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Aquarien

Wo soll ich ein Aquarium in der Wohnung aufstellen?

Bei der Wahl des Standortes für ein Aquarium bist du relativ frei, du brauchst nur drei wesentliche Punkte zu beachten. Zum einen sollte es nicht den ganzen Tag direkter Sonnenbestrahlung ausgesetzt sein, Fensterplätze sind daher denkbar schlecht. Außerdem muss der Platz das Gesamtgewicht des Aquariums tragen können. Als Faustregel gilt: Ein Aquarium bringt ca. das 1,5-fache seines Wasserinhalts auf die Waage. Ein Aquarium mit einem Fassungsvermögen von 112 Liter wiegt also über 150 Kilogramm. Im Übrigen sind auch unruhige Plätze, zum Beispiel direkt neben einer Tür nicht zu empfehlen. Bei BAUR vom Aquarium auf Ratenkauf und Rechnung profitieren.

Ab wann darf ich ein Aquarium besetzen?

Ein neues Aquarium muss mindestens vier bis sechs Wochen einlaufen, bevor Fische darin überhaupt leben können. Im Fachjargon wird diese Phase auch "Einfahren" genannt. Einfahren bedeutet, das Aquarium sollte ohne Fische aber komplett ausgestattet mit Gegenständen, Pflanzen, Filter und Heizung eingeschaltet sein und laufen, bevor die Fische allmählich eingesetzt werden können. Der Grund: Es befinden sich anfangs noch Schadstoffe im Aquarium, die für Fische tödlich sind. Erst wenn sich genügend Mikroorganismen im Wasser gebildet haben, werden diese Schadstoffe (Bsp. Nitrit) abgebaut und Fische können darin ungestört leben.

Die richtige Beleuchtung

Licht ist ein wichtiger Faktor, damit sich deine Fische wohlfühlen. Lasse die Beleuchtung allerdings nicht rund um die Uhr an, schließlich wird es auch in der Natur dunkel. Schalte die Beleuchtung deshalb mehrmals am Tag ab, um deinen Aquarienbewohnern eine Ruhepause zu gönnen und unerwünschtes Algenwachstum zu verhindern – eine Zeitschaltuhr ist hierbei besonders praktisch.

Tipps für die Pflege

Etwa alle zwei Wochen solltest du mit einem Scheibenreiniger die Algen aus deinem Aquarium entfernen und das Wasser zumindest teilweise austauschen. Dazu wird ein Drittel des Wassers aus dem Becken abgelassen und durch frisches Leitungswasser ersetzt. Achte darauf, deine Fische nicht zu überfüttern, da dies die Wasserqualität verschlechtern kann. Unser Tipp: Deine Fische sollten das Futter innerhalb von zwei Minuten aufgefressen haben, sonst war die Portion zu groß. Den Boden solltest du einmal im Monat mit einer Saugglocke reinigen und vorher alle Pflanzen aus dem Aquarium entfernen. Wichtig: Übertreib es nicht mit der Pflege! Ein Aquarium ist ein natürliches Biotop, in das der Mensch nur eingreifen sollte, wenn es wirklich nötig ist.

Aquarien für Einsteiger

Vor dem Kauf eines Aquariums steht zunächst die Frage, ob du dich für ein Süßwasser- oder ein Meerwasser-Aquarium entscheiden solltest. Für Anfänger sind Süßwasser-Aquarien deutlich besser geeignet, da sie in technischer und pflegerischer Hinsicht weniger aufwendig sind. Zudem sind Meerwasser-Aquarien deutlich größer als Süßwasserbecken: Während Meerwasser-Aquarien mindestens 1 Meter lang sein und etwa 250 Liter fassen sollten, genügt bei Süßwasser-Aquarien für Einsteiger ein 80 Zentimeter langes Modell. Dabei ist die Größe des Aquariums natürlich davon abhängig, wie viele Fische du darin halten möchtest. Als Faustregel gilt: Pro Zentimeter Größe des ausgewachsenen Fisches sollte ein Liter Wasser berechnet werden. Übrigens: Kleine Goldfischgläser gelten heutzutage als Tierquälerei. Ein hochwertiges Aquarium für Einsteiger ist immer quaderförmig, gewölbte Modelle eignen sich eher für Fortgeschrittene.

