Wabi-Sabi

So vollkommen kann Unvollkommenheit sein

Wabi-Sabi heißt der neue Interior-Trend! Das Beste an diesem Einrichtungsstil: Es geht nicht um eine perfekt eingerichtete Wohnung. Es geht genau um das Gegenteil. Entdecke, wie du diesen Trend ganz leicht und entspannt umsetzen kannst.

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Was ist Wabi-Sabi?

Wabi-Sabi ist ein japanisches Konzept der Ästhetik, das eng mit dem Zen-Buddhismus verbunden ist. Der Trend beschreibt eine Form des japanischen Purismus. Es geht um die Perfektion des Unperfekten, die Vollkommenheit des Unvollkommenen. Statt nach der perfekt dekorierten Wohnung zu streben, sieht der Trend das Schöne in der gemütlichen Zusammenstellung mit puristischen Elementen. Der Effekt: Ruhe und Harmonie durch ein neues Wohngefühl.

Unsere Lieblingsstücke zum Wabi-Sabi-Trend

Wie funktioniert Wabi-Sabi?

Wabi-Sabi arbeitet mit Geradlinigkeit und Verzicht auf verspielte Details, mit reduzierten Formen und Funktionalität. Die dezenten, natürlichen Farben machen die Einrichtung gemütlich und warm, ohne sich in den Vordergrund zu drängen. Du kannst dein Zuhause ganz einfach im Wabi-Sabi-Stil einrichten. Diese Grundsätze verraten dir, wie es geht.

Die Materialien:
- naturfarbenes Leinen
- Keramik
- Beton
- Leder
- Naturstein
- Jute
- Baumwolle

Dezentes Licht:
Der Trend arbeitet mit dezenten Lichtquellen und interessanten Schattenwürfen. Oft greifen Lampen und Leuchten die natürlichen Materialien des Trends auf.

Die Farben:
- erdige, dezente Töne
- Graunuancen
- sanftes Beige, Sand, Creme
- Naturweiß
- Brauntöne
- erdiges Grün, Blau
- warmes Dunkelrot

Wabi-Sabi-DIY

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DIY-Betonvasen

Zeit: 1 h 

Materialien (Für 4 Vasen):
8 Plastikflaschen, Cutter, Pflanzenöl, Plane, Plastikhandschuhe, Eimer, Fertigbeton, Rührstab, Schleifpapier

Anleitung:

Für vier Vasen braucht man vier bauchige Kunststoffflaschen und vier kleinere, die jeweils in die größeren passen. Die kleinen Flaschen sind der Platzhalter für das Innere der Betonvasen, damit man nicht die gesamte Form mit Beton ausgießt.

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Die sauberen Plastikflaschen werden mit dem Cutter so abgeschnitten, dass die gewünschte Form entsteht und sie gut ineinanderpassen. Vorsicht, die Kunststoffkanten können scharf sein.

Die Flaschen ineinander platzieren, probestellen, dann die inneren wieder herausnehmen.
Die großen Flaschen leicht mit wenig Öl ausschwenken oder auspinseln.

Die Plane ausbreiten und zum Schutz der Hände die Handschuhe anziehen. Den Beton nach Packungsangabe anrühren und die großen Kunststoffflaschen circa 2 cm hoch mit Beton befüllen. Die kleinen Flaschen hineinstellen und nun den Zwischenraum mit Beton auffüllen. Der Beton muss nun gut durchtrocknen, das dauert je nach Hersteller mehrere Tage.

Nach dem Trocknen die äußere Plastikflasche vorsichtig mit dem Cutter einschneiden und von der Vase lösen. Die innere Flasche kann verbleiben, so ist die Vase auch sicher wasserdicht.
Die Kanten etwas mit Schleifpapier glätten.

Tipps:
Anstatt der inneren Flaschen können auch Plastikröhrchen, z B. von Brausetabletten, verwendet werden.

super

ging so

gar nicht