Bettarten im Vergleich

Bettarten im Vergleich

Ein ÜBERBLICK, welche BETTENARTEN es gibt

Nichts ist erholsamer für unser Wohlbefinden als gesunder Schlaf. Die beste Grundlage hierfür ist das richtige Bett. Du solltest es mit Sorgfalt aussuchen, denn du nutzt es vermutlich einige Jahre, verbringst fast jede Nacht darin und willst morgens schließlich fit und munter aufstehen. Mach dir mit unserem Bettenarten-Ratgeber ein Bild von den unterschiedlichen Bettenarten und finde genau das Bett, das zu dir passt.

Inzwischen hat der Bettenmarkt so einiges zu bieten: Im Folgenden haben wir für dich die wichtigsten Bettenarten zusammengefasst.

Boxspringbett

Der König unter den Betten: Das Boxspringbett kommt ursprünglich aus den USA und ist sehr gemütlich. Es begeistert Design-Fans mit einem komplett und einheitlich gepolsterten Rahmen, der in zahlreichen Farben zu haben ist. Das Boxspringbett besteht aus drei Schichten:

Das Boxspringbett besteht aus drei Schichten
  1. Der Unterbau (meist aus Holz und komplett mit Stoff verkleidet) ist das Herzstück des Bettes, hier ist der Federkern eingebaut.
  2. Darauf liegt die Federkernmatratze, die für den eigentlichen Schlafkomfort sorgt. Achte hier auf den richtigen Härtegrad. Diese Matratzen sind meist etwas dicker und von außen bei Bedarf im passenden Design mit Stoff bespannt.
  3. Abschließend kommt der Topper: Diese schmale Matratze sorgt für den entscheidenden Unterschied beim Schlafen und sollte ebenfalls passend zu deinen Schlafgewohnheiten ausgewählt werden. Je nach Modell kann der Topper auch bereits in den oberen Teil der Matratze eingearbeitet sein.

Boxspringbetten punkten dank dieses Aufbaus mit einem einzigartigen Schlafgefühl, sind aber entsprechend teuer und schwer. Durch ihre Höhe eignen sie sich prima für Menschen, die Probleme beim Aufstehen haben. Auch Menschen, die auf der Suche nach Betten ohne Lattenrost sind, werden hier fündig.

Polsterbetten

Optisch sind sie nicht immer vom Boxspringbett zu unterscheiden. Doch spätestens, wenn du die Matratze anhebst, merkst du, ob es sich um ein Boxspringbett oder ein Polsterbett handelt. Kopfteil und Bettgestell sind auch hier mit Stoff gepolstert. Im Inneren wartet allerdings kein Federkern-System auf dich, sondern ein klassischer Lattenrost, auf den du eine Matratze deiner Wahl legen kannst. Der untere Teil des Bettgestells lässt sich als Stauraum für Bettwäsche und zusätzliche Kissen nutzen. Durch den mit Stoff bezogenen Rahmen und das weiche Kopfteil verleihen Polsterbetten deinem Schlafzimmer eine gemütliche Atmosphäre. Außerdem kannst du dich hier bequem anlehnen, wenn du vor dem Schlafengehen noch lesen oder fernsehen möchtest.

Kopfkissen
Kopfkissen

Massivholzbett

Das Massivholzbett kommt komplett ohne Stoffbezüge aus – hier steht vor allem der natürliche und warme Look des gewählten Holztyps im Fokus. Hochwertige Massivholzbetten sind für die Ewigkeit gebaut und benötigen nur wenig Pflege. Meist sind sie schon lasiert oder geölt, wenn du sie kaufst. Eine Nachbehandlung ist deshalb nur nötig, wenn du den Look ändern möchtest. Denk jedoch daran, dass du davor unbedingt das gesamte Bett abschleifen musst, damit das Öl in die Holzfasern eindringen kann.

Klassische Holzarten für die Herstellung von Massivholzbetten sind:

Eiche

Eiche

Buche

Buche

Kiefer

Kiefer

Während die ersten beiden als Harthölzer entsprechend schwer, aber auch robust und langlebig sind, punktet die Kiefer mit einem deutlich geringeren Gewicht und einem günstigeren Preis. Dafür ist sie allerdings auch weniger stabil. Welches Holz du wählst, hängt aber auch vom Holz anderer Möbel in deinem Schlafzimmer und deinem persönlichen Geschmack ab, da sich die Maserungen teils deutlich unterscheiden.

