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Damit sich Kinder im eigenen kleinen Reich richtig wohl fühlen, ist es Aufgabe der Eltern, das Zimmer mit passenden Kindermöbeln auszustatten. In unserem Ratgeber geben wir dir eine kleine Hilfestellung an die Hand, mit der du die große Auswahl unserer Kinderzimmermöbel überblicken und die richtige Wahl treffen kannst.


Kindermöbel

Babys, Kinder und Jugendliche brauchen Platz zum Schlafen und zum Spielen sowie Stauraum für die Spielsachen. Da Kinderzimmer in den meisten Wohnungen und Häusern klein ausfallen, haben sich die Möbelhersteller darauf eingestellt: Platzsparen lautet die Devise. Hochbetten und integrierte Möbel helfen dir, den Raum optimal auszunutzen. Da Kinder schnell groß werden und sich die Bedürfnisse ändern, bieten außerdem die Hersteller Möbel an, die mitwachsen – Anbauregale oder trennbare Etagenbetten sind Beispiele für solche flexible Möbelstücke.

Praktisch und kindgerecht

Das Kinderzimmer ist das erste eigene kleine Reich deines Kindes, in dem es spielen, lernen und schlafen wird. Die Möbel im Raum sollen daher nicht nur einen praktischen Zweck erfüllen, sondern auch als Spielgegenstände dienen. Das erhöht natürlich den Anspruch an die Kindermöbel: Sie sollen kindgerecht, pflegeleicht, standsicher, robust, strapazierfähig und schön sein. Im Idealfall wachsen sie auch einige Zeit mit ihren kleinen Besitzern mit. Dann stellen sich folgende Fragen:

  • Soll es ein neutrales Design sein, wie es z. B. Holzmöbel bieten? Oder soll es schön bunt und bemalt sein?
  • Welches Material bevorzugst du?
  • Welche Sicherheitsstandards sollen die Möbel erfüllen?

Überlege dir daher, was dir und deinem Kind gefällt und was für euch beide praktikabel ist. Wenn dein Kind schon etwas größer ist, suchst du die Kindermöbel am besten gemeinsam aus.

Tipp: Unbehandelte Holzmöbel, die ohne Lacke behandelt und schadstofffrei sind, findest du unter der Kategorie "Bio Kindermöbel" bei BAUR.de. Diese Möbel sind mit dem ECO-Siegel versehen, das auf nachhaltig produzierte Rohstoffe und ökologische Produktion verweist. FSC kennzeichnet Holz, das aus vorbildlich bewirtschafteten Wäldern stammt.

Zum Träumen und Entspannen: das Bett

Welches Kinderbett du benötigst, hängt vom Alter deines Kindes ab. Viele Betten lassen sich umbauen, sodass sie mehr als eine Kindheitsphase begleiten.

Stubenwagen oder Wiege?

Warum überhaupt einen Stubenwagen, wenn es doch gleich ein Gitterbett sein kann? Kinderwiegen haben einen großen Vorteil: die Liegefläche für das Baby liegt höher, sodass du dich nicht tief bücken musst, um dein Kind zum Schlafen zu legen oder es aus dem Bett zu holen. Gerade in den ersten Monaten, wenn dein Baby noch nicht durchschläft, wird dein Rücken es dir danken. Außerdem sind diese Bettchen wie ein kleines Nest gemütlich gestaltet – Babys fühlen sich darin oft wohler als in offenen Betten. Eine Wiege lässt sich bewegen, sodass du dein Kind in den Schlaf wiegen kannst. Rollen an den Füßen sorgen dafür, dass du das Bettchen flexibel umstellen kannst.

Gitterbett in den ersten Jahren

Wenn das Kleinkind mit vier bis sechs Monaten zu agil wird, ist ein Stubenwagen oder eine Wiege keine Alternative mehr – ein Gitterbettchen muss her. Die Liegefläche ist größer und dank der Gitter kann das Kind nicht aus dem Bett fallen, auch wenn es anfängt sich hochzuziehen. Viele Gitterbetten bieten die Möglichkeit an, den Lattenrost in der Höhe zu verstellen, sodass sich die Eltern nicht tief bücken müssen. Ein Vorteil sind Gitterstäbe, die sich entfernen lassen: wenn das Kind größer ist, kann es alleine aus dem Bett steigen und ist nicht auf die Hilfe der Eltern angewiesen.

