Wir testen Clean Eating:
das Experiment

Clean Eating ist nach Paleo und Low Carb der neue Trend rund um das Thema Essen und Trinken. Doch ist die cleane Ernährung mit Haushalt, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen? Unsere Kollegin Alex wagt eine Woche lang das Experiment. Seien Sie gespannt auf ihre Erfahrungen ...

Clean Eating - Frühstücksbowl
Testerin Alex
Die mutige Testerin

Das bin ich – Alex, 36 Jahre alt und leidenschaftliche Mami von drei zauberhaften Kindern. Ich arbeite seit 10 Jahren bei BAUR und widme mich hier allem Kreativen, von der Kataloggestaltung über Fotoregie bis hin zur grafischen Gestaltung von Lifestyle-Tagesthemen.

Dieses Experiment wird mich im Alltag mit Sicherheit vor einige Herausforderungen stellen. Wie wird diese Art der Ernährung bei meinen kleinen Feinschmeckern ankommen, wie lässt sich Clean Eating mit meinem Job bei BAUR und meinem Job als Mami vereinbaren und wie wirkt sich diese Form der Ernährung auf meine Leidenschaft Sport aus?

Es wird auf jeden Fall eine spannende Woche für mich, von der ich mir verspreche, mein Gewicht etwas zu reduzieren, meine Energie zu fördern, mein Hautbild zu verbessern und vor allem mein allgemeines Wohlbefinden zu steigern.

Vorbereitung ist alles

Clean Eating schön und gut - doch was steckt dahinter? Dass es etwas mit gesunder Ernährung zu tun hat, ist klar. Aber welche Lebensmittel sind erlaubt und welche tabu? Gute Vorbereitung und die Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig. Nach etwas Recherche weiß ich, worauf es ankommt.

– Clean-Eating-Grundregeln –

Clean Eating steht für die Ernährung mit natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln. Es soll komplett auf Zusatzstoffe und industriell verarbeitete Lebensmittel verzichtet werden. Das bedeutet, keine Geschmacksverstärker, Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe. Dabei sind einige Punkte zu beachten:

1. Regional und saisonal kaufen: Fleisch vom Schlachter oder Gemüse vom Wochenmarkt statt abgepackter Produkte.
2. Bio-Lebensmittel sind pestizidfreie Lebensmittel!

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– Clean-Eating-Grundregeln –

Clean Eating steht für die Ernährung mit natürlichen und unverarbeiteten Lebensmitteln. Es soll komplett auf Zusatzstoffe und industriell verarbeitete Lebensmittel verzichtet werden. Das bedeutet, keine Geschmacksverstärker, Farb-, Aroma- oder Konservierungsstoffe. Dabei sind einige Punkte zu beachten:

  1. Regional und saisonal kaufen: Fleisch vom Schlachter oder Gemüse vom Wochenmarkt statt abgepackter Produkte.
  2. Bio-Lebensmittel sind pestizidfreie Lebensmittel!
  3. Grün ist gut! Frisches Gemüse und Obst in alle Mahlzeiten integrieren.
  4. Weiße Lebensmittel wie Zucker und Weizenmehl durch nährstoffreiche Varianten ersetzen.
  5. Selbst kochen und Lebensmittel bewusst auswählen.
  6. Essen von zu Hause mitnehmen und Fast-Food-Restaurants meiden!
  7. Viel trinken! 2-3 Liter Wasser oder Tee pro Tag.
  8. Mehrere kleine statt wenigen großen Mahlzeiten, am besten 5 bis 6.
  9. Frühstück nicht ausfallen lassen; besonders gut geeignet sind Porridge oder Smoothies.
  10. Je mehr komplizierte Namen auf der Zutatenliste, desto mehr Farb-, Konservierungs- und Aromastoffe.
Vorbereitung ist alles
Einkaufskorb füllen ...

... doch womit? Auf den ersten Blick schränken die Grundregeln schon etwas ein. Was darf ich essen und wie zaubere ich daraus leckere Gerichte? Meine Übersichtsliste hilft Ihnen beim Einkaufen und bietet einen guten Überblick über die erlaubten Lebensmittel.

Das Experiment beginnt

Das Abenteuer eine Woche Clean Eating beginnt! Zugegeben, ein bisschen skeptisch war ich anfangs schon. Seien Sie gespannt auf meine Erfahrungen, die ich während dieser Woche gemacht habe – kleine Hürden inklusive.

Montag

Ich starte voller Tatendrang in meine Challenge und bin motiviert, die Woche erfolgreich und vor allem lecker zu verbringen. Das Frühstück ist besonders wichtig, daher startet mein Tag mit einem leckeren und natürlich cleanen Frühstück.

Für einen guten Start in den Tag – Fruit Bowl

Zutaten: 50 g griechischer Joghurt, 150 g gefrorene Beeren, 1 Banane, Zitronensaft, Früchte und Nüsse nach Belieben zum Garnieren
Zubereitung: Die gefrorenen Beeren mit der Banane, dem Joghurt und etwas Zitronensaft in einen Mixer geben und pürieren. Umfüllen und mit Früchten und Nüssen nach Belieben garnieren.

Fruit Bowl

Mittags wagte ich mich an Ofengemüse und Hirse-Linsen, kombiniert mit einem leckeren Tomate-Dip. Das war wirklich lecker! Zum Abendessen gab es Ei in Avocado. Ich fand es wirklich super, allerdings war das Essen wohl nicht ganz so kindgerecht. Meine Kinder waren nicht sehr begeistert.

