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Zäune sehen auf deinem Grundstück nicht nur gut aus, sie schützen auch deine Privatsphäre und zeigen Grenzen auf. Ob natürlich aus Holz, robust aus Metall oder pflegeleicht aus Kunststoff – alle erhältlichen Materialien haben ihre Vorteile. Erfahre mehr über Gartenzäune im Ratgeber.


Ratgeber Zäune

Funktionale Begrenzungen für Grundstück und Garten

Du liebst dein neues Haus und auch deinen Garten hast du wunderschön hergerichtet – eine richtige kleine Oase. Nur die große Straße und die neugierigen Blicke der Fußgänger vor eurem Haus stören beim sonntäglichen Sonnenbaden. Aber du hast eine Idee: Mit einem Mauer-Zaunsystem, welches du mit hübschen Steinen füllst, genießt du schon bald wieder deine Privatsphäre. Einen Überblick über die verschiedenen Zaun-Varianten und deren Vorteile sowie Tipps zum Aufbau erhältst du in diesem Ratgeber.

Gartenzäune: viele Funktionen vereint

Du möchtest deine Privatsphäre vor neugierigen Blicken schützen, die Grenze deines Gartens markieren oder einfach nur deinen Grünbereich optisch aufwerten? Zäune können all das gleichzeitig und gehören zu einem Grundstück für viele Hausbesitzer dazu. Es gibt sie in den unterschiedlichsten Designs, Materialien, Farben und Formen. So kannst du deinen Zaun passend zu Haus und Garten und vor allem zu deinem individuellem Stil wählen. Ob blickdichter hoher Zaun als Grenz- und Sichtschutz oder die Holzvariante, die mit breiten Abständen eher luftig daherkommt. In allen Fällen ist ein Zaun eine sichtbare Markierung, wo dein Zuhause anfängt und aufhört. Gartenzäune sind außerdem pflegeleicht und platzsparend. Anders als etwa Heckenpflanzen sind sie vergleichsweise schmal und müssen nicht gestutzt und gegossen werden, sondern benötigen nur von Zeit zu Zeit etwas frische Farben und Lacke.

Tipp: Bevor du dir eine neue Umzäunung anschaffst, erkundige dich nach der genehmigungsfreien Zaunhöhe in deinem Bundesland. Meistens liegt diese bei 120 cm.

Holz, Metall, Kunststoff oder mit Steinen - diese Modelle gibt es

Die Wahl der passenden Begrenzung für dein Grundstück hängt vor allem von der Funktion ab. Soll der Zaun vor allem blickdicht sein, der Sicherheit dienen oder in erster Linie optisch was her machen? Hier findest du einen Überblick über die verschiedenen Varianten.

Holzzäune – der Klassiker mit natürlicher Optik

Holzzäune sind ein zeitloser Klassiker und nach wie vor beliebt: Durch ihr natürliches Material fügen sie sich schön ins Gartenbild ein. Es gibt Holzzäune in unterschiedlichen Designs, etwa in rustikal-romantischer Rautenform. Holzzäune sind außerdem ökologisch nachhaltig und – je nach Holzart – recht widerstandsfähig. In natürlicher Optik passen Holzzäune besonders gut zu ländlichen Stilen. Du kannst deinen Holzzaun jedoch auch beliebig farbig streichen, so passt er zu jedem Haus. Zu Einzäunungen aus Holz gibt es in der Regel passende Holztore oder -türen.

Tipp: Wenn du deinen Holzzaun ab und zu mit Schutz- und Pflegemittel behandelst oder mit Wetterschutzfarbe streichst, ist er besser gegen Wettereinflüsse geschützt und bleibt länger ansehnlich.

Stabmattenzäune aus Metall – stabil und pflegeleicht

Die bekanntesten Gartenzäune aus Metall sind sogenannte Stabmattenzäune oder auch Doppelstabmattenzäune, Gitternetze aus verzinkten Metallstäben. Hier stehen Preis und Qualität in einem besonders guten Verhältnis: Stabmattenzäune sind stabil, einfach aufzubauen, günstig, pflegeleicht und unempfindlich gegenüber Rost. Durch die offene Struktur schottest du dich trotz Umzäunung nicht komplett ab. Doppelstabmattenzäune sind durch ihre doppelten Querstangen besonders stabil, bei einigen Modellen sorgen überstehende Spitzen für Extra-Sicherheit.

Tipp: Wenn dir dein Stabmattenzaun optisch zu schlicht ist, kannst du ihn ganz einfach begrünen: lasse dazu schöne Kletterpflanzen an den Metallstäben emporranken.

Kunststoffzäune – schick und wetterbeständig

Auch Zäune aus Kunststoff sind beliebt und haben einige Vorteile. Sie sind ähnlich wie Metallzäune sehr pflegeleicht und wetterbeständig – und dadurch langlebig. Kunststoffzäune gibt es in unterschiedlichster Optik. Viele ahmen den Look von Holzzäunen nach, zum Beispiel weiß gestrichen mit Rundbogen im Landhausstil. So vereinen sie romantischen Flair und Langlebigkeit. Auch für Zäune aus Kunststoff erhältst du passende Türen und Tore. Es gibt sie außerdem als niedrige Minizäune, zum Beispiel als Einzäunung für dein Beet.

