Gartenzeit
Gartenzeit - Ideen und Beratung für deinen Garten
Ansicht wechseln
Ansicht
Artikel pro Seite
Sortieren
Sortieren nach
Sortieren

Teichpumpen

Teichpumpen versorgen jeden Teich mit ausreichend Sauerstoff. Die Teichpumpe dient dem gesunden Wasseraustausch und hilft damit effektiv bei der Vermeidung von Algenbildungen. Ein gut funktionierendes Teichpumpensystem gehört damit zu jeder Teichanlage. Wir geben dir im Ratgeber die wichtigsten Informationen an die Hand, damit du eine qualifizierte Kaufentscheidung treffen kannst.


Kaufberatung Teichpumpen

Nicht nur der prächtige Koi-Karpfen weiß gute Teichpumpen zu schätzen, auch alle anderen Teichbewohner freuen sich über die Versorgung mit frischem Wasser. Für jeden Besitzer einer Teichanlage ist es entscheidend, ein ökologisches Gleichgewicht herzustellen und den Fischen und Pflanzen optimale Lebensbedingungen zu bieten. Die Teichpumpe hilft dabei, indem sie für einen laufenden Wasseraustausch sorgt. Beim Kauf einer passenden Pumpe kommt es auf Kriterien wie die Fördermenge, die Förderhöhe und die Leistungsaufnahme an. Der Ratgeber zeigt auf, welche Eigenschaften wichtig sind, und gibt dir eine erste Orientierung beim Kauf.

Diese Aufgaben übernimmt die Teichpumpe für die Teichanlage

Die wichtigste Aufgabe der Teichpumpe ist das Aufrechterhalten der Wasserzirkulation. Natürliche Gewässer weisen stets einen gewissen Wasseraustausch auf, der für optimale ökologische Bedingungen unverzichtbar ist. Da es sich bei einem Teich in der Regel um ein künstlich angelegtes, stehendes Gewässer handelt, sollte die Wasserzirkulation mit technischen Hilfsmitteln unterstützt werden. Hier kommt die Teichpumpe ins Spiel.

Die meisten Teichpumpen sind so konzipiert, dass sie das umgewälzte Wasser dem Teichfilter zuführen. Schmutzpartikel werden also dank der Pumpe für den Gartenteich laufend gefiltert. Das trägt zur Sauberkeit des Wassers bei und verbessert dessen Qualität entscheidend. Bakterien können zuverlässig abgetötet werden und auch die Algenbildung hat keine Chance. Verzichtest du hingegen auf eine Teichpumpe, werden sich vor allem Algen sehr schnell im Teich ausbreiten. Im ungünstigsten Fall könnte der Teich sogar umkippen, da nicht mehr genügend Sauerstoff vorhanden ist. Mit einer Teichpumpe hingegen bist du auf der sicheren Seite.

Welche Fördermenge ist die richtige für meinen Teich?

Die Fördermenge ist eines der wichtigsten Kaufkriterien für Teichpumpen. Sie gibt an, wie viele Liter die Pumpe pro Stunde bewegen kann. Je größer der Teich ist, desto mehr Wasser muss die Pumpe befördern können. Eine unterdimensionierte Pumpe kann ihre Aufgabe nicht zufriedenstellend erfüllen, der Wasseraustausch geht dann zu langsam voran. Die benötigte Fördermenge hängt aber nicht nur vom Teichvolumen ab, auch die Anzahl der Fische ist entscheidend.

Bei der Auswahl der Teichpumpe gilt hinsichtlich der Fördermenge folgende Faustregel:

Fördermenge pro Stunde = halbes Wasservolumen des Teichs

Das bedeutet, dass die Pumpe das gesamte Wasservolumen innerhalb von zwei Stunden komplett austauschen können muss. Dann ist die Förderleistung hoch genug. Gute Teichpumpen sind in der Lage, zwischen 2.500 und 7.000 Liter pro Stunde umzuwälzen. Hierbei handelt es sich um Durchschnittswerte, die Förderleistung kann im laufenden Betrieb durchaus ein wenig schwanken.

