12. November 2018| Wohnen

Wohnzimmer Beleuchtung

Tipps für eine stimmige Wohnzimmer Beleuchtung
In deinem Wohnzimmer kommt keine wohnliche Atmosphäre auf? Das kann viele Gründe haben, vielleicht ist die falsche Beleuchtung einer davon. Wir verraten dir, wie du mit dem richtigen Einsatz von Licht dein Wohnzimmer zu einem Wohlfühlplatz machst.

Lichtquellen

Die wichtigste Regel: Die Mischung machts! Setze für die ideale Wohnzimmerbeleuchtung auf eine Mischung von unterschiedlichen Lichtquellen. Experten empfehlen dafür im Wohnzimmer mindestens drei Lichtquellen: eine Grundbeleuchtung, eine Akzentbeleuchtung und eine Arbeitsbeleuchtung.

Grundbeleuchtung

Die Basis deiner Wohnzimmerbeleuchtung bildet eine Deckenleuchte. Je nach Leuchtenart und Raumbedingungen, werden die Deckenleuchten mittig oder an verschiedenen Punkten im Raum angebracht. Dabei gibt es unzählige Leuchtenarten die sich für die Grundbeleuchtung eignen, von Strahlern über Hängeleuchten bis hin zu Deckenspots.

Hängelampe Wohnzimmer

Hänge- oder auch Pendelleuchten werden häufig über dem Couchtisch platziert, da dieser davor schützt, dass man gegen die Leuchte stößt. Zudem wird der Tisch damit optimal beleuchtet. Durch die hängende Konstruktion und die vielen ausgefallenen Designs sind diese Leuchten ein echter Blickfang.

Akzentbeleuchtung

Akzentbeleuchtung wird genutzt, um einzelne Elemente oder Raumbereiche besonders herauszustellen. Wie der Name schon sagt: Hier wird mittels Licht ein Akzent im Raum gesetzt. Die Akzentbeleuchtung sollte heller als die Grundbeleuchtung sein, damit sie wirken kann.

Wandleuchte Wohnzimmer

Wandleuchten geben deinem Raum ein stimmungsvolles Ambiente. Der große Vorteil: Sie sind platzsparend und lassen sich flexibel an beliebigen Stellen deiner Wand montieren. Mit Wandstrahlern setzt du Möbelstücke oder besondere Bilder super in Szene.

Tischleuchte Wohnzimmer

Tischleuchten sind viel mehr als nur eine Lichtquelle – sie sind ein Dekoobjekt! In ausgefallenen Designs schmücken sie Regale, Fensterbretter oder Beistelltische. Tischleuchten sind je nach Art und Einsatz eine Mischung aus Akzent- und Arbeitsbeleuchtung, denn sie können auch als Lichtquelle zum Lesen dienen.

Arbeitsbeleuchtung

Auf der Couch ein Buch lesen, das ist Arbeit für deine Augen. Damit deine Augen entspannen können und nicht überanstrengt werden, ist die richtige Arbeitsbeleuchtung wichtig. Sie ist ein zielgerichtetes Licht, das in speziellen Bereichen eingesetzt wird.

Stehlampe Wohnzimmer

Stehleuchten sind die perfekte Arbeitsbeleuchtung für dein Wohnzimmer. Sie leuchten wichtige Ecken optimal aus und spenden viel Licht. Deckenfluter mit integrierter Leseleuchte vereinen Arbeits- und Akzentbeleuchtung. Stehleuchten sind ein Eyecatcher im Raum und sollten deshalb unbedingt auf den Rest des Mobiliars abgestimmt sein.

Wissenswertes rund um das Licht

Für eine optimale Beleuchtung ist nicht nur die Art der Leuchte relevant, sondern auch das eingesetzte Leuchtmittel. Sie erzeugt die Farbtemperatur und hat Auswirkungen auf den Stromverbrauch und ist deshalb mindestens genauso wichtig, wie die Leuchte selbst.

Farbtemperatur

Die Farbe eines Leuchtmittels wird in der Einheit Kelvin angegeben. Der Kelvinwert gibt Auskunft darüber, ob das Licht warm oder kühl wirkt. Grundsätzlich gilt, je höher der Kelvinwert, desto kühler erscheint das Licht. Man unterscheidet die Leuchtfarben in drei Bereiche:
Warmweißes Licht
< 3300 K: warmweißes Licht
Dieses Licht sorgt für Gemütlichkeit und eine wohnliche Atmosphäre und eignet sich deshalb für Wohn- und Schlafzimmer. Die Farbtemperatur erinnert an einen schönen Sonnenuntergang und hat damit auch eine entspannende, beruhigende Wirkung.
Neutrales Licht
3300–5300 K: neutralweißes Licht
Neutralweißes oder Kaltweißes Licht ist aktivierend und somit perfekt für Räume, in denen Konzentration und eine hohe Sehleistung gefordert sind. Es eignet sich für das Büro, die Küche und das Bad.
Tageslichtweißes Licht
> 5300 K: tageslichtweißes Licht
Die Stärke dieses Lichtes liegt in der Konzentrationsförderung. Es ist häufig in Fabrikhallen, Krankenhäusern oder als Shopbeleuchtung zu finden. Für eine helle Außenbeleuchtung ist eine Farbtemperatur von 7000–10000 Kelvin ideal.

Leuchtmittel im Vergleich

Es gibt ein umfangreiches Angebot an Leuchtmitteln – die altbekannte Glühbirne gehört nicht mehr dazu. Dennoch ist die Auswahl schwer, denn welche Lampe ist die sparsamste und ökologischste? Wir verraten dir die Unterschiede zwischen Halogen-, Energiespar- und LED-Lampen.
Halogen-
lampen
  • Energieverbrauch bis zu 30% geringer als bei der normalen Glühbirne 
  • Lebensdauer ca. 2.000 Stunden
  • Lichtfarbe ähnlich der klassischen Glühbirne: warmes, angenehmes Licht
  • Entsorgung im Hausmüll
Nachteile: Energieverbrauch im Vergleich zu Energiespar- & LED-Lampen höher, die kurze Lebensdauer führt zu häufigem Auswechseln
LED-
Lampen
  • Energieverbrauch bis zu 90% geringer als bei der normalen Glühbirne
  • Lebensdauer zwischen 20.000–50.000 Stunden
  • Mittlerweile erhältlich in allen Farbtemperaturen sowie bunten Lichtfarben
  • Sofort maximale Helligkeit und Leuchtkraft
Nachteile: Anschaffungskosten hoch, sie lohnen sich aber wegen der Ersparnis beim Stromverbrauch
Energie-
spar-
lampen
  • Energieverbrauch bis zu 70% geringer als bei der normalen Glühbirne
  • Lebensdauer bis 15.000 Stunden
  • Erhältlich in allen Farbtemperaturen
Nachteile: lange Anschaltzeit, enthalten giftiges Quecksilber, Entsorgung nur über spezielle Sammelstellen

super

ging so

gar nicht