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Mit einer Eismaschine stellst du dein Lieblingseis einfach selbst her. Du bist experimentierfreudig? Dann kannst du nach Belieben Eisvariationen ausprobieren. In unserem Ratgeber erfährst du, welche Vorteile die verschiedenen Modelle haben.


Ratgeber Eismaschinen

Leckeres Eis schnell selbst gemacht

Passend zum Besuch am Nachmittag strahlt die Sonne vom Himmel. Genau der richtige Moment, um deine Freundin mit einer Portion selbstgemachtem Eis zu überraschen. Aber anstatt dich in die lange Schlange vor der Eisdiele einzureihen, machst du das Eis mit deiner Eismaschine einfach selbst, mit frischen Erdbeeren und Sahne – mmh, lecker! Genüsslich löffelt ihr anschließend eine große Portion auf dem Balkon und genießt die kühle Erfrischung. Welches Modell zu dir passt und wie du deine Speiseeismaschine reinigst, erfährst du hier.

Schnell und einfach: Frische Zutaten und nur wenig Zucker

Mit einer Eismaschine stellst du dein Lieblingseis ganz einfach selbst her und so, wie du es am liebsten magst. Du möchtest ein Eis mit Milchersatz und wenig Zucker? Oder du bist experimentierfreudig und hast Lust auf Schokolade mit Zimt- und Himbeergeschmack? Kein Problem, die Zutaten bestimmst du allein. Für Allergiker sind Speiseeismaschinen daher besonders praktisch: Alles, was du nicht verträgst, lässt du einfach weg.

Auch Fruchtsorbet, cremiges Joghurteis, Gelato oder auch Milchshakes und Smoothies kannst du mit deiner Eismaschine zaubern. Bis das Eis fertig ist, dauert es nur etwa eine halbe Stunde. Die Herstellung ist kinderleicht: Wenn das Gerät kühl genug ist, gibst du alle Zutaten hinein – ein Knopfdruck, und die Eismaschine erledigt den Rest. Die Eismasse wird so lange gerührt und gekühlt, bis sie die gewünschte Konsistenz hat. So vermischt sich die Masse mit der Luft und wird schön cremig.

Passive oder aktive Kühlung: diese Modelle gibt es

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Eismaschinen: Selbstkühlende Maschinen kühlen vollautomatisch und auf Knopfdruck, meist mit Hilfe eines Kompressors. Passiv kühlende Geräte haben einen Kühlakku, der zuvor im Gefrierschrank heruntergekühlt werden muss.

Eismaschinen mit Kompressor – professionell und komfortabel

Eismaschinen mit Kompressor kühlen aktiv und sind sehr komfortabel: Auf Knopfdruck kühlt die Maschine innerhalb von Minuten ab und hält die Temperatur während der Herstellung konstant – bei vielen Maschinen liegt die Tiefsttemperatur bei -35 °C. Bekommst du Appetit auf Eis, kannst du also sofort loslegen und anschließend direkt die nächste Mischung ausprobieren. Das Ergebnis ist in der Regel mit dem Eis aus der Eisdiele vergleichbar, auch Eisvariationen wie cremiges Softeis oder Frozen Joghurt sind problemlos möglich. Viele Modelle haben dafür automatische Programme. Je größer der Temperaturbereich der Speiseeismaschinen, desto mehr Eisvariationen von fest bis cremig kannst du herstellen.

Meist haben Eismaschinen mit Kompressor weitere Extra-Funktionen: Eine Sensorautomatik prüft etwa beim Herstellungsvorgang die Konsistenz der Eismasse und passt die Rührdauer an, eine LCD-Überwachungsanzeige zeigt dir den Fortschritt digital an. Modelle mit Keep-cool-Funktion kühlen das fertige Eis, so dass du es zwischen Herstellen und Servieren nicht erst in den Gefrierschrank stellen musst. Wenn du dein Eis oft und gerne selbst herstellst und noch etwas Platz in der Küche hast, kann sich die Anschaffung einer Eismaschine mit Kompressor für dich lohnen.

Tipp: Für ein bis zwei Personen reichen meist Maschinen mit einem halben Liter Fassungsvermögen, für Familien sollten es eher ein bis zwei Liter sein.

Eismaschinen mit Kühlakku - für gelegentliche Nutzung

Eismaschinen ohne Kompressor haben meist einen Kühlakku zur passiven Kühlung der Eismasse. Diesen musst du vor der Zubereitung zunächst für 8 bis 24 Stunden ins Eisfach legen und anschließend wieder in die Eismaschine einsetzen – du brauchst also ein ausreichend großes Gefrierfach. Kühlflüssigkeit speichert im Thermobehälter die Kälte und gibt sie nach und nach ab. Das fertige Eis sollte am besten noch für einige Stunden in der Tiefkühltruhe kühlen.

