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Du liebst es im Sommer zu Grillen, aber der lästige Rauch und das lange Vorglühen stören dich? Erfahre in unserem Ratgeber, welche Vorteile Gasgrills haben und welche Modelle dir zur Auswahl stehen.


Ratgeber Gasgrills

Schnell grillbereit mit gasbetriebenen Modellen

Erstaunt schaust du aufs Thermometer: es wird ja noch mal richtig warm heute! Dabei dachtest du der Sommer sei schon vorbei. Spontan lädst du für den Abend ein paar Freunde ein und holst noch mal die Gartenstühle aus dem Schuppen. Jeder bringt was Leckeres zu essen mit und dein Gasgrill bekommt noch einmal seinen großen Auftritt. Im Nu ist das Rost heiß und das Grillvergnügen kann losgehen. Was einen Gasgrill auszeichnet und welche Unterschiede es bei den Modellen gibt, erfährst du in diesem Ratgeber:

Unkompliziert und pflegeleicht: Darum sind Gasgrills so beliebt

Mit einem Gasgrill beginnt der Grillspaß sofort – du brauchst weder Grillanzünder, noch muss der Gasgrill vorglühen. Einfach das Gas aufdrehen, anzünden und schon kann’s losgehen. Im Gegensatz zu einem Holzkohlegrill lässt sich die Temperatur präzise regulieren und während des Grillvorgangs kontrollieren. Da keine Kohle verwendet wird und nach dem Grillen keine Asche entsorgt werden muss, ist der Gasgrill besonders raucharm und pflegeleicht. Ein weiterer entscheidender Pluspunkt ist, dass kein heruntertropfendes Fett in die Flammen gelangen und sich entzünden kann. So verbrennt nichts und du grillst zudem gesünder.

Gasgrills und ihre Funktionen: So sind sie aufgebaut

Gasgrills bestehen in der Regel aus einem Rost sowie einem Unterbau, in dem die Gasflasche verstaut ist. Dank des Gases als Brennstoff entwickeln die Grills schnell eine große Hitze, die so lange anhält, bis du die Gaszufuhr unterbrichst. Neben der Grillfläche mit meist mehreren Brennern, die für eine gleichmäßige Verteilung der Hitze sorgen, haben viele Geräte integrierte Seitenbrenner, um Beilagen und Soßen zu erhitzen oder das fertig gegarte Grillgut warm zu halten. Bei größeren Modellen mit mehreren Brennern lassen sich diese oft auch separat einschalten. So entstehen mehrere Temperaturzonen auf dem Grill, sodass unterschiedliches Grillgut gleichzeitig entsprechend gegart werden kann.

Über Schläuche sind die Gasflaschen mit den Brennern verbunden. Bei einem Gasgrill erhitzt nicht die Gasflamme direkt das Grillgut, sondern die Brenner erwärmen die Metallstäbe, Lavasteine oder ein ähnlich gut leitendes Material. Dieses befindet sich direkt unter dem Grillrost, sodass der Grill fast direkt nach dem Entflammen der Brenner betriebsbereit ist.

Tipp: Viele Grills sind mit der praktischen Piezo-Technik ausgestattet. Darüber wird der Gasgrill ganz einfach per Knopfdruck gestartet, was das Anzünden besonders sicher macht.

Grillfläche und Ablagemöglichkeiten

Geräte mit Gas haben in der Regel einen Deckel und eine rechteckige Grillfläche, deren Größe teils deutlich variiert. Einsteigergeräte messen 40 x 30 cm (B x T), das obere Limit liegt bei 120 x 60 cm. Darüber hinaus gibt es Modelle ohne weitere Ablage sowie Grills, die über eine oder zwei Nebenablagen verfügen. Diese Platten, die sich bei etlichen Geräten mit einem zusätzlichen Brenner erhitzen lassen, haben ebenfalls unterschiedliche Größen.