Dienstag

Mittags gehe ich mit meinen Kollegen in die Kantine. Einen Einblick in die Zutatenliste erhalte ich hier leider nicht. Ich hatte Glück und konnte mir etwas Leckeres zusammenstellen. Aber prinzipiell gilt: Man muss top vorbereitet sein, so einfach ist das manchmal gar nicht. Mein Tipp für Zwischendurch: Smoothies! Die sind ein gesunder Sattmacher! Noch mehr Tipps fürs Auswärtsessen können Sie hier entdecken.

Tipps für auswärts essen

Dienstag

Mittags gehe ich mit meinen Kollegen in die Kantine. Einen Einblick in die Zutatenliste erhalte ich hier leider nicht. Ich hatte Glück und konnte mir etwas Leckeres zusammenstellen. Aber prinzipiell gilt: Man muss top vorbereitet sein, so einfach ist das manchmal gar nicht. Mein Tipp für Zwischendurch: Smoothies! Die sind ein gesunder Sattmacher! Noch mehr Tipps fürs Auswärtsessen können Sie hier entdecken.

Tipps für Auswärtsessen

  • Salate, Obst und Gemüse wählen
  • Salat ohne Dressing bestellen und mit Essig und Öl selbst verfeinern
  • nach den Inhaltsstoffen oder der Zubereitungsart fragen
  • gegrillte, gedünstete, kurz gebratene oder blanchierte Gerichte wählen
  • panierte, frittierte, gratinierte oder durchgebratene Gerichte vermeiden
  • Snacks dabei haben: Nüsse, Bananen oder Trockenfrüchte
  • in asiatischen oder mediterranen Restaurant ist die Wahrscheinlichkeit passender Speisen größer
  • auf Saucen verzichten, die viele Geschmacksverstärker, Konservierungsstoffe und oftmals Zucker enthalten
Mittwoch

Für Mittwoch bin ich vorbereitet und habe am Dienstag vorgekocht – leckere Hirse-Falafel mit Tomaten-Avocado-Salat. Das Vorkochen, auch Meal Prep genannt, ist nämlich nicht nur im Clean Eating hilfreich, sondern auch wahnsinnig gesund. Wertvolle Tipps, warum Meal Prep nicht nur gesund ist, sondern auch viele Vorteile hat, habe ich auf unserem Blog BAUR & Me gefunden.

Donnerstag

Morgen hat meine Tochter Geburtstag, und da muss natürlich ein Geburtstagskuchen her. Das bedeutet Clean Baking! Ich wähle einen Blaubeer-Käsekuchen und habe mich informiert, wie ich Zutaten austauschen kann.

Das für Das - So geht Clean Baking
  • Ersatz für Mehl
  • Ersatz für Butter
  • Ersatz für Ei
  • Ersatz für Zucker
Freitag

Was koche ich heute? Heute ist Tag 5 der Challenge, und so langsam gehen mir die Ideen aus. Eine echte Erleichterung war die Liste, die Sie hier downloaden können. Sie bringt einen einfach auf neue Lebensmittelkombinationen, die man so wahrscheinlich nicht ausprobiert hätte!

Samstag: Mein Cheatday

Am Samstag war mein Cheatday – ich habe mich selbst betrogen. Eigentlich wollte ich die ganze Woche durchhalten, aber als ich bei meiner Freundin zu Hause war und sie leckere Schokofrüchte vorbereitet hatte, konnte ich einfach nicht widerstehen. Aber wenigstens waren gesunde Früchte mit dabei! Zudem habe ich bei meiner Recherche zum Thema Clean Eating gelesen, dass Cheatdays absolut in Ordnung sind. Sie tun zwischendurch einfach gut und bringen den Stoffwechsel auf Hochtouren, da dieser merkt, dass er auf alle möglichen Speisen vorbereitet sein muss.

Sonntag: Finale mit einem tollen Abschluss-Dinner

Heute wird nochmal richtig aufgekocht als wäre es ein richtiger Festtag: Und das ist es auch! Ich feiere das Ende der Challenge! Ich habe es tatsächlich geschafft (mit einer kleinen Ausnahme), mich eine Woche lang clean zu ernähren! Mittlerweile traue ich mir sogar ein komplettes Menü zu. Probieren Sie das Menü doch einfach aus ...

Das Fazit

Obwohl ich bereits seit Jahren auf ausgewogene und gesunde Ernährung achte, war Clean Eating eine echte Herausforderung. Die ganze Woche habe ich mich wahnsinnig fit gefühlt. Der Verzicht auf industriell verarbeitete Lebensmittel und Zusatzstoffe erfordert zwar eine gute Planung, Clean Eating ist in einem Haushalt mit Kindern aber definitiv umsetzbar, wenn die Vorlieben der Kinder bei der Rezeptauswahl beachtet werden.

Meine Pancakes haben die Kids geliebt! Ich finde, dass es sich lohnt, Zeit in gesunde Ernährung zu investieren, denn es geht schließlich um die Gesundheit des eigenen Körpers. Ich achte seit dem Experiment bewusster auf die Inhaltsstoffe von Lebensmitteln. Für den Alltag übernehme ich den Vorsatz, so oft wie möglich clean zu kochen und Gerichte besser zu planen, um spontane Tiefkühlpizza-Aktionen zu vermeiden. Allerdings sind kleine Sünden hin und wieder erlaubt, man muss sich schließlich auch mal etwas gönnen!

Das Fazit von Alex
Weiter bewusst den Alltag meistern - Sport & Entspannung für eine gesunde Lebensweise
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