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Ergometer

Ist ein Ergometer das richtige Fitnessgerät für dich? Wir beantworten häufige Fragen und helfen dir bei deiner Kaufentscheidung.

Was versteht man unter einem Ergometer?

Ergometer sind Cardio-Fitessgeräte, die nicht nur Distanz und Kalorienverbrauch anzeigen, sondern auch die Trainingsleistung in Watt. Dadurch ermöglichen sie ein gesundheitsorientiertes Training. Mit einem Ergometer siehst du stets, in welchem Leistungsbereich du dich befindest, und kannst die Intensität entsprechend anpassen. So vermeidest du Überlastung und trainierst besonders effektiv.

Welche Arten gibt es?

Die beliebtesten Heimtrainer-Ergometer sind Fahrradergometer. Es gibt sie als Sitzrad oder als Halbliegerad, bei dem die Beine nach vorne gestreckt werden. Auch Crosstrainer sind häufig als Ergometer erhältlich. Im Reha-Sport kommen zudem spezielle Oberkörper-Ergometer zum Einsatz, die Arme und Oberkörpermuskeln trainieren.

Worauf sollte ich beim Kauf achten?

Wichtige Kriterien für ein gutes Ergometer sind die maximale Gewichtsbelastung, die Schwungmasse und das Bremssystem. Je höher das Maximalgewicht, desto stabiler ist ein Gerät verarbeitet und desto sicherer steht es. Die Schwungmasse sorgt dafür, dass die Bewegung flüssig abläuft und es zu keinen unangenehmen Rucklern kommt. Gute Fahrradergometer haben deshalb eine Schwungmasse von mindestens 9 kg. Das Bremssystem schließlich ist verantwortlich für den Widerstand, der sich beim Training einstellen lässt. Hochwertige Geräte arbeiten mit einem Magnetbremssystem, bei dem der Widerstand reibungsfrei und ohne Verschleiß erzeugt wird. Eine noch genauere Steuerung und einen besonders leisen Betrieb ermöglichen Induktionsbremsen. Achte beim Kauf eines Fahrradergometers außerdem darauf, dass sich Sattel und Lenker ergonomisch einstellen lassen und das Gerät möglichst viele verschiedene Trainingsprogramme bietet.

Für wen eignet sich ein Ergometer?

Da sich bei einem Ergometer die Trainingsintensität individuell einstellen und die Belastung kontrollieren lässt, eignen sich die Fitnessgeräte gut für Einsteiger, die erst einmal nach und nach Muskeln und Kondition aufbauen wollen. Auch wer ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt, trainiert durch die sitzende Position auf einem Fahrradergometer gelenkschonend.

Wie kann ich mithilfe eines Fahrradergometers abnehmen?

Regelmäßiges Training auf einem Fahrradergometer bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und regt die Fettverbrennung an. Damit die Pfunde effektiv purzeln, solltest du darauf achten, dass du dich im optimalen Herzfrequenzbereich bewegst. Denn bei zu hoher Belastung greift der Körper nicht auf die Fettpölsterchen, sondern auf die schneller zugänglichen Zuckerreserven zurück. Für ein herzfrequenzgesteuertes Training verwendest du am besten eine Pulsuhr mit Brustgurt, die während der Bewegung den Herzschlag misst.

Woran erkenne ich ein gutes Bremssystem?

Das Bremssystem eines Ergometers entscheidet über die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade, mit denen du trainieren kannst. Es geht also um die Einstellung des Tretwiderstands. In vielen Geräten ist mittlerweile ein elektromagnetisches Bremssystem Standard, es sollte mindestens über 16 verschiedene Intensitätsgrade verfügen. Anders bei einem wattgesteuerten Ergometer: Hier sollte der Leistungsbereich zwischen 50 und 400 Watt einzustellen sein. Minderwertige Bremsfunktionen erkennst du am stufenlosen Übergang der Tretwiderstände. Während sich die ersten Stufen oft gleich schwer anfühlen, findet bei der nächst höheren Einstellung eine plötzliche und zu starke Steigerung des Tretwiderstandes statt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern für den Bewegungsapparat auch schädlich. Ein gutes Bremssystem lässt sich fein justieren, so dass die Übergänge zwischen verschiedenen Schwierigkeitsgraden beim Treten nicht zu groß sind, sich aber leicht steigern. Ein Umstand, der von Vorteil ist, denn so lässt sich der Tretwiderstand genauer auf das jeweilige Leistungsniveau des Trainierenden anpassen.

Worauf sollte ich beim Antriebssystems des Radtrainers achten?

Beim Antriebssystem von Ergometern handelt es sich um die Verbindung von Pedalarm (Tretlager), Bremssystem und Schwungscheibe. Davon abhängig ist auch die Geräuschentwicklung: Ein hochwertiges Antriebssystem ist kaum zu hören. Ausschlaggebend für die Qualität des Antriebssystems ist ein gutes Kugellager. Minderwertige Kugellager nutzen sich schneller ab, erzeugen ein stockendes Tretgefühl und machen Schleif- oder Quietschgeräusche. Von Vorteil ist außerdem ein Induktionsgenerator am Ergometer, der es mit Strom versorgt, den du beim Treten erzeugst. Auf diese Weise bist du unabhängig von der zentralen Stromzufuhr, brauchst keine Steckdose – und sparst auch noch Strom!

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