Eismaschinen mit Kühlakku sind kleiner, leichter und nicht so teuer wie Kompressor-Maschinen. Für gelegentliche Nutzung reichen sie meist völlig aus. Bei einer Leistung von 6 bis 12 Watt verbrauchen sie für die Herstellung einer Portion Eis etwa 0,5 Kilowattstunden – und damit nicht einmal halb so viel Strom, wie eine Spülmaschine pro Durchgang. Passiv kühlende Speiseeismaschinen sind außerdem deutlich leiser als Kompressormaschinen. Auch diese können meist neben klassischer Eiscreme Variationen wie Sorbet oder Frozen Yoghurt herstellen.

Tipp: Wenn dein Gefrierfach oder dein Gefrierschrank groß genug ist, bewahre den Kühlakku doch einfach immer dort auf – so kannst du deine Eismaschine jederzeit benutzen.

Eismaschinen mit aktiver Kühlung und ohne Kompressor

Neben Eismaschinen mit Kompressor oder Kühlakku gibt es außerdem Speiseeismaschinen, die aktiv und ohne Kompressor kühlen. Das dauert jedoch etwas länger - etwa doppelt so lange - dafür sind die Maschinen leiser und verbrauchen weniger Stromals Kompressormaschinen.

Eismaschine reinigen – so geht´s

Vor dem ersten Gebrauch und nach jedem Einsatz solltest du deine Eismaschine oder deinen Eisbereiter gründlich reinigen, über Zutatenreste wie Milch, Sahne oder Eier freuen sich sonst Bakterien. Lassen sich bei deiner Eismaschine der Rührer oder andere Teile abnehmen und sind diese spülmaschinenfest, ist die Reinigung besonders einfach. Angaben hierzu findest du in der Bedienungsanleitung. Achte darauf, dass der Spülgang im Geschirrspüler nicht zu heiß ist, Kunststoffteile könnten sich sonst verziehen.

Aber auch die Reinigung mit der Hand ist simpel: Benutze dazu heißes Wasser, einen weichen Schwamm oder eine Spülbürste und etwas Spülmittel. Harte Scheuermittel oder -schwämme könnten empfindliche Oberflächen zerkratzen. Den Kühlakku und Geräteteile mit Gummidichtungen solltest du mit der Hand säubern, letztere können in der Spülmaschine porös werden. Entferne Spülmittelreste sorgfältig mit klarem Wasser, damit dein nächstes Eis nicht nach Seife schmeckt.

Bevor du Gehäuse und Kühlkammer deiner Eismaschine reinigst, solltest du den Stecker ziehen. Wische beides nur mit einem Lappen ab und tauche es nicht unter Wasser. Kleine Vertiefungen kannst du prima mit Pfeifenreinigern säubern. Angefrorenes Eis im Eisbehälter erst antauen lassen, anschließend lässt es sich einfach entfernen.

Tipp: Wenn du deine Eismaschine lange nicht benutzt, kannst du sie in einem passenden Karton aufbewahren und so vor Schmutz und Staub schützen.

Fazit: Leckere Eiskreationen mit einer praktischen Küchenhilfe

Wenn du Eis gerne selbst herstellst, ist eine Eismaschine oder ein Eisbereiter eine praktische Küchenhilfe – im Handumdrehen schaffst du köstliche Eiskreationen ganz nach deinem Geschmack. Was du beim Kauf und bei der Nutzung von Speiseeismaschinen beachten solltest, ist hier für dich noch einmal zusammengefasst:

  • Für Gelegenheits-Eismacher: Wenn du ab und zu selbst Eis herstellen möchtest, reicht in der Regel eine Eismaschine mit passiver Kühlung. Vor jeder Nutzung muss der Kühlakku im Eisfach heruntergekühlt werden. Diese Maschinen sind klein, leise, preiswert und verbrauchen wenig Strom.
  • Für ambitionierte Eiskreatoren: Eismaschinen mit aktiver Kühlung bieten viel Komfort. Durch den eingebauten Kühlkompressor kannst du jederzeit loslegen. Extra-Funktionen und Automatikprogramme gehören hier zur Ausstattung, weshalb die Geräte etwas teurer und größer sind und vergleichsweise mehr Strom verbrauchen.
  • Nach jeder Nutzung solltest du deine Eismaschine gründlich reinigen. Einzelteile dürfen meist in die Spülmaschine, Kühlakku und Gehäuse sollten jedoch mit der Hand gesäubert werden.
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