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Nähmaschinen

Von einfach bis computergesteuert: Nähmaschinen gibt es bei BAUR in vielen verschiedenen Ausführungen.

Welche Nähmaschine passt zu mir?

Welche Nähmaschine am besten für dich geeignet ist, hängt unter anderem davon ab, wie viel und was du nähen möchtest. Für gelegentliche Ausbesserungsarbeiten - etwa um ein Hosenbein zu kürzen - reicht eine einfache Freiarm-Maschine in der Regel aus. Wer sich als Designerin kreativ austoben möchte, braucht dagegen ein Modell mit möglichst vielen Nähprogrammen. High-End-Geräte bieten bis zu über 800 verschiedene Stiche. Damit lassen sich unter anderem auch Zierstickereien wie Buchstaben oder Ornamente anfertigen.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Eine einfache Nähmaschine sollte mindestens die gängigen Nutzstiche beherrschen. Stichlänge und Stichbreite sollten sich verstellen lassen. Praktisch für den Alltagsgebrauch ist außerdem ein Programm zum Knopfloch-Nähen. Eine Einzugsautomatik erleichtert das Einfädeln des Fadens in die Nadel. Auch ein Rückwärtsgang und eine Beleuchtung sollten zur Standardausstattung von Einsteiger-Nähmaschinen gehören.

Einsteigertipps

Wer das erste Mal eine Nähmaschine bedient, wird schnell feststellen, dass nicht alles so einfach ist, wie es aussieht. Die Nähmaschine unterstützt dich zwar bei deiner Arbeit, doch von Zauberhand geht nichts voran. Darum findest du im Folgenden einen kleinen Nähmaschinen-Guide, der dirn den Umgang mit dem Gerät etwas erleichtern soll:

  • Kein Meister ist bisher vom Himmel gefallen. Üben, üben und nochmals üben lautet daher die Devise. Vor allem Einsteiger sollten zunächst ein paar Näh-Übungen machen, um ein Gefühl für die Maschine zu bekommen. Dazu brauchst du nichts weiter als ein Stück Stoff, auf den du mit Kreide oder Bleistift gerade, zackige, wellige und kreisrunde Linien einzeichnest. Diese Linien versuchst du dann mit den Stichen exakt nachzuzeichnen.
  • Lege dir immer die wichtigsten Utensilien fürs Nähen bereit. Schließlich ist Nähen ein Handwerk, das Konzentration und Aufmerksamkeit erfordert. Wer erst die Schere oder das Garn suchen muss, tut sich keinen Gefallen. Am besten ist es, du legst Schere, Kreide, Garn und Nahtauftrenner gleich griffbereit auf den Tisch.
  • Versuche deine Bewegungen beim Führen der Nadel geschmeidig und flüssig zu halten. Du kannst dir das ähnlich wie beim Autofahren vorstellen: Zögerliches und ruckartiges Fahren ist nicht gerade förderlich für den Fahrstil. Und genauso ist es auch beim Nähen, nur durch flüssige Bewegungen erhälst du ein gutes Ergebnis.
  • Mach dich mit den Eigenschaften der verschiedenen Stoffarten vertraut. Denn Dicke und Dehnbarkeit spielen eine große Rolle für den Nähprozess. Probiere dich an den unterschiedlichen Stoffen wie Baumwolle, Leinen, Jersey und Leder, dann wirst du schnell merken, wie sich welcher Stoff bearbeiten lässt.
  • Achte bei feinen Stoffen wie Seide, Chiffon und Viskose darauf, dass sich der Stoff nicht zusammenzieht. Das gelingt, indem du die Stichlänge reduzierst und die Fadenspannung verringerst. Hilfreich ist es auch, die Stoffe mit Seidenpapier zu fixieren.
  • Achte auf die Spannung von Ober- und Unterfaden. Denn kleinste Fehleinstellungen führen dazu, dass sich der Faden verheddert. Ist der Oberfaden zu straff, kräuselt sich der Unterfaden. Ist der Unterfaden zu streng gespannt, geschieht das gleiche mit dem Oberfaden. Oft hängt dies damit zusammen, dass der Stoff eine andere Nadel oder ein dünneres bzw. dickeres Garn benötigt. Wirf auch einen Blick in die Bedienungsanleitung, dort sind Notfälle und deren Lösung meist vermerkt.

Welche Vorteile bieten computergesteuerte Nähmaschinen?

Auch für den Hobbybereich gibt es viele Nähmaschinen mit eingebauter Computersteuerung. Sie verfügen über ein LCD-Display und beherrschen meist mehrere Hundert Stichvarianten, zwischen denen man schnell und einfach per Knopfdruck wählen kann. Auch eigene Kombinationen lassen sich einspeichern und später wieder abrufen. Wenn du wiederkehrende, komplizierte Elemente nähst, vereinfacht das die Arbeit erheblich.

Wofür braucht man Overlock?

Eine Overlock-Nähmaschine ist praktisch, um mehrere Stofflagen an den Rändern zusammenzunähen. Sie kann gleichzeitig nähen, überflüssigen Stoff abschneiden und die Naht mit dem sogenannten Overlock-Stich versäubern. Dadurch entstehen im Handumdrehen saubere Ränder. Solche Nähmaschinen sind eine gute Ergänzung zu klassischen Haushaltsnähmaschinen, können sie aber nicht ersetzen. Sie eignen sich besonders zum Bearbeiten von elastischen Stoffen wie zum Beispiel Jersey.

Was versteht man unter einer Oekaki?

Oekaki bedeutet auf Japanisch "zeichnen". Denn Nähmaschinen mit Oekaki-Funktion können so kunstvoll sticken, dass es wie gezeichnet aussieht. Sie verfügen über eine Computersteuerung und beherrschen unzählige Stiche, Stichbreiten und Stichlängen. Mit der Freihand-Funktion kannst du deiner Kreativität freien Lauf lassen und deine eigene Mode ganz nach Wunsch verzieren. Kaufe jetzt deine passende Nähmaschine auf Rechnung online bei Baur.de.

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