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Motorroller und Mofas

Der Unterschied zwischen Mofa und Motorroller

Beide Fahrzeugtypen sind sich in der Konstruktion sehr ähnlich. Der Hauptunterschied besteht in der maximalen Geschwindigkeit, die das motorisierte Zweirad leisten kann. Bei einem Mofa ist sie auf 25 km/h begrenzt. Wegen seiner geringen Höchstgeschwindigkeit gilt es auch als Fahrrad mit Hilfsmotor. Ein Motorroller kann je nach Bauart deutlich schneller fahren. Ein weiterer Unterschied: Mofas sind immer einsitzig, auf Motorrollern können auch mal zwei Personen fahren. Viele Hersteller bauen ihre Motorroller auch als abgespeckte Mofa-Variante.

Rechtliche Voraussetzungen zum Fahren

Um Mofa zu fahren, benötigt man in Deutschland den Mofa-Führerschein. Jugendliche ab 15 Jahren können ihn mit Einwilligung eines Erziehungsberechtigten in einer Fahrschule erwerben. Wer älter ist und bereits über einen Führerschein für eine höhere Fahrzeugklasse verfügt, benötigt keinen extra Mofa-Führerschein. Auch Personen, die vor dem ersten April 1965 geboren wurden, dürfen ohne Prüfbescheinigung Mofa fahren. Diese Ausnahmeregelung ist historisch bedingt, denn früher war keine Fahrerlaubnis für Mofas erforderlich.

Motorroller bis zu einem Hubraum von 50 ccm und einer Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h darf man in Deutschland mit dem Führerschein der Klasse AM fahren. Dafür ist ein Mindestalter von 16 Jahren vorgeschrieben. Jugendliche benötigen für den Erwerb der Fahrerlaubnis außerdem die Einwilligung eines Erziehungsberechtigten.

Muss ich einen Helm tragen?

Seit dem 1. Januar 2006 gilt laut Straßenverkehrsordnung in Deutschland eine Helmpflicht für alle Fahrer von Krafträdern, deren bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit über 20 km/h liegt. Insofern musst du sowohl auf dem Mofa als auch auf dem Motorroller einen geeigneten Schutzhelm tragen. Er kann schlimme Kopfverletzungen verhindern und Leben retten. Wer ohne Helm erwischt wird, muss nicht nur mit einem Bußgeld rechnen, sondern kann im Falle eines Unfalls auch einen Teil der Versicherungsleistung verlieren.

Muss ich Schutzbekleidung tragen?

Das Tragen von geeigneter Schutzbekleidung ist für Fahrer von Leichtkrafträdern zwar rechtlich nicht vorgeschrieben, aber unbedingt empfehlenswert. So können Lederkleidung, Handschuhe, Motorrad-Stiefel und Protektoren im Falle eines Sturzes die Verletzungsgefahr deutlich mindern.

Versicherungen für Mofa & Motorroller

Genau wie Autos und Motorräder müssen auch Motorroller, Mopeds und Mofas versichert werden. Generell gilt: Fahrzeuge ab einer Geschwindigkeit von 45 km/h müssen extra versichert werden, alles darunter wird von der privaten Haftpflicht abgedeckt. Eine Ausnahme bilden Mofas – sie müssen unabhängig von Ihrer Höchstgeschwindigkeit immer separat versichert werden. Stichtag für die Versicherung deines Motorrollers oder Mofas ist immer der 1. März, denn dann beginnt das Versicherungsjahr. Vorsicht: Die alten Kennzeichen laufen automatisch ab, eine Kündigung des Vertrags ist nicht erforderlich. Deshalb muss die Zweirad-Versicherung jedes Jahr verlängert oder neu abgeschlossen werden, um lückenlosen Fahrspaß mit deinem Motorroller oder Mofa zu garantieren. Das neue Kennzeichen erhälst du per Post oder holst es vor Ort im Büro deines Versicherungsdienstleisters ab. Dieses Schild ist Pflicht für alle Mofas bis 25 km/h sowie für Kleinkrafträder wie Mopeds und Roller mit bis zu 50 km/h Höchstgeschwindigkeit und bis zu 50 ccm Hubraum. Auch vierrädrige Leichtkraftfahrzeuge bis 45 km/h unterliegen der Versicherungs- und Kennzeichenpflicht.

Es gibt eine Vielzahl an Versicherungen, die preiswerte Tarife und faire Schadenregulierung für Mofas und Motorroller anbieten. Der jährliche Vergleich lohnt sich also, wenn du sparen willst. Entscheidend für den Tarif sind unter anderem das Alter deines Fahrzeugs, das Abschlussdatum, die Konditionen für die Abwicklung im Schadensfall und ein eventueller Schadensfreiheitsrabatt.

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