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Flexible Sonnensegel spenden Schatten auf deiner Terrasse, dem Balkon oder auch unterwegs. Was es für unterschiedliche Modelle gibt und wie du sie schnell und einfach montierst, verrät dir dieser Ratgeber.


Ratgeber Sonnensegel

Praktischer Licht- und Sichtschutz

Endlich Sommer! Bei der Hitze heute machst du es dir auf deiner Terrasse schön gemütlich. Dein orangenes Sonnensegel passt farblich toll zu den Übertöpfen aus Terrakotta und sorgt für mediterrane Urlaubsstimmung bei dir Zuhause. Auf deiner Liege bist du so vor der Sonne geschützt und kannst die leichte Brise genießen. Welche unterschiedlichen Sonnensegel es gibt und was du bei der Befestigung beachten solltest, erfährst du hier:

Sommer, Sonne, Sonnensegel: Beliebte Schattenspender

Im Gegensatz zu fest installierten Markisen oder Terrassendächern bist du mit einem Sonnensegel schön flexibel und kannst es je nach Wunsch schnell auf- und wieder abbauen. Anders als bei Sonnenschirmen, benötigen die meisten Segel außerdem keinen festen Stellplatz, sondern können einfach an der Hauswand oder dem Balkon-Geländer befestigt werden. Kleinere Schattenspender sind auch für unterwegs im Freien oder im Urlaub praktisch, größere dienen auch als großzügiger Sichtschutz. Dabei kannst du bei den UV-beständigen und schnell aufgebauten Sonnensegeln, im Gegensatz zu Markisen, selbst den Neigungswinkel festlegen.

Modelle aus Polyester sind wasserabweisend und reißfest, Acryl ist ein sehr leichtes Material, das viel Helligkeit durchlässt, während Sonnensegel aus Polyethylen robust und langlebig sind. In der gewünschten Farbe ist dein Segel außerdem noch dekorativ und kann auf deiner Terrasse zu richtigem Beachclub-Feeling führen.

Vielfältige Auswahl: Flexible Modelle für Garten und Balkon

Sonnensegel gibt es in zahlreichen Ausführungen für unterschiedlichste Einsatzzwecke. Hier findest du die vier üblichen Varianten und erfährst, wo und wie sie sich gut einsetzen lassen.

Sonnensegel mit Spanngurten: schnell aufgebaut und einsatzbereit

Segel mit elastischen Spanngurten können je nach Größe vielfältig eingesetzt werden. Größere Modelle eignen sich toll für weitläufige Terrassenflächen, kleine Segel können auch an deinem Balkon-Geländer befestigt werden oder halten für ein Picknick auf der Wiese her. Über die Segelecken wird das Modell einfach und schnell aufgespannt: wo feste Montagepunkte fehlen, können Montagestangen oder Teleskopmasten eingesetzt werden. Mit einer wasserdichten Variante bist du außerdem noch vor einem Regenguss geschützt.

Sonnensegel mit Kordel: für kleine Flächen oder unterwegs

Leichte Sonnensegel sind toll für unterwegs und können schnell eingepackt und transportiert werden. Du kannst das Modell mit zum Campingplatz nehmen, als Sichtschutz beim Baden am Meer benutzen oder als Windschutz am Strand. Über die Kordel an den Enden der Drei- oder Vierecksegel befestigst du das Modell schnell und sicher. Bei einigen Modellen kannst du das Segel auch über dazugehörige Metallstangen befestigen und ähnlich wie ein Zelt aufbauen. Einfach über die Stangen spannen oder daran festbinden und mit Hilfe von Heringen im Boden verankern. So ist schnell ein kleines Vordach für dein Wohnmobil aufgebaut oder eine schattige Ecke im Garten zum Relaxen gefunden.

Sonnensegel mit Seilspanntechnik: erweiterte Überdachung

Sonnensegel mit Seilspanntechnik werden zwischen zwei Hauswänden montiert. Das rechteckige Segel wird zwischen zwei parallele, von Wand zu Wand angebrachten Seilen gespannt, die mit Laufhaken ausgestattet sind. Das Segel ist dann verschiebbar, kann enger gerafft werden oder glatt ausgezogen und der Wetterlage oder Sonneneinstrahlung angepasst werden. So kannst du das Modell auch bei einer bereits festen Überdachung zur Erweiterung benutzen.

Auch für unterhalb deiner Terrassenüberdachung gibt es spezielle Sonnensegel. Die rechteckigen Bahnen mit Laufhaken erinnern dabei an ein Raffrollo und werden einfach unter der Konstruktion angebracht. Je nach Wunsch kannst du sie dann zusammenschieben und so die Sonneneinstrahlung bestimmen. Auch unter einem Glasdach schaffst du so mit dem Sonnensegel den nötigen Schutz vor UV-Strahlung.