Eine besondere Form des Massivholzbettes ist das metallfreie Massivholzbett: Hier werden statt Metallschrauben hölzerne Steckverbindungen genutzt, um den Rahmen zu stabilisieren. Diese Konstruktionen sind durchaus sicher – allerdings kann der Aufbau etwas komplizierter ausfallen.

Metallbett

Alles andere als metallfrei ist diese Bettenart: Bei Metallbetten ist der gesamte Rahmen aus Metall gefertigt und meist weiß oder schwarz gefärbt. Diese Betten lassen sich oft mit wenigen Schrauben aufbauen und sind deshalb auch nach einigen Umzügen noch gut in Schuss. Teilweise haben diese Betten ein Kopfteil und/oder Fußteil, das entweder aus schlichten Gitterstäben oder einem aufwendigeren Schnörkeldesign besteht. Letzteres verleiht dem Zimmer einen verspielten Touch.

Futonbett

Diese Bettenart kommt ursprünglich aus Japan, erfreut sich inzwischen aber auch in Westeuropa wachsender Beliebtheit. Hauptgrund hierfür ist vor allem die flexible Futon-Matratze, die nur 14 cm hoch ist und sich problemlos einrollen lässt. Der leichte Futon-Rahmen, meist aus hellem Kiefernholz, ist sehr leicht und flexibel aufzubauen. Die Bettenhöhe ist hier ebenfalls deutlich niedriger als bei anderen Bettarten. Durch die geringe Matratzendicke steht der Komfort nicht an erster Stelle. Wer jedoch etwas härtere Matratzen mag, liegt hier vermutlich goldrichtig.

Futonbetten

Wasserbett

Das Wasserbett präsentiert sich mit einem völlig anderen Aufbau als die zuvor genannten Bettarten. Statt auf einer klassischen Matratze schläfst du hier auf Wasser. Das ermöglichen einzelne Kammern, die mit Wasser gefüllt sind und deren Härtegrad du individuell einstellen kannst. Das Wasserbett passt sich damit perfekt an dich und deinen Körper an. Schläfst du mit deinem Partner oder deiner Partnerin in einem gemeinsamen Bett, solltet ihr dennoch zu getrennten Wasserkammern greifen: Dann bewegst du dich nicht direkt mit, wenn sich der/die andere nachts umdreht.

In der Anschaffung sind diese Betten etwas teurer, jedoch ist der Komfort wirklich enorm. Gerade etwas schwerere Menschen oder Personen mit chronischen Rückenschmerzen schlafen hier wie auf einer Wolke. Wasserbetten sind sehr komfortabel, führen wir aber aktuell nicht im Sortiment.

Hochbett

Hoch hinaus geht es mit diesem Bettentypus: Hochbetten kennst du vermutlich aus Kinderzimmern, doch auch Erwachsene schlafen sehr gut in den Betten auf Stelzen. Die Bettenhöhe variiert je nach Deckenhöhe und reicht von 100 cm bis 180 cm. Niedrigere Hochbetten sind meist komplett mit Schubladen, Schränkchen und Regalen unterbaut – ideal für kleinere Schlafzimmer oder Wohnungen, in denen jeder Zentimeter Stauraum zählt. Höhere Modelle eignen sich ebenfalls super für solche Räume, denn dann kann beispielsweise ein Schreibtisch oder ein kleines Sofa darunter platziert werden. Auch eine gemütliche Leseecke macht sich prima unter dem Hochbett. Allerdings musst du auch bedenken, dass du das Bett nur über die Leiter erreichst und dich je nach Deckenhöhe nicht gerade aufsetzen kannst.

Schrankbett

Ähnlich funktional sind Schrankbetten: Durch einen cleveren Mechanismus lassen sich diese Betten einfach in eine integrierte Schrankwand hochklappen. So nehmen sie tagsüber keinen Platz weg und sind schnell und mit wenigen Handgriffen aufgebaut. Schrankbetten sind meist nur als 90 cm breite Betten erhältlich und mit einem integrierten Lattenrost ausgestattet. Lediglich die Matratze musst du zusätzlich anschaffen. Bettwäsche und Kissen werden oft mit einem Gurt befestigt, sodass beim Zuklappen alles an Ort und Stelle bleibt.

