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Raclettes

Lieblingsgerichte individuell und frisch zubereiten – mit Raclettes wird das Kochen zum Fest. Mittelpunkt der Party ist der Raclette-Grill: Braten, Grillen, Überbacken sowie der Genuss der Köstlichkeiten finden in geselliger Runde statt. Der Ratgeber erklärt die Funktionen der Tischgrills, gibt Sicherheitstipps und nennt Zutaten, die sich für ein Raclette am besten eignen.


Kaufberatung für Raclettes

Geselliges Beisammensein von der Abenddämmerung bis in die Morgenstunden – liebst du das auch? Es wird gegessen und gelacht, geplaudert und diskutiert. In einem Punkt sind sich dabei alle einig: Eine goldbraune Käsekruste krönt jede Mahlzeit. Dabei ist geschmolzener Käse nur einer der Vorzüge, sich bei Anlässen wie Weihnachten oder Silvester für Raclettes zu entscheiden. Die gemeinsame Zubereitung am Raclette-Grill hat einen gewissen Unterhaltungswert. Und schließlich kann jeder Gast die vorhandenen Zutaten nach eigenem Gusto kombinieren. ​​​​So bringst du alle deine Freunde an einen Tisch, ohne dich fragen zu müssen: „Was soll ich denn kochen?“

Woher kommt das traditionelle Raclette?

Wie das Fondue gehört das Raclette fest zur Schweizer Esskultur und gilt als Nationalgericht des Kantons Wallis. Der Begriff bezeichnet ursprünglich sowohl einen Kuhmilchkäse als auch Speisen, deren Bestandteil der geschmolzene Käse ist.

TraditionelleRaclettes sind sehr einfach und schmecken besonders den Puristen unter den Gourmets: Ein halber Käselaib beziehungsweise ein großes Käsestück wird am offenen Feuer langsam erwärmt, bis der Käse zu schmelzen beginnt. Mit dem Messerrücken oder einem Schaber wird die weiche Masse portionsweise auf einen Teller, über Kartoffeln oder auf Brot geschabt. Das rauchige Aroma des geschmolzenen und zugleich gegrillten Käses passt ausgezeichnet zu sauren Gurken, eingelegten Silberzwiebeln und Mixed Pickles.

Raclettes haben sich längst auch hierzulande etabliert, vor allem als Brauch zu Weihnachten und Silvester. Inzwischen wird der Begriff jedoch weiter gefasst: Neben der ursprünglichen Bedeutung bezieht er sich auch auf das Gerät zur Zubereitung, den Raclette-Grill. Mitten auf dem Esstisch platziert, ist dieser Dreh- und Angelpunkt beim Essen mit Freunden und Familie. Während du mit deinen Lieben plauderst, braten, backen und garen gleichzeitig eure Speisen.

Kurz erklärt: Wie funktioniert ein Raclette-Grill?

Moderne Raclette-Grills sind komplexe Geräte, die als Mix aus Ofen und Elektrogrill mehrere Funktionen in sich vereinen. Je nach Modell sind sie mit einer Grillplatte und/oder einer Steinplatte ausgestattet und haben einen breiten Standfuß, der zugleich als Ablagefläche für Pfännchen dient. Die einzelnen Bestandteile sind in zwei Etagen angeordnet und durch spiral- oder schlangenförmig angeordnete Heizstäbe getrennt. Die Heizspiralen geben gleichmäßig verteilte Hitze nach oben und unten ab. Sie werden durch Strom angetrieben und sind mittels Temperaturregler variabel einstellbar.

Die Leistung des Grills richtet sich jeweils nach Beschaffenheit, Materialien und Größe. Ein guter Grill mit acht Pfännchen beispielsweise benötigt 1.400 bis 1.500 Watt, während ein Vier-Pfännchen-Grill bereits mit 500 bis 700 Watt leckere Raclettes zaubert.

Funktionen und Bestandteile des Tischgrills

Eckig, oval oder rund: Raclette-Grills sind in verschiedenen Ausführungen erhältlich. Zum Set eines kompakten Tischgrills gehören mehrere Bestandteile, die von Modell zu Modell in Anzahl und Größe variieren können.

Grillplatte

Die meisten Geräte verfügen über eine gerippte Grillplatte zum Braten und Grillen von Fleisch. Häufig besteht diese aus beschichtetem Gusseisen. Das robuste Material wird sehr heiß und zeichnet sich durch eine gute Wärmespeicherung aus, kühlt also nur langsam ab. So kannst du die Platte auch nach dem Abschalten noch zur langsamen und schonenden Zubereitung nutzen. Dank Antihaftbeschichtung grillst du fettarm. Das Grillgut backt nicht an und lässt sich leicht lösen. Austretendes Fett und Fleischsaft werden durch den Rand der Grillplatte aufgehalten.