Mauersystem – blickdicht und individuell gestaltbar

Mit einem Gabionen-Mauersystem baust du dir eine blickdichte Mauer als Begrenzung ganz einfach selbst. Das Zaunsystem aus verzinkten Metallkörben füllst du dazu mit Steinen deiner Wahl, passend zum Haus und zum Grundstück - so dient es prima als Schall-, Wind- und Sichtschutz, etwa in der Nähe einer stark befahrenen Straße. Wie wäre es zum Beispiel mit Holz, Glas, Muscheln oder einer Kombination aus verschiedenen Materialien? Dein Mauersystem wird so zum attraktiven Highlight auf deinem Grundstück.

Tipp: Ebenfalls blickdicht sind Sichtschutzelemente, die es aus Holz, Metall oder Kunststoff gibt.

Tipps und Tricks: so baust du deinen Zaun auf

Einfache Zaunsysteme kannst du mit etwas Geschick selbst aufbauen. Die Pfosten werden entweder aufgedübelt (wenn der Zaun auf einer Mauer angebracht wird), einbetoniert, eingeschlagen oder eingeschraubt. Im Lieferumfang der Zäune sind eine Aufbauanleitung sowie meist auch Pfosten, Verbindungsmaterialien und wenn nötig Bodenanker zum Aufbau enthalten. Die Montage von größeren Zaunelementen oder komplizierten Toren solltest du allerdings besser Fachleuten überlassen. Hier findest du hilfreiche Tipps für den Aufbau.

  • Plane zunächst den exakten Verlauf der Umzäunung, wenn nötig mit einer Skizze deines Grundrisses. So kannst du ermitteln, wie viele Pfosten und Zaunmatten du benötigst. Vergiss nicht, wenn notwendig, eine Tür oder ein Tor einzuplanen.
  • Wenn du den Verlauf deines Zaunes festgelegt hast, lege den Gartenzaun inklusive Pfosten und Gartentür entlang des geplanten Verlaufs aus. Markiere den Zaunverlauf mit einer Richtschnur, nutze dazu eine Wasserwaage.
  • Wenn am Ende des Grundstückes der Zaun zu lang ist, kannst du diesen kürzen. Die blanken Schnittstellen mit wetterfester Farbe versiegeln.
  • Hebe die Fundamentlöcher für die Zaunpfosten oder Bodenanker zu Fixierung der Zaunpfosten aus, zum Beispiel mit einem Bodenbohrer. Der Pfosten sollte ca. 40 cm in den Boden ragen.
  • Bodenanker: Mit Bodenankern oder Einschlaghülsen aus Metall kommen Holzpfosten nicht mit der feuchten Erde in Kontakt. Stecke die Bodenanker senkrecht ins ausgehobene Fundament und fixiere die Zaunpfosten mit Schrauben.
  • Beton: Richte die Pfosten in den ausgehobenen Löchern senkrecht mit einer Wasserwaage auf und fülle die Löcher mit Beton. Bei Holzpfosten sollte der Beton nur die Seiten umschließen und der untere Teil auf einem Kiesbett stehen. So staut sich kein Wasser zwischen Beton und Holz, wodurch Fäulnis entstehen kann.
  • Verbinde anschließend die einzelnen Zaunelemente durch erosionsgeschützte Schrauben mit den Pfosten.

Fazit: Gartenzäune machen dein Grundstück komplett

Gartenzäune können nicht nur gut aussehen, sondern auch vor neugierigen Blicken, Wind und Einbrechern schützen und sind eine für jedermann offensichtliche Begrenzung deines Grundstücks. Die Vorteile der unterschiedlichen Materialien und Zaunsysteme sowie Tipps zum Aufbau sind hier noch einmal für dich zusammengefasst:

  • Klassische Holzzäune passen durch ihre natürliche Optik gut zu grünen Gärten und ländlichen Hausstilen und sind ökologisch nachhaltig. Du kannst sie beliebig farbig streichen.
  • Stabmattenzäune oder Doppelstabmattenzäune aus Metall sind stabil, günstig, unempfindlich und pflegeleicht. Du kannst sie optisch aufwerten, indem du Kletterpflanzen an ihnen ranken lässt.
  • Kunststoffzäune sind besonders pflegeleicht und wetterbeständig. Es gibt sie in unterschiedlichsten Designs, oft ahmen sie Holzoptik nach.
  • Mauersysteme sind blickdicht und dienen als Schall-, Wind-, und Sichtschutz. Du kannst sie nach Belieben mit Steinen, Holz oder anderen Materialien befüllen und dich so kreativ austoben.
  • Zum Aufbau: Die Zaunpfosten kannst du mit verschiedenen Methoden im Boden verankern, beispielsweise mit Beton oder Bodenankern. Wichtig ist, dass die Zäune beim Aufbau immer senkrecht ausgerichtet werden. Nutze dazu eine Wasserwaage.

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