Welche sind die besten Süßwasserfische für Anfänger?

Hast du dich für eines der hochwertigen Aquarien entschieden? Wir geben dir Tipps zu den passenden Bewohnern, die auch für Anfänger leicht zu halten sind. Achte bei der Wahl deiner Fische generell darauf, dass deren Größe für dein Aquarium geeignet ist und dass sich die verschiedenen Arten untereinander vertragen. Beliebte Aquarienfische sind beispielsweise lebendgebärende Zahnkarpfen wie Guppys, Schwertträger und Mollys. Aber auch Welse, Salmler und Barben sind robust und schön anzusehen.

Wie richte ich das Aquarium ein?

Dein Aquarium sollte seinen Bewohnern alles bieten, was diese brauchen, um sich wohlzufühlen – also beispielsweise genügend Verstecke in Form von Steinen, Wurzeln oder Pflanzen. Anspruchslose Wasserpflanzen, die unter verschiedenen Licht- und Wasserverhältnissen gut wachsen, sind zum Beispiel Schwimmfarne, Muschelblumen, Mooskugeln und Wasserwedel. Als Bodenbelag eignet sich gut ausgewaschener Kies oder Sand für dein Aquarium. Zusätzliche Deko wie Schiffswracks aus Plastik, blubbernde Taucher oder andere Figuren erfreuen eher das menschliche Auge und sind für die tierischen Bewohner nicht zwingend erforderlich. Absolute Must-haves für Aquarien sind dagegen eine Beleuchtung, eine Heizung, eine Abdeckung und ein Filter – praktische Komplettsets wie die Aquarien aus dem BAUR Online Shop sind diesbezüglich bereits fertig ausgestattet. Du kannst dein Aquarium auf Raten kaufen und dir so auch die Ausstattung finanzieren.

Wann muss ich den Aquarienfilter reinigen?

Der Filter benötigt nur dann eine Reinigung, wenn so gut wie kein Durchfluss mehr stattfinden kann. Zur Säuberung des Filters reicht es völlig aus, sämtliche Filtermedien mit lauwarmen Leitungswasser oder Aquariumswasser durchzuspülen. Darüber hinaus sollte die Reinigungsprozedur nicht gehen, da ansonsten nützliche und wichtige Bakterienkulturen verloren gehen.

Muss ich mein Aquarium belüften?

Nicht unbedingt. Ein gut eingerichtetes und funktionierendes Aquarium benötigt keine zusätzliche Belüftung. Denn ist genügend Platz vorhanden, produzieren die Pflanzen ausreichend Sauerstoff. Ist allerdings zu wenig Sauerstoff im Wasser vorhanden, dann ist ein Belüftungssystem durchaus sinnvoll: Es setzt die Wasseroberfläche in Bewegung und sorgt so für mehr O2 an, außerdem kühlt es das Wasser.

Wie erkenne ich eine Nitritvergiftung bei meinen Aquarienfischen?

Besteht eine Nitratvergiftung, dann schnappen die Fische trotz idealem Sauerstoffgehalt an der Wasseroberfläche nach Luft, atmen schneller, verhalten sich apathisch oder überängstlich und sterben ohne Krankheitszeichen ab. Ein zu hoher Nitritwert kann durch tote Organismen im Aquarium, Futterreste aufgrund Überfütterung, Überbesetzung des Aquariums und zu kleine Filter ausgelöst werden. Kaufe bei BAUR dein Aquarium - Ratenzahlung oder Rechnungskauf - profitiere von unseren Vorteilen.

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