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Sicherheitsschuhe

Wer nicht schon aus beruflichen Gründen Sicherheitsschuhe besitzt, sollte sich Sicherheitsschuhe für Zuhause anschaffen. Gerade bei Heim- & Gartenarbeiten wird oft der Schutz des Fußes vernachlässigt. Moderne Sicherheitsschuhe sind bequem und stylisch gesehen, fast nicht mehr von normalen Schuhen oder Stiefeln zu unterscheiden. Hilfreiche Informationen zu Sicherheitsschuhen haben wir hier für dich zusammengefasst.

Wer muss Sicherheitsschuhe tragen?

Der sogenannte Fußschutz ist in vielen Berufen eine Vorschrift aus dem Bereich der Arbeitssicherheit. Ob in deinem Beruf solche Schuhe vorgeschrieben sind, erfährst du bei der Einweisung. Welche Sicherheitsanforderungen an den Sicherheitsschuh gelten, ist unterschiedlich und von der Branche abhängig: Während Elektriker Schuhe mit isolierender Sohle brauchen, steht bei der Holzverarbeitung der Kettensägenschutz im Vordergrund oder bei Berufen im Bauwesen der Schutz vor schweren Materialien, die herunterfallen könnten.

Was ist der Unterschied zwischen Schutzschuhen, Sicherheitsschuhen und Berufsschuhen?

Berufsschuhe gehören zur typischen Arbeitskleidung des jeweiligen Berufs. Sie können zwar antistatisch, durchtrittsicher, wasserdicht und profiliert sein, haben aber keine Zehenschutzkappe. Berufsschuhe kommen in Kliniken, Praxen und Großküchen zum Einsatz. Sicherheitsschuhe und Schutzschuhe haben hingegen Zehenschutzkappen, die sich in der Druckkraft, die sie aushalten, unterscheiden: Die Schutzwirkung der Kappe von Sicherheitsschuhen wird mit 200 Joule bei einer Druckkraft von 15 Kilonewton angegeben, die von Schutzschuhen mit 100 Joule bei 10 Kilonewton. Die Zehenschutzkappe besteht aus Metall, Aluminium oder Kunststoff. Außerdem können die Schutzschuhe und Sicherheitsschuhe weitere Sicherheitseigenschaften wie Wärmeisolierung, Kälteisolierung, Benzinresistenz, Wasserdichtigkeit und mehr haben. Diese Zusatzeigenschaften werden mit Kürzeln angegeben.

Was bedeutet S1, S2, S3 etc.?

Die Kürzel S1 bis S5 spezifizieren die Sicherheitsschuhe weiter. So ist ein Schuh der Sicherheitsklasse S1 mit einer Zehenkappe (200 Joule) ausgestattet, kraftstoffbeständig und antistatisch. Die Sicherheitsklasse S2 verfügt zusätzlich zu den genannten Merkmalen der vorangegangen Klasse über Beständigkeit bei Nässe und Feuchtigkeit. Die nächste Stufe, S3, hat außerdem eine profilierte, durchtrittsichere Sohle und ist ebenfalls wasserdicht. Bei S4 und S5 handelt es sich um Stiefel. Dabei entspricht der Stiefel der Sicherheitsklasse S4 den Merkmalen der Sicherheitsschuhe der Klasse S2. Die Stiefel der Sicherheitsklasse S5 sind zusätzlich durchtrittsicher.

Was bedeutet Durchtrittsicherheit?

Die Sicherheitsschuhe, die durchtrittsicher sind, haben eine Zwischensohle, die verhindert, dass spitze oder scharfe Gegenstände wie Nägel, Schrauben, Glasscherben oder Operationsbesteck sich durch die Sohle in den Fuß bohren könnten. Der Schutz wird meist durch eine Zwischensohle aus Metall, zum Beispiel Stahl, erreicht.

Worauf Sie beim Kauf achten sollten

Sicherheitsschuhe werden in der Regel jeden Tag über mehrere Stunden hinweg getragen. Sie sind größeren Belastungen ausgesetzt als herkömmliche Straßenschuhe und sollten deshalb sorgfältig ausgewählt werden. Für welches Material du dich entscheiden solltest, hängt vom jeweiligen Einsatzort der Sicherheitsschuhe ab: Für feuchte Umgebungen empfehlen wir Ihnen knöchelhohe Sicherheitsschuhe aus wasserdichtem Kunststoff, während auf Baustellen atmungsaktive Modelle aus Leder oder Textilien zum Einsatz kommen können. Entscheidend für den Tragekomfort ist die Passform der Sicherheitsschuhe: Eine ausreichende Polsterung, ein gutes Abrollverhalten und ein weiches Innenfutter machen deine Sicherheitsschuhe besonders bequem. Achte bei der Anprobe darauf, dass deine Sicherheitsschuhe einerseits straff sitzen, um dir bei der Arbeit perfekten Halt zu bieten, aber andererseits auch ein angenehmes Tragegefühl vermitteln. Für noch mehr Komfort kannst du deine Sicherheitsschuhe mit einer zusätzlichen Einlegesohle ausstatten.

So werden Sicherheitsschuhe gereinigt

Lange Arbeitstage sorgen dafür, dass deine Füße ins Schwitzen kommen. Das ist ganz natürlich, kann aber zu unangenehmen Gerüchen führen. Du solltest deine Sicherheitsschuhe deshalb nach dem Tragen gut auslüften. Modelle aus Leder ziehest du dazu auf Schuhspanner. Groben Schmutz entfernst du mit einem feuchten Tuch, anschließend kannst du ein auf das Material abgestimmtes Pflegemittel auftragen. Um deine Sicherheitsschuhe wasserfest zu machen, solltest du diese in regelmäßigen Abständen mit Imprägnierspray behandeln.

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