Wasser trinken

Die Wasser-Challenge

Die Aufgabe: 3 Liter Wasser am Tag, vier Wochen lang! Ich habe mich dieser Aufgabe gestellt und mit Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch auch meine Wasser--Challenge gestartet. Ich berichte euch heute von meinen Erfahrungen, Höhen und Tiefen in diesen vier Wochen.

Andrea macht den Test!

Über mich und die Challenge

Wie schon gesagt, pünktlich mit der Fastenzeit startete ich auch meine Wasser-Challenge. Alle sind diszipliniert und verzichten auf etwas. Und ich, ich verzichte eben nicht, sondern ich versuche einfach mal mehr zu trinken.

Meine Ausgangssituation

Ich war bisher noch nie der Mensch, der viel getrunken hat – gerade deshalb wollte ich mich aber dieser Challenge stellen. Manchmal war es nur ein halber Liter am Tag, auch wenn mir bewusst war, dass das viel zu wenig ist. Zudem muss ich gestehen, dass ich kein Fan von stillem Wasser bin, das immer wieder für solche Challenges empfohlen wird.

Rund um die Challenge

Wasser ist essenziell für den Körper. Ohne Wasser dehydrieren wir, und das hat negative Auswirkungen auf unseren Körper. Umgekehrt kann ausreichend Wasser unseren Körper positiv beeinflussen. Ich wollt schauen, ob einige der versprochenen Wirkungen auch bei mir eintreten.
Wie viel Wasser du trinken solltest, kannst du dir ungefähr über folgende Formel berechnen:
30 bis 40 ml x eigenes Körpergewicht in Kilogramm

Reasons to drink more water

Hilfestellungen & Tipps

Bereits am Morgen starten

Da unser Körper nach dem Schlaf dehydriert ist, solltest du bereits gleich früh nach dem Aufstehen anfangen zu trinken. Wer morgens nicht direkt mit purem Wasser starten möchte, kann sich einfach einen leckeren Tee zubereiten. Ich habe jeden Tag mit einem halben Liter frischem Ingwer-Zitronen-Tee gestartet. Dazu einfach ein paar Scheiben Ingwer und Zitrone schneiden und mit warmen Wasser übergießen.

Trinkmenge dokumentieren

Damit ich immer wusste, wie viel ich bereits getrunken hatte, habe ich mir eine Wassertrink-App heruntergeladen. Diese hat mich stündlich daran erinnert, dass ich etwas trinken sollte. Am Arbeitsplatz wollte ich jedoch nicht ständig Eintragungen in mein Handy machen, deshalb hab ich mir eine Wasser-Checkliste ausgedruckt und nach jedem Glas abgehakt. So besaß ich einen guten Überblick und wusste, was ich noch vor mir hatte.

Karaffe mit Wasser und Geschmack
Bring Geschmack rein!

Da ich kein Fan von stillem Wasser bin, habe ich mir mein Wasser sozusagen etwas geschmackvoller gemacht. Dazu habe ich eine Karaffe Wasser mit unterschiedlichen Früchten oder Kräutern gemixt. So fiel es mir persönlich einfacher, mehr zu trinken. Besonders auch für den Sommer ist das so genannte „Infused Water“ eine super Idee. Meine Lieblingsrezepte findet ihr hier!

Erfahrungen & Ergebnisse

Nach vier Wochen möchte ich euch natürlich von meinen positiven Erlebnissen, aber auch von den Hürden, die die Wasser-Challenge mit sich brachte, erzählen. 

Meine positiven Erlebnisse
  • Energie

    Was ich bereits nach einigen Tagen gemerkt habe, ist, dass ich deutlich fitter und energiegeladener war. Morgens kam ich schon wesentlich schneller und leichter aus dem Bett, und nach meinem Zitronen-Ingwer-Tee startete ich auch wesentlich fitter in den Tag. Zudem hatte ich bis jetzt fast täglich gegen 13–14 Uhr mein Mittagstief – aber auch das ist jetzt Geschichte (außer ich habe wirklich mal schlecht und wenig geschlafen...)

  • Kopfschmerzen

    Dehydrierung kann häufig der Grund für Kopfschmerzen sein. Und ich muss sagen, dass meine Kopfschmerzen zumindest deutlich weniger geworden sind. Ab und an gibt es immer mal wieder Tage, aber es gibt ja auch wesentlich mehr Gründe für Kopfschmerzen als Dehydrierung. Aber ich bin schon froh über weniger Kopfschmerzen, denn die braucht wirklich niemand!

  • Haut

    Auch wenn ich nie wirklich extreme Probleme mit schlechter Haut hatte, merkte ich dennoch bereits nach der ersten Woche eine Verbesserung meines Hautbildes. Durch die viele Flüssigkeit werden viele Bakterien ausgespült, und das führt auch im Gesicht zu einem deutlich reineren und frischeren Teint. 

Die Hürden

Auch wenn viele schreiben, dass man sich an die häufigen Toilettengänge gewöhnt und das nur eine Sache des Trainings ist – ich habe mich bis heute nicht wirklich daran gewöhnt. Gerade wenn man unterwegs ist, ist das oft ein Problem und irgendwie auch eine Einschränkung.

Natürlich gab es auch Tage, an denen ich die drei Liter nicht ganz geschafft habe. Besonders schwierig war es dann, wenn ich viel unterwegs war oder viel zu tun hatte. Da habe ich dann auch mal vergessen zu trinken und konnte abends nicht mehr alles aufholen.

Mein Fazit

Nach vier Wochen mit drei Liter Wasser am Tag ist mein Fazit: ich würde es immer wieder tun! Die vielen positiven Ergebnisse haben mich überzeugt und dazu bewegt, auch dauerhaft mehr zu trinken. Ob es weiterhin jeden Tag drei Litern sein werden, weiß ich noch nicht, aber mir ist bewusst geworden, dass ich viel mehr trinken muss, um gesünder und fitter zu leben. Und an die vielen Toilettengänge gewöhne ich mich ja vielleicht doch noch :-)
Also wenn du es noch nicht getan hast, probier es für dich selbst aus und starte DEINE Wasser-Challenge!

super

ging so

gar nicht