Material-Auswahl

Während ein Grillrost aus Edelstahl und verchromten Metall rostfrei und pflegeleicht ist, verteilen schwere Materialien wie Gusseisen oder Emaille die Hitze besonders gut und gleichmäßig. Das Gehäuse von Gasgrills besteht in der Regel aus Edelstahl, Stahlblech oder Gusseisen. Dickere Wände isolieren gut, wodurch die Hitze im Garraum bleibt. Für den Unterbau verwenden Hersteller neben Metall auch gerne Holz, um optische Akzente zu setzen.

Zusätzliche Komfortfunktionen

Viele Gasgrills besitzen Nebenablagen oder weitere Details, die den Komfort bei der Nutzung erhöhen. Praktisch sind zum Beispiel herausnehmbare Fettauffangschalen für eine schnellere Reinigung. Drehspieße mit Motor, etwa für Hähnchen, integrierte Thermometer und Aroma-Brenner sind zusätzliche BBQ- Hilfen. Schubladen, Haken und Stangen helfen beim Verstauen von Grillutensilien und sorgen dafür, dass die Grillzange schnell griffbereit ist. Darüber hinaus gibt es auch Kombigeräte, bei denen du mit Gas und auch Holzkohle heizen kannst. Spezielle Smoker oder Pizzaöfen mit Gas und passendes Grillzubehör sind tolle Ergänzungen fürs Grillvergnügen.

Für sauberes Grillvergnügen: 5 Reinigungs- und Pflegehinweise

Damit du lange Freude an deinem Gasgrill hast und viele Grillsaisons bestreiten kannst, spielt die entsprechende Pflege eine entscheidende Rolle.

  1. Verwende keine aggressiven Reinigungsmittel wie Backofenreiniger oder Scheuermittel. Diese können den Lack schädigen. Auch auf scharfe Metallbürsten oder Topfreiniger solltest du verzichten. Wenn du deinen Grill regelmäßig reinigst, reichen warmes Wasser, ein Tuch und etwas Edelstahl-Reiniger zum Putzen aus.
  2. Kontrolliere regelmäßig die Abtropfschale und tausche sie gegebenenfalls aus. Falls vorhanden, solltest du etwa ein- bis zweimal in der Grillsaison die Lavabriketts austauschen und gelegentlich in Essigwasser auskochen. Keramiksteine kannst du im Geschirrspüler reinigen.
  3. Wird der Grill längere Zeit nicht genutzt, solltest du ihn mit einer speziellen Schutzhülle abdecken.
  4. Kontrolliere deinen Grill vor dem ersten Grillen nach der Winterpause auf Brüche, Risse oder Lecks und tausche defekte Leitungen aus.
  5. Gasflaschen sollten immer aufrecht stehen und sicher gelagert werden. Wegen Explosionsgefahr solltest du Gasflaschen nicht in einem geschlossenen Raum lagern, sondern lieber auf dem Balkon oder an einem schattigen und geschützten Ort im Garten. Die Flaschen sollten außerdem vor unmittelbarer Sonneneinstrahlung oder Frost geschützt sein.

Fazit: Schnell einsatzbereit für spontane Grillpartys

Gasgrills haben viele Vorteile und können damit bei Grillliebhabern punkten. Was du über die gasbetriebenen Modelle wissen solltest, liest du hier noch mal zusammengefasst:

  • Ein Gasgrill ist fast direkt nach dem Entflammen der Brenner betriebsbereit. Da das Grillgut nicht direkt von der Gasflamme gegart wird, sondern über erwärmte Metallstäbe oder Lavasteine, ist das Grillen außerdem sicherer und raucharmer als beim Holzkohlegrill.
  • Gasgrills aus Edelstahl und Metall sind pflegeleicht, Modelle aus schweren Materialien wie Gusseisen oder Emaille speichern und verteilen dafür gleichmäßiger die Hitze. Praktische Extras wie Nebenablagen, herausnehmbare Fettauffangschalen, Drehspieße oder integrierte Thermometer sind arbeitserleichternde Extras.
  • Verzichte beim Reinigen auf aggressive Putzmittel und verwende lieber warmes Wasser und einen speziellen Edelstahl-Reiniger. Im Winter ist dein Gasgrill in einer Schutzhülle sicher. Kontrolliere vor dem ersten Grillen das Gerät aber erst auf Risse oder Lecks.
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