Ansicht wechseln
Ansicht
Artikel pro Seite
Sortieren
Sortieren nach
Sortieren

Epilierer

Epilierer sind elektrische Geräte zur gründlichen und zugleich schonenden Entfernung unliebsamer Achsel- und Beinbehaarung. Und auch an empfindlicheren Stellen wie dem Gesicht oder dem Intimbereich sorgen sie über mehrere Wochen für härchenfreie, streichelzarte Haut. Welche Epiliergeräte für die unterschiedlichen Körperzonen geeignet sind und wie du möglichst schmerzfrei epilierst, erfährst du im Ratgeber.


Kaufberatung für Epilierer

Wochenlang geschmeidig glatte, stoppelfreie Haut – spätestens mit den ersten warmen Tagen des Jahres, sobald Röcke und Hosen kürzer werden, ist das Thema Körperbehaarung aktuell. Für die meisten Frauen gehört eine haarlose Haut zum persönlichen Schönheitsideal, das entscheidend zum Wohlgefühl beiträgt. Während dichtes Haar auf dem Kopf als attraktiv empfunden wird, ist es an anderen Körperstellen doch eher störend. Epilierer packen das Haarproblem buchstäblich an der Wurzel. Immer mehr Damen – und Herren – entdecken die Vorzüge des Epilierens und nutzen die Geräte zur komfortablen Haarentfernung an Armen, Beinen und schwerer zugänglichen oder empfindlicheren Körperpartien.

Was sind Epilierer und wie funktionieren sie?

Optisch ähneln Epilierer den Trockenrasierern. Die Kernfunktion beider Geräte ist die Entfernung von Körper- und Gesichtsbehaarung. Dabei unterscheiden sie sich in den technischen Details und der Vorgehensweise:

Mittels Scherkopf und scharfen Klingen schneidet der Rasierer Haare an der Hautoberfläche ab.

Auf dem rotierenden Walzenkopf des Epiliergeräts hingegen befinden sich Lamellen sowie 30 bis 40 Mikro-Pinzetten. Die Lamellen richten das Haar auf; die sich öffnenden und schließenden Pinzetten fassen es an der Haarwurzel und ziehen es heraus. Dazu setzt du den eingeschalteten Haarentferner senkrecht auf die Hautoberfläche, sodass die Walze genau aufliegt, und führst ihn langsam mehrmals über die zu enthaarende Stelle. Ziehst du die Haut dabei glatt und straff, kann der Epilierer besser darüber gleiten und auch feinste Härchen erfassen. Bei hochwertigen Apparaten ist der Korpus ergonomisch geformt, sodass du alle Partien sicher und einfach erreichst.

Geschwindigkeit

Die meisten Epiliergeräte verfügen über mindestens zwei regulierbare Geschwindigkeitsstufen. Mit der schnellen Stufe arbeiten sie gründlicher und können die Dauer des Epilierens verkürzen. Die langsamere Variante gestaltet die Prozedur sanft und angenehm, was insbesondere Einsteigern entgegenkommt.

Energieversorgung

Epilierer mit Netzteil, die Strom aus der Steckdose beziehen, sind jederzeit betriebsbereit und punkten mit langer Laufzeit. Modelle mit Akku oder Batteriebetrieb hingegen sind flexibler in der Handhabung, müssen aber regelmäßig aufgeladen beziehungsweise mit neuen Batterien bestückt werden. Ihre Laufzeit von rund 30 Minuten reicht für flächendeckende Behandlungen unter Umständen nicht aus.

Trocken- oder Nassepilation

Akkubetriebene Geräte kannst du problemlos für die Nassepilation in der Dusche oder Badewanne verwenden. Strombetriebene Epilierer dürfen nicht ins Wasser und eignen sich ausschließlich für die Trockenepilierung.

Tipp: Mit wasserdichten „Wet&Dry“-Ausführungen sind beide Methoden möglich.

Unterschiedliche Geräte zur komfortablen Haarentfernung

Ursprünglich wurde der Epilierer zur Haarentfernung an den Beinen entwickelt. Anspruchsvolle Geräte epilieren darüber hinaus schonend auch den Gesichts- oder Intimbereich. Im Online-Shop sind empfehlenswerte Modelle von Braun, Philips und Panasonic erhältlich. Sie unterscheiden sich bezüglich ihrer Bauweise und Ausstattung sowie hinsichtlich ihrer Eignung für die betreffenden – mal mehr, mal weniger empfindlichen – Körperstellen:

  • Epilierer für Achsel- und Beinbehaarung sind mit einem breiten Epilierkopf ausgestattet, der größere, unempfindliche Hautareale effizient epiliert. Ein schwingender Kopf passt sich hierbei flexibel an.
  • Die zumeist kleineren, handlichen Gesichtshaarentferner passen wunderbar zum Beispiel auch ins Reisegepäck. Mit schmalem Epilierkopf arbeiten sie punktgenau und entfernen sanft feinste Härchen.
  • Der Intimbereich ist eine schwerer erreichbare und relativ heikle Zone: Mit dünner Haut und kräftigen Haaren besetzt, erfordert die Bikinizone einen Präzisionsepilierer mit schmalem Scherkopf und reduzierter Pinzettenanzahl.