Fünf Tipps zur Anbringung: So hisst du die Segel

Damit du dein Sonnensegel schnell und sicher aufbaust, findest du hier ein paar Tipps zur Anbringung.

  1. Sonnensegel lassen sich an Hauswände, Balkongeländer, Holzbalken, Terrassendächer oder Bäume befestigen. Überlege darum vor dem Kauf, wo du dein Segel anbringen möchtest und schaue gegebenenfalls nach zusätzlichen Montagestangen zur Befestigung.
  2. Prüfe vor der Montage an einer Hauswand oder Balkon die Festigkeit und Stabilität, damit auch bei stärkeren Böen die Verankerung nicht herausgerissen wird.
  3. Wenn du dein Segel an einer Hauswand verankern möchtest, solltest du die passenden Schrauben und Dübel kaufen und zur Sicherheit Ersatz bereit haben.
  4. Beim Aufspannen empfiehlt sich eine Neigung von 15% bis 30%. So kann Regenwasser gut ablaufen, ohne dass sich ein Wassersack bildet.
  5. Ist es etwas windiger, sind Sonnensegel mit Spanngurten praktisch. Damit das Segel nicht flattert, kannst du die Spannung über die Gurte regulieren und anziehen. Montagestangen können zusätzlich die Stabilität verbessern.

Reinigungshinweise: Für ein sauberes Tuch bei Wind und Wetter

Da dein Sonnensegel Wind und Wetter ausgesetzt ist, kann es nach einiger Zeit verschmutzen. Beachte bei der Pflege stets die Herstellerangaben. Zusätzliche Tipps findest du hier.

  • Bei oberflächlichen Verschmutzungen wie Staub, Sand oder Blätter Sonnensegel aus Polyethylen mit einer weichen Bürste großflächig abstreichen. Segel aus Acryl oder Polyester mit einem Mikrofasertuch reinigen. Nasse Blätter möglichst schnell entfernen, weil diese zu Abfärbungen führen können.
  • Hartnäckigere Verunreinigungen wie Vogelkot mit einer Mischung aus lauwarmem Wasser und ein wenig Feinwaschmittel entfernen. Anschließend die Seifenlösung mit reichlich klarem Wasser aus dem Tuch waschen.
  • Bei hartnäckigen Grünbelag greifst du zu einem speziellen Grünbelagentferner. Diesen verdünnt auftragen, einen Tag einwirken lassen und dann mit Wasser und einer weichen Bürste säubern.
  • Segel, die in die Waschmaschine dürfen, nicht höher als 40 Grad waschen und eine möglichst niedrige Schleuderzahl einstellen, damit sich die Nähte nicht lösen.
  • Nach der Reinigung das Segel ausgiebig trocknen lassen, weil es sonst zu Wasser- oder Stockflecken kommen kann. Aufrollbare Segel mit einer atmungsaktiven und wasserdichten Abdeckung schützen, sonst bildet sich während der Lagerung Kondenswasser, was zu Schimmel führen kann.

Tipp: Reinige auch dein Sonnensegelzubehör regelmäßig mit einem Edelstahlreiniger und benutze bei Bedarf ein Schmiermittel. Überprüfe außerdem jährlich alle Verschraubungen und tausche defektes Befestigungsmaterialien aus.

Fazit: Das passende Sonnensegel für deinen Außenbereich

Zum Glück gibt es Sonnensegel nicht nur in vielen verschiedenen Farben, sondern auch in unterschiedlichen Ausführungen und Größen. Welche Unterschiede es bei den Modellen gibt, wie du dein Segel reinigst und was du bei der Montage beachten kannst, liest du hier noch mal zusammengefasst:

  • Sonnensegel mit Spanngurten sind schnell aufgebaut. Kleinere Modelle mit Kordel kannst du auch unterwegs und mit Zubehör wie Stangen aufbauen. Für verglaste Terrassenüberdachungen eignen sich Segel mit Seilspanntechnik, die je nach Wunsch und Sonneneinstrahlung zusammengerafft oder gestrafft werden können.
  • Blätter und Schmutz mit einer weichen Bürste entfernen. Hartnäckigere Flecken mit einer Seifenlösung oder bei niedriger Gradzahl in der Waschmaschine reinigen. Vor dem Lagern das Segel gut trocknen lassen, sonst kann es zu Schimmel oder Grünbelag kommen.
  • Damit Regenwasser gut ablaufen kann, solltest du beim Aufspannen eine Neigung von 15-30% beachten. Kontrolliere vor dem Aufbau außerdem die Stabilität der Wand oder vom Geländer, damit das Segel auch bei stärkerem Wind stabil befestigt ist.
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