Himmelbett

Vom platzsparendsten zum pompösesten Bett: Bei dieser Bettart sind die vier Eckpfosten verlängert und auf einer Höhe von ca. 2 Metern mit Querlatten verbunden – fertig ist das Himmelbett. Je nach Geschmack kannst du Vorhänge oder einen Himmel aus Stoff anbringen. Da diese Bettenart schnell sehr monumental wirkt, passt das königliche Himmelbett vor allem in größere Schlafzimmer. Durch die Vorhänge wirkt es sehr gemütlich und nachts fühlst du dich sehr geborgen in diesem Bett. Auch in Kinderzimmern mit Prinzessinnenmotto passt das Himmelbett hervorragend.

Vor- und Nachteile der Bettarten im Vergleich

Boxspringbett

Vorteile:

  • Sehr komfortabel
  • Gemütliches Flair im Schlafzimmer

 

Nachteile:

  • Teuer in der Anschaffung
  • Kein Stauraum

 

Polsterbett

Vorteile:

  • Gemütliches Kopfteil
  • Individuelle Stoffbezüge

 

Nachteile:

  • Muss zur Einrichtung passen
  • Komplizierter Aufbau

 

Massivholzbett

Vorteile:

  • Sehr langlebig
  • Holz ist ein warmer/wohnlicher Werkstoff

 

Nachteile:

  • Schwer und teuer
  • Passt nicht immer zur restlichen Einrichtung

 

Metallbett

Vorteile:

  • Relativ günstig
  • Schnell auf- und abgebaut

 

Nachteile:

  • Kann ungemütlich wirken
  • Kratzer lassen sich schwer kaschieren

 

Futonbett

Vorteile:

  • Matratze leicht verstaubar
  • Nimmt wenig Platz ein

 

Nachteile:

  • Sehr harte Matratze
  • Niedrige Betthöhe

 

Wasserbett

Vorteile:

  • Luxuriöses Schlaferlebnis
  • Individuell einstellbarer Härtegrad

 

Nachteile:

  • Sehr teuer in der Anschaffung
  • Wartung teilweise kompliziert

 

Hochbett

Vorteile:

  • Stauraum unter dem Bett für Möbel/eine Sitzecke
  • Auch in niedrigen Räumen möglich

 

Nachteile:

  • Wenig Platz im Bett selbst
  • Macht das Zimmer ggf. dunkler

 

Schrankbett

Vorteile:

  • Extrem platzsparend
  • Raum anderweitig nutzbar, bspw. als Wohnzimmer

 

Nachteile:

  • Meist nur für Einzelpersonen
  • Bettgestell weniger stabil

 

Himmelbett

Vorteile:

  • Gemütliches Flair
  • Rückt das Schlaferlebnis ins
    Zentrum

 

Nachteile:

  • Nimmt viel Platz ein
  • Passt nicht in jedes Zimmer

 

Wie finde ich das passende Bett?

Über die Wahl der Bettenart entscheiden nicht nur Faktoren wie Stil und persönlicher Geschmack, sondern auch ganz praktische Aspekte:

Raumgröße:
Die erste eigene Wohnung oder ein Zimmer im Studierendenwohnheim, aber auch ein Ferienhaus verfügt nicht immer über ein großes Schlafzimmer. Dann sind platzsparende Möglichkeiten oder ein 90 cm breites Bett statt der üblichen 140 cm sinnvoller.

Potenzielle Umzüge:
Wer noch am Anfang seiner Wohnkarriere steht, ist mit einem leichten, schnell auseinanderbaubaren und etwas günstigerem Bett besser bedient. Wer beispielsweise in das eigene Haus zieht, kann auch etwas schwerere Betten auswählen.

Finanzen:
Klassische Bettgestelle sind vielleicht günstiger als das komplette Boxspringbett, allerdings müssen hier Matratzen und Lattenrost zusätzlich gekauft werden. Sind diese Dinge bereits vorhanden und gut in Schuss, reicht es, wenn du dir ein neues Gestell zulegst.

Stauraum:
Auch in größeren Wohnungen ist Stauraum für sperrige Dinge wie Besucherbettwäsche, Schlafsäcke oder Winterjacken rar – dann freust du dich über große Schubladen unter deinem Bett, in die solche Sachen problemlos hineinpassen.

Du siehst selbst: Das richtige Bett zu finden ist gar nicht so einfach. Faktoren wie die Anzahl der Personen, das Budget, die Raumgröße und der Stil sowie viele weitere Dinge solltest du bei der Auswahl deines neuen Bettes in Betracht ziehen. Mit den oben genannten Tipps kannst du eine fundierte Entscheidung treffen – auch die Experten von BAUR helfen dir immer gerne weiter.

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