend zum Wohntrend

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Grundgedanke von Lagom. Materialien zu recyceln oder upzucyceln und daraus etwas Handgemachtes herzustellen, ist bei Lagom absolut erwünscht. Wie du ganz einfach zwei Lagom-Accessoires selbst kreierst, erfährst du hier. Mit natürlichen Materialien lässt sich ein schöner Bilderrahmen basteln. Mit der passenden Lagom-Botschaft wirst du jeden Tag daran erinnert, die Balance in deinem Leben zu halten.

DIY – Bilderrahmen mit Kordeln

Material:
2 Stücke Pappe (bei uns etwas größer als DIN A4)
Kordel oder Bast in Naturfarben und Weiß
Heißklebepistole
Doppelseitiges Klebeband
Klebestift

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Cuttermesser
Lineal und Bleistift

So gehts:

  1. Mit dem Cuttermesser aus der Pappe einen Rahmen ausschneiden. Die Innenseite ist hier die Größe eines DIN-A4-Blattes. Von der Innenseite des Rahmens in 3 bis 5 cm Abstand die Außenseite des Rahmens einzeichnen. Je mehr Abstand, desto breiter wird der Rahmen.

  2. Die vier Ecken des Rahmens mit doppelseitigem Klebeband bekleben. Dadurch halten die einzelnen Kordel- oder Bastfäden besser.

  3. Auf der Rückseite des Rahmens den Anfang der Kordel mit Heißklebepistole fixieren. Eine Rahmenseite eng umwickeln, bis kein Karton mehr zu sehen ist. An den Ecken die Kordel auf das Klebeband drücken, damit sie nicht verrutscht. Am Ende die Kordel wieder mit Heißkleber auf der Rückseite des Rahmens fixieren.

  4. Alle vier Seiten mit den unterschiedlichen Kordelfarben umwickeln. Wir haben uns für zwei Seiten Weiß und zwei Natur entschieden – es können aber auch andere Farben oder Kombinationen gewählt werden.

  5. Aus dem zweiten Stück Pappe ein Rechteck ausschneiden, das ca. 1 bis 2 cm größer ist als ein DIN-A4-Blatt. Die Vorlage auf Seite 2 ausdrucken und auf das Stück Pappe kleben. Auf die 1 bis 2 cm Überhang Heißkleber geben und das Ganze auf dem mit Kordel umwickelten Rahmen festdrücken.

DIY – Glas mit Washi-Tape

Material:
Kerzenglas oder Glasvase, Washi-Tape nach Belieben

So geht's:
Das Glas nach Belieben mit Washi-Tape bekleben. Du kannst auch unterschiedliche Muster und Farben miteinander kombinieren. Aber bitte nicht zu bunt und schrill für Lagom. Der Vorteil des Tapes: Du kannst es ganz einfach wieder abziehen, wenn es dir nicht mehr gefällt.

DIY – Glas mit Washi Tape

Lagom als Lebenseinstellung

How to be Lagom

Lagom beschreibt nicht nur einen aktuellen Einrichtungstrend, sondern ist vielmehr ein immer gültiges Lebensgefühl. Nachhaltiger und bewusster Leben und am Ende auch zufriedener – darum geht es bei Lagom. Finde die Balance zwischen alltäglichen Gegensätzen und konzentriere dich auf das Wesentliche im Leben. Einer der Gegensätze ist z. B. gesunde Ernährung und süße Belohnung. Hier das passende Rezept für eine schwedische Süßigkeit.

Kanelbullar ist eine schwedische Zimtschnecke, die sich großer Beliebtheit erfreut und deshalb in keiner Ruhepause der Skandinavier fehlen darf. Sie ist sogar so populär, dass man in Schweden jährlich am 4. Oktober den „Tag der Zimtschnecke“ feiert.

Kanelbullar (Zimtschnecken, Schweden)

Kanelbullar (Zimtschnecken, Schweden)

Für ca. 20 Stück | Schwierigkeitsgrad: leicht | Zubereitungszeit: 30 min | Backzeit ca.: 20 min | Ruhezeit ca.: 1 h 

Zutaten:
Für den Teig: ca. 500 g Mehl, 1/2 Würfel Hefe (21 g), ca. 1/4 l lauwarme Milch, 60 g Zucker, 2 Eier, 60 g weiche Butter, 1 Prise Salz, Mehl zum Arbeiten
Für die Füllung: 1 EL Vanillezucker, 80 g gemahlene und geschälte Mandeln, 4 EL Sahne, 60 g Zucker, 1–2 TL Zimtpulver, 60 g flüssige Butter, 2 EL gehobelte Mandeln zum Bestreuen

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Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel sieben und in die Mitte eine Mulde drücken. Die Hefe hinein bröckeln. Die lauwarme Milch zugießen und mit 1 EL Zucker und ein wenig Mehl verrühren. Den Vorteig abgedeckt ca. 15 Minuten gehen lassen. Anschließend den restlichen Zucker, die Eier, die Butter in Stücken und das Salz zum Vorteig geben und zu einem glatten Teig verkneten, der sich vom Schüsselrand löst. Nach Bedarf die Mehlmenge leicht variieren. Abgedeckt etwa 45 Minuten gehen lassen.

Für die Füllung den Vanillezucker mit den Mandeln, der Sahne, dem Zucker und dem Zimt vermengen. Den Backofen auf 180°C Unter- und Oberhitze vorheizen.
Den Teig auf bemehlter Arbeitsfläche nochmals kurz durchkneten und zu einem Rechteck von ca. 40x20 cm ausrollen. Mit etwas flüssiger Butter bestreichen, mit dem Mandel-Zimt-Zucker bestreuen und von der Längsseite her aufrollen. In etwa 20 Scheiben schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Mit der übrigen Butter bepinseln, mit den Mandelblättchen bestreuen und im Ofen ca. 20 Minuten goldbraun backen. Aus dem Ofen nehmen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

super

ging so

gar nicht