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Gartensaunen

Gartensaunen passend für den eigenen Garten finden – der Ratgeber zeigt, wie das geht! Hier erfährst du, wo die Unterschiede zwischen den Modellen liegen, was es beim Aufbau zu beachten gibt und ob du ein Haus mit oder ohne Ofen kaufen solltest. Die eigene Gartensauna ist eine echte Bereicherung zu jeder Jahreszeit.


Kaufberatung Gartensaunen

Die Gartensaunen existieren schon seit Jahrhunderten, in unseren Breitengraden ist besonders die Gartensauna im Finnhaus-Stil gefragt. Eine Gartensauna benötigt zwar relativ viel Platz, dank der Aufstellung im Garten hast du hier aber auch mehr Möglichkeiten als bei einer Innensauna. Die Aufstellung im Freien hat dabei einen entscheidenden Vorteil: Nach dem Saunagang kommst du direkt an die frische Luft und erlebst den Abkühleffekt, der beim Saunabaden so wichtig ist. Wer unseren Ratgeber liest, der sollte sein Wunschmodell für den Garten in kürzester Zeit finden können. Hier erfährst du alles über die wichtigsten Kaufkriterien.

Welche Ausstattungen darf ich bei modernen Gartensaunen erwarten?

Die moderne Gartensauna bietet viele Vorzüge und viele Ausstattungsmerkmale. Die folgenden solltest du kennen, um dich bei deinem Kauf besser orientieren zu können:

  • Steck- und Schraubsystem: Die meisten Gartensaunen kannst du unkompliziert selbst aufbauen. Dafür liegt jedem Produkt eine umfassende Aufbauanleitung bei. Besonders einfach gelingt das, wenn die Sauna im praktischen Steck- und Schraubsystem gefertigt ist. Du musst nichts weiter tun, als die Holzteile ineinanderzustecken. Bereits hierbei nimmt das Haus die richtige Form an und wird dann zur Absicherung der Konstruktion verschraubt. Das lässt sich mit minimalem handwerklichen Geschick erledigen.
  • Front- und Eckeinstieg: Die meisten Gartensaunen bieten einen Fronteinstieg, sind also an der Vorderseite zugänglich. Als Alternative hierzu werden Häuser mit Eckeinstieg angeboten. Der Eckeinstieg kann optisch reizvoll sein und stellt eine clevere Designlösung dar. Ein solches Haus bietet interessante Möglichkeiten bei der Gestaltung des Gartens und stellt eine Abwechslung zum häufig vorzufindenden Fronteinstieg dar. Die tonnenförmige Fasssauna bietet konstruktionsbedingt keinen Eckeinstieg.
  • Bänke: Zu jeder Sauna gehört ein passender Satz Bänke, auf denen du entspannt sitzen kannst. Die Anzahl der Bänke hängt von der Größe der Sauna ab. Drei Bänke für drei Seiten des Raums sind üblich, da auf einer Seite Platz für den Ofen bleiben muss. Zusätzlich zu den Bänken sind in jeder Gartensauna mehrere Liegeplätze vorgesehen.
  • Türschloss: Ebenso wie beim Gartenhaus und Gerätehaus gilt auch bei der Gartensauna, das Gebäude vor Einbrechern zu schützen. Legst du darauf Wert, solltest du dich für ein Modell mit sicherem Zylinderschloss entscheiden.
  • Vorraum: Einige Gartensaunen besitzen einen Vorraum vor dem eigentlichen Saunaraum. Das ist besonders praktisch, weil du dich hier umziehen kannst und dich trotzdem bereits im Saunahaus befindest, ohne gleich in den heißen Saunaraum gehen zu müssen.

Material und Wandstärke – das solltest du beim Kauf beachten

Die Gartensauna ist in der Regel aus Holz und passt sich damit perfekt in die natürliche Umgebung des Gartens ein. Das Material kann jeder nach seinem Geschmack wählen. In der Regel wird es sich bei dem verwendeten Holz um Nordische Fichte in verschiedenen Optiken handeln: Die Fichte kann naturbelassen oder in Farben wie Anthrazit lackiert sein.

Wichtig ist bei der Auswahl des Materials nicht nur eine passende Farbe. Auch auf die Wandstärke kommt es an. Eine hervorragende wärmeisolierende Wirkung ergibt sich erst ab einer gewissen Wandstärke. Ein gutes Modell sollte schon 50 bis 70 mm Wandstärke zu bieten haben. Sonst ist der Wärmeverlust zu hoch, was gerade in der kalten Jahreszeit zu einem Problem werden kann. Hier solltest du lieber auf ein dickes Holz setzen. Achte auch darauf, dass die Fenster ausreichend isoliert sind.

Innen oder außen montierte Steuerung wählen? Das sind die Unterschiede

Die Hersteller geben für jedes Sauna-Modell an, ob die Steuerung des Ofens innen oder außen montiert ist. Dabei ergeben sich folgende Unterschiede:

  • Außensteuerung: Die Steuerung für den Ofen ist außen am Saunagebäude montiert. Das hat einen entscheidenden Vorteil: Sollte der Ofen kaputt sein und steht ein Austausch an, muss nur der Ofen selbst gewechselt werden. Die Steuerung kann außen einfach montiert bleiben. Das gilt auch dann, wenn der Ofen später gegen ein aktuelleres Modell mit einer besseren Ausstattung ausgewechselt werden soll.
  • Innensteuerung: Bei der Innensteuerung ist die Steuerung für den Ofen innen in der Sauna montiert. Du brauchst die Sauna also nicht zu verlassen, um zum Beispiel Änderungen an der Heizleistung vorzunehmen. Einige Anwender empfinden die Bedienung der Steuerung innen jedoch als unkomfortabel, da es im Raum heiß ist und Dampf die Sicht behindern kann. Zudem muss die Steuerung gemeinsam mit dem Ofen ausgewechselt werden, wenn der Ofen getauscht werden soll.

