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Entspannt am Strand: Mit dem Beach Cruiser kannst du allein, mit Freunden oder der Familie den Strand und die Küste erkunden. Was die coolen Zweiräder noch ausmacht, erfährst du in unserem Ratgeber.


Ratgeber Beach Cruiser

Mit dem Rad die Küste erkunden

Endlich Urlaub. Weil das Wetter sich von seiner besten Seite zeigt, planst du einen spontanen Trip mit der Familie ans Meer. Der Bulli ist gepackt und die Kids sitzen schon freudig auf der Rückbank. Fehlen nur noch die neuen Beach Cruiser, schließlich wollt ihr die warmen Tage nutzen, um mit den Rädern am Strand entlang zu fahren und die Gegend zu erkunden. Mit den Cruisern bist du bestens gerüstet, um auch im Sand der Sonne entgegen zu radeln. Was die schicken Beach Cruiser ansonsten zu bieten haben und was sie grundsätzlich ausmacht, erfährst du hier:

Beach Cruiser: Das Rad für die Fahrt am Strand

Natürlich ist der lässige Beach Cruiser einem klassischen Fahrrad sehr ähnlich. Auf den zweiten Blick gibt es aber hier und da kleine Unterschiede, die das Bike strandtauglich machen. Das sind zum einen die etwas dickeren Ballonreifen, mit denen du mühelos durch den Sand fährst. Der große geschwungene Lenker sorgt zusätzlich für ein angenehmes Fahrgefühl. Manche Cruiser sind bereits mit praktischen Satteltaschen ausgestattet, in denen Handtücher und Proviant bequem Platz finden.

Als Cruiser werden Fahrräder bezeichnet, die zwischen 1930 und 1950 erstmals sehr beliebt waren. Zu den Herstellern gehörten damals Columbia, Huffy und Elgin. Anfang der 60er Jahre wurden die Räder dann allerdings von Sportmodellen mit geringem Gewicht abgelöst, mit denen sich auch Berge wesentlich leichter bewältigen ließen. Revivals feierten die Cruiser jedoch immer wieder: So wie beispielsweise Anfang der 80er Jahre und noch einmal zu Beginn der 90er Jahre. Auch heute erfreuen sich schicke Beachcruiser großer Beliebtheit und sind vom Markt nicht mehr weg zu denken.

Für Klein und Groß: Diese Varianten von Beach Cruisern gibt es

Das englische Verb „to cruise“ bedeutet übersetzt so viel wie langsam oder gemütlich fahren. Mit einem Cruiser bist du also lässig, nicht jedoch sportlich unterwegs. Beach Cruiser unterscheiden sich im Besonderen in der Anzahl der Gänge und in der Schaltmethode. Welches Rad für dich eine gute Wahl ist und was für Besonderheiten die Varianten haben, kannst du hier nachlesen.

Cruiser mit einem Gang für die Kleinsten

Wer kleine Kinder hat, möchte sie im Urlaub gerne beschäftigen und an netten Ausflügen teilhaben lassen. Umso besser, dass es schnittige Beach Cruiser auch für Kinder gibt. Diese sind genau auf die Größe der Sprösslinge zugeschnitten und im Gegensatz zu Cruisern für Erwachsene lediglich mit einem Gang ausgestattet. Das vereinfacht das Fahren für die Kinder, da sie nicht über kompliziertes Schalten nachdenken müssen. Eine Rücktrittbremse sorgt für die Sicherheit des Kindes und dass es im Fall der Fälle zügig zum Stehen kommen kann. Im Design stehen die kleinen Cruiser den großen Modellen in nichts nach und poppige Farben machen Lust, sich gleich auf den Sattel zu schwingen.

Tipp: Ein Fahrradhelm ist auch beim Fahren eines Beach Cruisers das A und O und sollte jedem Kind vor der Fahrt aufgesetzt werden.

