27. September 2018| Mode

Upcycling Jeans

5 Gründe, alte Jeans nicht wegzuschmeißen
Sei mal ehrlich: Wieviele Jeans besitzt du? Und wie viele davon ziehst du regelmäßig an? Oftmals liegt im Schrank die eine oder andere Jeans, die einfach nicht mehr passt - oder bei der wir die Rücksendefrist verpasst haben. Ab jetzt schmeißen wir keine Jeans mehr weg! Mit unseren Upcycling-Ideen machst du das beste aus deinen Schrankhütern.

1. Upcycling mit Patches

Die Jeans passt, ist dir aber zu langweilig, gefällt dir von der Waschung her nicht mehr oder hat Löcher? Dann besorg dir ein paar bunte Patches zum Aufnähen oder Aufbügeln und peppe damit die Hose auf. Applikationen auf Jeans sind total im Trend und verwandeln mit nur wenig Aufwand jedes Kleidungsstück. Auch Jeansjacken oder andere einfarbige Klamotten können damit aufgewertet werden. Die Patches gibt es in den verschiedensten Motiven und Größen zu kaufen - deiner Design-Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt!
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So geht das Upcycling:

Patches zum Aufbügeln: Die Jeans auf ein Bügelbrett legen und Patches auf der gewünschten Stelle positionieren. Das Baumwolltuch darüber legen und vorsichtig bügeln. Anschließend prüfen, ob die Patches auch überall halten. Ansonsten erneut darüber bügeln.

Patches zum Aufnähen: Die Jeans flach auf einen Tisch legen. Patches auf die gewünschte Stelle legen und mit Stecknadeln fixieren. Jetzt mit farbig passendem Garn den Rand umnähen. Und schon ist deine neue Jeans fertig!

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2. Abschneiden

Aus alten Jeans lässt sich natürlich auch ganz einfach eine kurze Hose machen. Aber bitte nicht einfach drauf los schneiden! Am besten du ziehst die Jeans an und vergleichst mit anderen Shorts, wo die Hose enden soll. Falls du die kurze Hose umkrempeln möchtest oder einen Fransen-Look willst, musst du dementsprechend mehr Länge einplanen.
So geht das Upcycling:

Jeans anziehen und mit der Kreide markieren, wo sie abgeschnitten werden soll. Ausziehen, auf einen Tisch legen und mit der Kreide und einem Lineal die Schneidelinie vorzeichnen. Die Linie sollte leicht V-förmig nach oben verlaufen. Anschließend mit der Stoffschere an der Linie entlang schneiden.

Für einen Saum: Ränder nach innen falten und mit der Nähmaschine oder Nadel und Faden festnähen.

Alternativ kannst du die Ränder auch umkrempeln.

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3. Upcycling mit Stoff-Farbe

Du kannst deine Jeans oder Jeansjacke auch selbst bemalen. Keine Angst, dafür musst du kein Künstler sein. Mit spezieller Stoff-Farbe und einer Schablone zauberst du ganz einfach Wörter, Muster oder andere Kunstwerke auf deine Kleidung. Stoff-Farben gibt es auch zum Sprühen - Das macht das Arbeiten mit Schablonen noch genauer. Egal ob zum Aufmalen oder Sprühen, beide Farben müssen nach dem Trocknen gebügelt werden, damit deine Arbeit beim Waschen nicht verschwindet. Einfach Artikelbeschreibung beachten, dann kann nichts schief gehen. Und wer sich traut, malt einfach freihändig ein Bild auf die Jeans.
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So geht das Upcycling:

Die Arbeitsfläche mit Zeitungspapier auslegen um Farbflecken zu vermeiden. Die Jeans flach darauf ausbreiten, von innen mit Zeitungspapier auslegen, damit die Farbe nicht durchdrückt. Wenn du ein bestimmtes Muster auf deiner Jeans willst: Schablone auflegen und vorsichtig an den Rändern anfangen zu malen. Der Rest kann großflächig ausgemalt werden. Für trendige Farbflecken einfach viel Farbe auf den Pinsel geben und auf die Hose sprenkeln. Einige Stunden trocknen lassen und anschließend wie auf der Verpackung der Stoff-Farbe angegeben, bügeln oder backen um die Farbe zu versiegeln.

4. Upcycling mit Stoffresten

Anders als bei Patches werden hier Stoffe an der Innenseite der Jeans angebracht - egal ob Spitze, Muster oder Pailetten. So kannst du gleich zwei Kleidungsstücke upcyceln.
So geht das Upcycling:

Die Jeans/Jeansjacke flach ausbreiten und einen Karton in die Jeans legen, damit die Rückseite nicht beschädigt wird. An der gewünschten Stelle ein Loch ausschneiden, anschließend die Ränder mit einem Bimsstein oder Schleifpapier bearbeiten. Dadurch entsteht ein Used-Look. Für Fransen einfach mit einer Pinzette einzelne Fäden herausziehen. Du kannst den Schritt natürlich überspringen, falls deine Jeans bereits Löcher hat. Jetzt den Stoff (z.B. Spitze) hinter das Loch legen und mit Stecknadeln fixieren. Mit der Nähmaschine oder Nadel und Faden festnähen. Fertig.
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5. Hülle aus Jeans

Wer kennt es nicht: die Lieblingsjeans passt nicht mehr, ist zu eng oder zu weit, aber wegschmeißen will man sie trotzdem nicht. Wie wärs mit einer persönlichen Hülle für dein Tablet? Die ist schnell gemacht und sieht dazu noch richtig cool aus. So hast du deine Lieblingsjeans immer dabei.
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So geht das Upcycling:

Hosenbeine abschneiden und den oberen Teil der Hose am Reißverschluss aufschneiden. Das Tablet auf die Jeans legen um die richtige Größe zu ermitteln. Am besten den Umriss auf die Innenseite der Jeans zeichnen. Anschließend die Jeans großzügig zuschneiden, um später genug Stoff zum Vernähen zu haben. Nun einfach die Stoffteile an drei Seiten zusammennähen, oben offen lassen. Die Hosentasche bietet Stauraum für Kopfhörer und Ladekabel und kann noch mit einem Klettverschluss gesichert werden.
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Natürlich kannst du mit dieser Methode auch Hüllen für ein Buch, Notizbuch oder ähnliches machen. Einfach an die jeweilige Größe anpassen. Auch hier sind Hosentaschen perfekt zur Aufbewahrung von Stiften geeignet. Für ein Buch-Cover brauchst du nur die Jeans an der Innenseite des Umschlags festkleben.

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Wenn dich das Upcycling-Fieber gepackt hat, dann schau auch auf unserem Blog vorbei und entdecke Upcycling-Ideen für dein Zuhause.
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