Tipp: Hochwertige Modelle sind mit einer Wendeplatte ausgestattet. Auf ihrer glatten Rückseite befinden sich beispielsweise eingelassene Formen zum Backen von Crêpes.

Steinplatte

Neben der Grillplatte besitzen Kombigeräte zusätzlich eine glatte Platte aus Naturstein wie Granit oder Marmor. Bis zum vollständigen Aufheizen benötigt die Steinplatte etwa 20 bis 30 Minuten. Nach dem Abschalten des Raclettes speichert der Stein die Hitze ebenfalls sehr lange und kann energiesparend weiterverwendet werden – zum Beispiel zum Garen von Fisch und Gemüse oder zum Backen einer kleinen Pizza oder eines Flammkuchens. Um das Anhaften der Speisen zu vermeiden, solltest du den Grillstein vor dem Gebrauch leicht einölen. Ablaufendes Fett sammelt sich in der Auffangrinne.

Pfännchen

Im Lieferumfang eines Raclette-Grills sind je nach Modell zwei bis zehn Pfännchen enthalten. In der Regel sind diese mit einer Antihaftbeschichtung und wärmeisolierten Griffen versehen. Manche Hersteller markieren die Pfannengriffe zudem in verschiedenen Farben, sodass sie in größeren Gruppen unterscheidbar bleiben.

Die Pfännchen befüllst du mit einer Auswahl der Zutaten sowie dem Raclettekäse und schiebst sie anschließend zum Gratinieren in die untere Etage unter die Heizstäbe. Achte hierbei unbedingt auf die Füllmenge! Der Abstand zwischen Pfännchen und Heizstäben sollte ausreichend groß sein, sodass beide sich nicht berühren.

Schaber

Ebenfalls unverzichtbares Zubehör für Raclettes sind Schaber, auch Schieber oder Spachtel genannt. Mit ihnen schiebst du das fertig überbackene Gericht rückstandslos aus dem Pfännchen auf deinen Teller. Schaber aus Holz, Silikon oder hitzebeständigem Kunststoff verursachen dabei keine Kratzer und schonen die Pfannenbeschichtung.

Wichtige Hinweise zum sicheren Gebrauch

Raclette-Grills können sehr heiß werden und sollten deshalb nur unter Einhaltung bestimmter Sicherheitsmaßnahmen genutzt werden:

  • Wichtig ist zunächst ein sicherer Standort mit circa 50 Zentimetern Abstand zu anderen Gegenständen. Entflammbare Materialien oder andere Wärmequellen dürfen sich nicht in der Nähe befinden.
  • Da das Gerät auch Wärme nach unten abgibt, sollte es auf einer hitzebeständigen Unterlage stehen. Ein Holztisch ist hier also eher ungeeignet. Halte außerdem Untersetzer für die heißen Pfännchen bereit!
  • Im eingeschalteten Zustand darf der Tischgrill nicht unbeaufsichtigt sein.
  • Bevor du den Grill im Schrank verstaust, musst du ihn vollständig abkühlen lassen.

Welche Zutaten eignen sich für Raclettes?

Der multifunktionale Tischgrill eröffnet dir und deinen Besuchern eine große kulinarische Vielfalt. Denn die verschiedensten Nahrungsmittel lassen sich nicht nur auf unterschiedliche Weise zubereiten, sondern ganz nach persönlichem Geschmack auch miteinander zu wahren Delikatessen kombinieren:

  • Käse: Unangefochtener Hauptakteur im Raclette ist der geschmolzene, Fäden ziehende Käse. Hierbei kommt allen voran der originale und übrigens laktosefreie Walliser Raclettekäse „Raclette du Valais“ infrage. Alternativ eignen sich auch Appenzeller, Emmentaler, Cheddar oder Gouda – kurzum: würzige Käsesorten, die leicht, gleichmäßig und möglichst ohne Fettaustritt schmelzen.
  • Fleisch und Fisch: Weitere Hauptzutaten für ein sättigendes Mahl sind Rind, Schwein und Geflügel sowie diverse Wurstsorten, Garnelen und fester Fisch. Pro Person solltest du jeweils etwa 100 bis 200 Gramm einplanen. Durch eine pikante, milde oder exotische Marinade am Vortag erhält das Fleisch die gewünschte Würze und bleibt saftig.
  • Gemüse und Kartoffeln: Hier ist erlaubt, was der Gaumen begehrt. Frische Pilze, Maiskolben, geschnittene Zucchini und Paprika lassen sich hervorragend grillen. Tomaten oder Zwiebeln garst du besser im Pfännchen. Feste Gemüsesorten wie Möhren und Kartoffeln erfordern etwas Vorbereitung, indem sie in Scheiben geschnitten und kurz vorgegart werden.
  • Nudeln: Wer Kartoffeln als Beilage weniger mag, freut sich bestimmt über Reis oder Nudeln. Um die Pfännchen nicht zu überladen, empfehlen sich kleine Suppennudeln und Gabelspaghetti, die im Vorfeld ebenfalls gekocht werden.