Cruiser mit drei Gängen und Rücktritt

Ein Beach Cruiser mit drei Gängen ist vor allem für Fahrer geeignet, die nicht täglich mit dem Bike durch die Gegend düsen, sondern vielleicht nur ab und zu damit Ausflüge unternehmen wollen. Weniger Gänge bedeutet aber nicht automatisch, dass das Fahrgefühl eingeschränkt wird. Es heißt lediglich, dass nicht allzu oft geschaltet werden muss. Gerade bei Kettenschaltungen sollte man immer darauf achten, dass beim Schaltvorgang die Kette richtig einrastet. Mit drei Gängen schaltest du seltener und hast so auch weniger Risiko beim Schaltvorgang. Auch der Rücktritt ist für viele eine angenehme Sicherheit. Diese kannst du im Gefälle leicht antreten, um so gemächlich den Berg hinunter zu rollen.

Cruiser mit sechs Gängen und Kettenschaltung

Entscheidest du dich für einen Beach Cruiser mit sechs Gängen hast du viele Möglichkeiten, deinen Fahrstil anSteigung oder Gefälle anzupassen. Gerade wenn du viel unterwegs bist, kann es das Fahren auf langen Strecken vereinfachen. Bei der Kettenschaltung ist die Tretkurbel der Pedale am Ende des Stützrohres angebracht. Diese wiederum sind mit den Blättern der Kette verbunden. Beim Treten in die Pedale drehen sich diese Kettenblätter automatisch mit. Um einen Gang nach oben oder eben nach unten zu schalten, müssen die Pedale nach vorne getreten werden. Dabei erfolgt die Übertragung des Kettenblattes.

Tipps: So cruist du sicher den Strand entlang

Beach Cruiser sind keine klassischen Fahrräder. Dennoch haben sie Schaltungen und sollten mit Licht für das Fahren in der Dämmerung ausgestattet sein. Auf was du beim Fahren mit dem Rad achten solltest, erfährst du in der Übersicht.

  • Auch wenn du nur langsam die Strandpromenade entlangfahren willst, solltest du immer einen Helm tragen, um dich bei eventuellen Stürzen gut zu schützen
  • Prüfe vor der Fahrt, ob die Reifen des Cruisers noch genug Luft haben. Im Zweifelsfall kannst du mit einer passenden Fahrradpumpe die Reifen noch einmal aufpumpen, ehe du dich auf den Weg machst.
  • Auch wenn die Tage im Sommer länger werden, kann sich eine Radtour auch mal bis in die Dunkelheit ziehen. Demnach solltest du darauf achten, dass dein Beach Cruiser mit ausreichend Fahrradbeleuchtung bestückt ist und Reflektoren an Rädern und den Pedalen angebracht sind. So wirst du auch in der Dunkelheit gut gesehen und kannst sicher fahren.

Entspannte Fahrt: Die wichtigsten Eigenschaften des Cruisers

Mit keinem anderen Rad gleitet man so entspannt die Küstenstraße entlang wie mit einem Beach Cruiser. Was die coolen Zweiräder ausmacht und worauf du beim Kauf achten kannst, erfährst du hier noch mal in Kürze zusammengefasst:

  • Für Kinder gibt es Beach Cruiser, die extra auf die Größe der Kleinsten ausgerichtet sind. Mit Rücktritt und nur einem Gang fahren sie dir sicher nicht davon und einem entspannten Familien Ausflug steht nichts im Wege.
  • Auch Erwachsene können sich einen Cruiser mit weniger Gängen und Rücktritt zulegen. So ist entspanntes Fahren ohne häufige Schaltmanöver garantiert.
  • Wer oft mit seinem Cruiser unterwegs ist wählt eine Variante mit mehreren Gängen und Kettenschaltung. So lassen sich auch Gefälle und hügelige Landschaften gut befahren.
  • Dank seiner Bau- und Fahrweise steht der Cruiser sowohl für Stabilität in bewegenden Zeiten der Veränderung sowie für wohltuende Entschleunigung im stressigen Alltag. Beachcruiser sind somit die perfekten Fahrräder für alle, die statt mehr Tempo, Achtsamkeit und Ruhe in ihren Alltag integrieren möchten.
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