Gartensauna mit und ohne Ofen kaufen

Bei Gartensaunen ist in der Produktbeschreibung angegeben, ob das jeweilige Modell mit einem Ofen geliefert wird oder nicht. Eine Sauna ohne Ofen ist in der Regel kostengünstiger in der Anschaffung – ein Ofen, der in die Sauna eingebaut wird, sollte vorhanden sein. Das kann zum Beispiel ein Ofen aus einer bereits vorhandenen Sauna sein, die ersetzt werden soll. Oder du kaufst dir einen neuen Ofen dazu. Der Vorteil besteht darin, dass du bei der Auswahl des Ofens freier bist.

Wer es bei seinem Kauf möglichst unkompliziert mag, entscheidet sich für eine Sauna für den Garten mit Ofen. Das hat den Vorteil, dass alle benötigten Komponenten und damit auch der Saunaofen zum Lieferumfang gehören. So ist gleich sichergestellt, dass alle Teile wirklich zueinanderpassen. Die Lieferung gestaltet sich dann etwas aufwendiger, da der Saunaofen recht schwer sein kann. Zudem liegt der Anschaffungspreis natürlich höher, dafür müssen aber keine weiteren Komponenten mehr dazugekauft werden.

Welchen Saunaofen soll ich für Gartensaunen ohne Ofen wählen?

Entscheidest du dich für ein Modell ohne Ofen, musst du einen passenden Saunaofen dazukaufen. Hier kommen verschiedene Typen von Öfen infrage:

  • Elektro-Ofen: Die Elektro-Öfen sind heute besonders beliebt aufgrund ihrer unkomplizierten Bedienbarkeit. Die Hitze wird über Heizelemente und Saunasteine erzeugt. Es handelt sich um eine trockene Hitze und nicht um ein Dampfbad. Damit das funktioniert, benötigt die Gartensauna einen Stromanschluss. Vorteilhaft ist auch, dass diese Öfen wartungsarm sind.
  • Bio-Kombiofen: Wenn du die Luftfeuchtigkeit in der Sauna regulieren möchtest, ist der Bio-Kombiofen eine sinnvolle Wahl. Hier wird die klassische Sauna mit einem Dampfbad kombiniert. Die Erzeugung der Hitze erfolgt wiederum über Heizelemente. Hier profitierst du von einem kreislaufschonenden Klima und einer angenehmen Hitze mit hoher Luftfeuchtigkeit.

Das ist beim Aufbau der Außensauna zu beachten

Bei den im Online-Shop verfügbaren Gartensaunen ist die Selbstmontage grundsätzlich möglich. Für das Aufstellen der Wände und das Aufsetzen des Dachs ist es in jedem Fall hilfreich, den Aufbau mit mehreren Personen durchzuführen. Eine Ausnahme stellt jedoch der E-Anschluss dar. Dieser darf nur durch eine Elektrofachkraft durchgeführt werden. Ganz ohne fremde Hilfe funktioniert der Aufbau also nicht. Da Gartensaunen ein erhebliches Gewicht aufweisen können, ist eine Anlieferung an die Grundstücksgrenze in der Regel nur über eine Straße möglich, die von einem schweren Lkw befahrbar ist.

Wie heiß kann die Gartensauna werden?

Eine gute Gartensauna erreicht hohe Temperaturen und bietet damit ein intensives und authentisches Saunaerlebnis. Der typische Temperaturbereich einer Gartensauna liegt bei ungefähr 10 bis 100 Grad Celsius. Um eine solche Temperatur erreichen zu können, bieten sich zum Beispiel Öfen mit einer Leistung von etwa 9 kW an.

Wie hoch die Temperatur für ein optimales Saunaerlebnis sein soll, hängt auch von den individuellen Wünschen der Saunabesucher ab. Allgemein wird angenommen, dass eine Temperatur ab 85 Grad Celsius eingestellt werden sollte. Mit einer Sauna, die bis zu 100 Grad Celsius erreicht, bist du also sehr gut bedient.

Checkliste: Das solltest du beim Kauf einer Gartensauna berücksichtigen

Du hast bereits ein Modell gefunden, das dich interessiert? Dann solltest du deine Bestellung noch einmal überprüfen und jetzt die Checkliste durchgehen:

  • Wird die Gartensauna mit oder ohne Ofen geliefert?
  • Falls es sich um eine Sauna ohne Ofen handelt: Welchen Ofentyp möchte ich dazubestellen?
  • Handelt es sich um eine innen oder außen montierte Steuerung?
  • Welche Maximaltemperatur lässt sich erreichen?
  • Wie heiß kann der Ofen in der Gartensauna eingestellt werden?
  • Ist die Leistung des Ofens hoch genug? 9 kW stellen zum Beispiel einen guten Wert dar.
  • Passt die Farbe der Gartensauna zum Gartenhaus und zum Gerätehaus?
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