Wenn du einen Epilierer kaufen möchtest, empfiehlt sich der Blick auf den Lieferumfang:

  • Einzelgeräte konzentrieren sich auf die Funktion des Epilierens.
  • Komplexe Kombi-Geräte verfügen über wechselbare Aufsätze, zum Beispiel für Peeling, Rasur oder Massage. Ist eine Haarschneide- beziehungsweise Trimmerfunktion integriert, kannst du die Haare, die epiliert werden sollen, zuvor auf die optimale Länge von drei bis fünf Millimetern stutzen.
  • Mit All-in-one-Sets holst du dir ein mehrteilig ausgestattetes Beauty-Studio in deine vier Wände und pflegst dich von Kopf bis Fuß: Im Lieferumfang sind neben dem eigentlichen Epilierer beispielsweise austauschbare Köpfe, zusätzliche Pinzetten, Gesichtsreinigungsbürsten oder Pediküreaufsätze enthalten.

Tipp: Achte auf Epilierer mit integrierter Beleuchtung. Vor allem für das Gesicht sind diese Geräte praktisch. Damit epilierst du haargenau, ohne etwas zu übersehen.

Was unterscheidet die Epilation von der Rasur?

Direkt nach der Rasur wächst das abgeschnittene Haar unvermindert weiter, sodass du bereits nach wenigen Tagen oder gar Stunden wieder erste Stoppeln spürst.

Im Gegensatz dazu bleiben epilierte Hautregionen etwa drei bis vier Wochen vollständig haarfrei und seidenglatt, da die Haarwurzel entfernt wurde und längere Zeit braucht, um sich neu zu bilden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass der Haarwuchs mit jeder Folgebehandlung insgesamt spürbar nachlässt und die spärlicher nachwachsenden Haare zudem weicher und feiner werden.

Tipps zur schmerzreduzierten Anwendung

Das Auszupfen der Haarwurzeln kann durchaus mit Ziepen und – je nach persönlichem Empfinden – mit Schmerzen einhergehen. Moderne Epilierer sind technisch inzwischen aber so ausgereift, dass sie nicht mehr rupfen, sondern schonend arbeiten. Mit sorgfältiger Vor- und Nachbereitung kannst du dem leidigen Thema zusätzlich entgegenwirken:

  • Achte zum Beispiel auf eine hohe Qualität und die Anzahl der integrierten Pinzetten. Je mehr Pinzetten vorhanden sind, desto mehr Haare können präzise erfasst werden und desto weniger Durchgänge sind notwendig.
  • Vorab solltest du deiner Haut eine Massage gönnen oder dir gleich ein Modell mit Massagefunktion aussuchen. Diese regt die Durchblutung an, lockert das Hautgewebe und reduziert Schmerzen.
  • Viele empfinden außerdem die Nassepilation als angenehm und weniger schmerzhaft. Alternativ kannst du betreffende Hautpartien in einem warmen Wasserbad erweichen und trockentupfen. Die aufgewärmte Haut ist entspannter, weicher und damit optimal auf die Trockenepilation vorbereitet.
  • Und am besten legst du die Epilation in die Abendstunden. Ohne Termindruck hast du genügend Zeit, um die Behandlung in Ruhe anzugehen. Deine Haut kann sich über Nacht erholen, mögliche Irritationen können abklingen.
  • Dabei helfen feuchtigkeitsspendende, kühlende und beruhigende Cremes und Lotionen mit Aloe vera, die kleine Schwellungen und Reizungen um die Haarkanäle lindern.
  • Zwischen den einzelnen Behandlungen empfehlen sich regelmäßige Peelings. Sie beseitigen hornige Hautschuppen, die andernfalls nachwachsende Haare überdecken könnten – mit der Folge, dass nach innen einwachsende Haare möglicherweise Entzündungen verursachen.

Übrigens: Mit jeder Folgebehandlung lässt der Schmerz mehr und mehr nach, weil die nachwachsenden feineren Haare weniger fest in der Haut verankert sind.

Die Vorteile des Epilierens im Überblick

Epilierer in verschiedenen Ausführungen und mit Extra-Funktionen berücksichtigen die Erfordernisse unterschiedlich empfindlicher Körperbereiche. Dank moderner Geräte ist das Epilieren eine zunehmend beliebte Methode zur Haarentfernung an Armen und Beinen, im Gesicht sowie in der Bikinizone und punktet mit mehreren Vorteilen.

  • Nachhaltigkeit: Epilierte Hautpartien bleiben drei bis vier Wochen lang haar- und stoppelfrei.
  • Zeitersparnis: Bei regelmäßiger Anwendung können sich die Pausen zwischen den Behandlungen noch verlängern. Das spart Zeit und schont langfristig insbesondere empfindliche Haut.
  • Wirksamkeit: Hochwertige Epilierer arbeiten sehr gründlich. Das Ergebnis ist eine gepflegte, streichelzarte und wunderbar glatte Haut ohne Stoppeln.
  • Sicherheit: Das Verletzungs- und Schnittrisiko ist äußerst gering.
  • Preisvorteil: Mit Kombi-Geräten und Epilier-Sets bleibt es beim einmaligen Anschaffungspreis, da Zubehör nicht nachgekauft werden muss.
Trends, Vorteile & 10% Rabatt sichern!