Die Leistungsaufnahme der Teichpumpe

Je mehr Watt dem Pumpenmotor zur Verfügung stehen, desto stärker kann er sich im praktischen Betrieb präsentieren. Übliche Werte für Teichpumpen liegen zwischen 40 und 120 Watt. Die Leistungsaufnahme steht dabei in einem Zusammenhang zur Fördermenge: Je leistungsfähiger der Motor ist, desto mehr Wasser kann pro Stunde umgewälzt werden.

Eine höhere Leistungsaufnahme bringt allerdings den Nachteil höherer Stromkosten mit sich. Du solltest also eine Pumpe finden, deren Leistung hoch genug ist für die gegebene Teichgröße, die aber gleichzeitig nicht überdimensioniert sein sollte.

Was ist bezüglich der maximalen Förderhöhe zu beachten?

Die reine Fördermenge gibt noch keinen ausreichenden Aufschluss über die Leistungsfähigkeit einer Pumpe. Die maximale Förderhöhe ist ebenfalls wichtig. Sie gibt an, wie hoch das Wasser gepumpt werden kann. Diese Angabe wird auch als Wassersäule bezeichnet. Der Wert ist gerade dann relevant, wenn die Pumpe für Teiche mit Bachläufen und Gefällen eingesetzt werden soll. Hochwertige Teichpumpen sind in der Lage, das Wasser in eine Höhe von 2 bis 3 Metern zu befördern. Möchtest du in deinem Garten Fontänen betreiben, solltest du der Förderhöhe einer Pumpe besondere Aufmerksamkeit schenken.

Pumpen für den Gartenteich – diese Typen stehen zur Auswahl

Teichpumpe ist nicht gleich Teichpumpe. Die Hersteller bieten verschiedene Typen von Pumpen an, die alle auf eine Aufgabe spezialisiert sind. Die folgenden Typen solltest du kennen:

  • Bachlaufpumpe: Die Bachlaufpumpe wird in den Teich gesetzt und kann bei Bedarf mit einem Teichfilter kombiniert werden. Die Bachlaufpumpe kommt überall dort zum Einsatz, wo zum Beispiel ein Bachlauf mit ausreichend Wasser versorgt werden soll. Weist der Bachlauf ein Gefälle auf, kommt der maximalen Förderhöhe eine besondere Bedeutung zu. Achte hier genau auf die Angaben des Herstellers.
  • Filterpumpe: Die Filterpumpe versorgt den Teich mit frischem Wasser und filtert gleichzeitig Schmutzpartikel heraus. Je nach Ausführung kann die Teichfilterpumpe im Teich oder trocken außerhalb des Teichs aufgestellt werden. Fällt deine Filterpumpe aus, wird auch die Wasserversorgung der Filteranlage unterbrochen. Es ist daher wichtig, sich für eine besonders hochwertige und zuverlässig arbeitende Filterpumpe zu entscheiden.
  • Solarpumpe: Die Solarpumpe stellt einen Sonderfall dar. Die Versorgung mit Strom erfolgt nicht über einen Netzanschluss, sondern über das Solarpanel. Damit fallen für den Betrieb keine laufenden Kosten an, die Anlage versorgt sich alleine mit Sonnenenergie. Allerdings ist es notwendig, dass neben dem Teich ein Platz für die Aufstellung des Solarpanels gefunden wird. Diese Pumpen sind mit einem Speichersystem ausgestattet, sodass auch an Tagen ohne Sonne der Betrieb möglich ist. Diese Pumpen kommen vor allem auf kleinen Teichanlagen zum Einsatz. Für große Teichanlagen reicht die Leistung in der Regel nicht aus.
  • Wasserspielpumpe: Eine Wasserspielpumpe setzt du in deinem Teich dann ein, wenn du dekorative Wasserelemente versorgen möchtest. Typisch ist zum Beispiel die Verwendung mit Wasserspeiern. Um eine beeindruckende Fontäne erzeugen zu können, sollte die maximale Förderhöhe nicht zu gering ausfallen. Weiterhin sind Wasserspielpumpen mit LED-Technik verfügbar, die gerade nachts eine effektvolle Unterhaltung bieten.