Raclettes bieten für alle Genießer – Fleischfans wie Vegetarier – die passende Auswahl und viel Abwechslung, um individuelle, kreative Lieblingsgerichte herzustellen. Selbst süße Speisen und fruchtige Desserts lassen sich damit zubereiten. Verschiedene Brotsorten und Baguettes, Salate und Dips runden die gelungene Mahlzeit ab.

Tipp: Befinden sich Veganer unter deinen Tischgästen, solltest du auch an speziellen Käse denken. Vegane Alternativen aus Pflanzenmilch und Hefeflocken sind ein geeigneter Ersatz, mit dem sie keine Abstriche machen müssen.

Tipps zur Reinigung

Vor dem ersten Gebrauch deines Raclette-Grills solltest du ihn von Staub und Produktionsrückständen befreien, da diese andernfalls in die Nahrungsmittel einziehen könnten. Dazu spülst du die abnehmbaren Bestandteile in einem warmen Wasserbad mit etwas Spülmittel ab. Die elektronischen Komponenten und das Gestell wischst du am besten vorsichtig mit einem trockenen, fusselfreien Tuch ab.

Nach dem Essen solltest du die Reinigung möglichst frühzeitig angehen, um zu verhindern, dass Essensreste und Eingebranntes sich festsetzen. Zunächst gilt aber: Das Gerät vom Strom trennen und abkühlen lassen. Sind die Grill- und Steinplatten noch leicht warm – so, dass du sie gefahrlos anfassen kannst –, lassen sich Rückstände leichter ablösen. Antihaftbeschichtete Platten und Pfännchen sind besonders pflegeleicht und können in den meisten Fällen unbesorgt in den Geschirrspüler gegeben werden. Hartnäckige Anhaftungen entfernst du durch das Einweichen in Spülwasser oder durch die Behandlung mit einem Fettlösespray. Keinesfalls solltest du auf der empfindlichen Beschichtung kratzen und scheuern!

Achtung: Diese Pflegetipps gelten nicht uneingeschränkt für Marmor- und Granitplatten! Der Stein darf – ebenso wie Schieber aus Holz – nicht eingeweicht werden und gehört nicht in die Spülmaschine.

So findest du das passende Raclette-Gerät

Braten, grillen, backen und garen: Mit Raclettes ist es ein Kinderspiel, deine Freunde köstlich zu bewirten, denn die vielen Kombinations- und Zubereitungsmöglichkeiten der Zutaten treffen jeden Geschmack. Das für deinen Bedarf passende Gerät findest du anhand der folgenden Kriterien:

  • Größe: Für die Zubereitung eines traditionellen Raclette-Gerichts genügt bereits ein Set aus Schiebern und Untersetzern. Für das romantische Dinner zu zweit eignet sich ein Tischgrill mit zwei bis vier Pfännchen. Größere Gruppen verköstigst du mit einem Partygrill mit acht oder zehn Pfännchen.
  • Extras: Nutzt du den Raclette-Grill nur gelegentlich und eher für kleine, einfache Gerichte, bist du mit einer Grillplatte gut beraten. Ambitionierte Köche greifen für komplexere Gerichte gern zu Kombi- beziehungsweise Multifunktionsgrills mit integriertem Fondue, heißem Stein oder Wendeplatte.
  • Leistung: Je höher die Leistung, desto schneller die Zubereitung und desto kürzer die Wartezeiten zwischen den Gängen. Um gute Ergebnisse zu erzielen, solltest du an der Leistung nicht sparen. Als Richtwert kannst du 1.500 Watt für ein Gerät mit acht Pfännchen veranschlagen.
  • Beschaffenheit: Grillplatten aus Gusseisen heizen relativ langsam auf, werden aber sehr heiß und speichern die Wärme gut. Dünneres Blech hingegen hat eine kürzere Aufheizzeit, kann sich möglicherweise aber verziehen. Elemente mit Antihaftbeschichtung erleichtern sowohl die Zubereitung als auch die Reinigung.

Warte nicht bis Weihnachten oder Silvester. Bestell deinen Tischgrill im Online-Shop und genieße Raclettes im geselligen Kreise deiner Liebsten, wann immer dir danach ist!

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