Wichtige Schutzeigenschaften der Teichpumpen im Überblick

Eine der wichtigsten Schutzeigenschaften der Pumpen für den Gartenteich ist der Thermoschutz bzw. der Überlastungsschutz. Läuft die Pumpe heiß, weil ihr zu viel abverlangt wird, schaltet sich das Gerät automatisch aus. Sollte das im laufenden Betrieb häufig vorkommen, könnte die Leistung der Pumpe für die gegebene Teichgröße grundsätzlich zu gering sein. In diesem Fall solltest du vielleicht auf ein stärkeres Modell wechseln.

Weiterhin sind einige Modelle mit einem Schutz bei Trockenlauf ausgestattet. Sollte der Trockenlauf einsetzen, weil kein Wasser für die Förderung mehr vorhanden ist, aktiviert sich der Schutz und setzt die Pumpe außer Betrieb. So wird eine Beschädigung der Pumpe effektiv vermieden.

Wie lang muss das Kabel der Teichpumpe sein?

Wenn es sich nicht um eine Solarpumpe handelt, muss der Motor über den Netzstrom versorgt werden. Das bedeutet, dass ein Stromkabel durch den Garten gelegt werden muss. Die Kabellänge ist also ein weiteres entscheidendes Kaufkriterium: Ist das Kabel nicht lang genug, lassen sich Teichpumpen erst gar nicht in Betrieb nehmen. Hier solltest du auf jeden Fall auf eine Kabellänge mit einem gewissen Spielraum achten. Schließlich soll das Kabel so verlegt werden, dass es im Garten möglichst wenig auffällt. Dazu kann es notwendig sein, gelegentlich Umwege zu gehen, die zusätzliche Kabellänge erforderlich machen. In der Regel sollte das Kabel wenigstens eine Länge von 10 Metern aufweisen. Das ist für die meisten Garten- und Teichanlagen ausreichend.

Optimale Pflege für die Teichpumpe

Nicht nur dein Teich benötigt viel Pflege, auch das Zubehör benötigt von Zeit zu Zeit ein wenig Aufmerksamkeit. Bei der Teichpumpe handelt es sich um ein elektrisches Gerät mit einem sehr geringen Wartungsaufwand. Es sollte in der Regel nie erforderlich sein, Teile der Pumpe auszutauschen oder zu reparieren. Anders sieht es hingegen bei der Kalkbildung aus, die durchaus eine Gefahr für die Pumpe darstellen kann.

Einmal im Jahr solltest du die Teichpumpe mit einem speziellen Kalklöser behandeln. Dazu müssen die Pumpe abgeschaltet und das Gehäuse geöffnet werden. Aus dem Gehäuse entnimmst du den Pumpenkörper und das wichtige Schaufelrad. Diese Teile werden für einen Tag in die Kalklösung gelegt. Bei dieser Gelegenheit kannst du auch Algen vom Schaufelrad entfernen. Danach kann die Pumpe wieder zusammengebaut werden und sollte wie am ersten Tag funktionieren.

Checkliste: Das musst du beim Kauf von Teichpumpen berücksichtigen

Du möchtest sofort eine neue Pumpe für deinen Teich bestellen? Dann solltest du jetzt noch einmal unsere Checkliste durchgehen:

  • Besitzt die Pumpe genügend Leistung für meinen Teich?
  • Ist die maximale Förderhöhe hoch genug für die Gefälle in meinem Garten?
  • Besitzt die Pumpe alle wichtigen Schutzeigenschaften wie etwa einen Überlastungsschutz?
  • Wie hoch fällt die Leistungsaufnahme des Geräts aus? Verbraucht die Pumpe zu viel Strom?
  • Ist das Kabel für den Netzanschluss lang genug?
  • Möchte ich die Stromversorgung per Solarpanel sicherstellen?
Trends, Vorteile & 10% Rabatt sichern!