Kinderbetten

Für Kinder gibt es eine große Auswahl an Bettgestellen, die die Maße 90 x 200 cm betragen. Mit hellen Farben oder kindgerechten Designs sorgen sie für gute Stimmung im Kinderzimmer. Bettkästen schaffen Stauraum. Bei den Matratzen hast du die Wahl zwischen verschiedenen Polsterungen.

  • Kaltschaum: Matratzen aus Kaltschaum bestehen aus aufgeschäumten Polyurethan. Zonen mit verschiedenen Stauchhärten sorgen für Komfort.
  • Federkern: Je nach Ausführung sind Federkernmatratzen flächenelastisch und geben bei Belastung flächig nach. Sie sind luftdurchlässig und Schimmel daher kein Thema.
  • Latex: Für Allergiker oder um Allergien vorzubeugen eignen sich Latexmatratzen. Sie sind nur selten von Milben befallen. Sie bestehen aus vulkanisiertem Gummi, sind geräuscharm und punktelastisch.

Praktisch sind übrigens Betten, die eine zweite Schlafgelegenheit bieten. Für die nächste Pyjama-Party bist du damit bestens gerüstet.

Hochbett für luftige Träume

Für Kinder ist ein Hochbett ein besonderer Spaß und spart gleichzeitig Platz, besonders, wenn noch ein Schrank oder ein Schreibtisch integriert ist. Wenn sich Geschwister ein Zimmer teilen, ist ein Etagenbett eine günstige Möglichkeit, mehr Raum zum Spielen zu lassen. Achte auf jeden Fall darauf, dass oben eine Absturzsicherung angebracht ist, damit das Kind im Schlaf nicht aus dem Bett fallen kann. Eine Rutsche ist für die Kleinen ein besonderer Spaß, wenn im Zimmer genug Platz ist. Manche Modelle haben ein Textildach, sodass sich die Kinder ihre kleine Höhle einrichten können. Praktisch sind Etagenbetten, die sich später zu zwei getrennten Betten auseinander bauen lassen. Wenn jedes Kind sein eigenes Zimmer bekommt, musst du kein neues Bett anschaffen.

Der Kleiderschrank – Stauraum mit Inspirationspotenzial

Um Kleidung, Spielsachen und Bücher ordentlich zu verstauen, ist ein Schrank im Kinderzimmer ein Muss. Kinderschränke haben im Gegensatz zu normalen Kleiderschränken Regalböden und Kleiderstangen in einer Höhe, die Kinder gut erreichen. Schränke gibt es grundsätzlich in zwei Ausführungen:

  • Drehtürenschrank: Schränke mit Drehtüre lassen sich zu einer Seite hin öffnen
  • Schwebetürenschrank: Die Türen dieser Schränke lassen sich zu einer Seite hin verschieben. Vorteil dieses Modells ist, dass es in engen Zimmern gut untergebracht werden kann, da kein Raum für die Schranktüren eingeplant werden muss.

Neben der kindgerechten Anordnung der Fächer sorgen Farben wie helles Blau oder Grün und Kindermotive für eine fröhliche Stimmung im Kinderzimmer. Eine Kommode oder ein Sideboard bieten zusätzlichen Stauraum – nicht nur für Kleidung, auch Spielzeug kann hier verstaut werden. Bei allen Kinderschränken ist es besonders wichtig, dass dein Kind möglichst alle Fächer und Schubladen selbstständig erreichen kann. Ansonsten wird der Nachwuchs zu waghalsigen Kletterpartien verleitet, die unter Umständen Verletzungen nach sich ziehen könnten. Um auf Nummer sicher zu gehen, nutze die oberen Fächer eines Kleiderschrankes für momentan nicht benötigte Kleidung, wie Sommerkleidung im Winter und umgekehrt.

Schreibtisch, Stühle & Co.

Um am Tisch zu malen oder Hausaufgaben zu machen ist ein Tisch in der passenden Höhe vonnöten. Damit es zu keinen Haltungsschäden kommt, sollte der Tisch gut an die Größe deines Kindes angepasst sein. Bei einer Körpergröße von 120 cm sollte die Tischhöhe 52 cm betragen, bei einer Größe von 150 cm etwa 64 cm. Am besten ist auch hier ein Tisch, der mitwachsen kann und höhenverstellbar ist. Für Kinder eignet sich ein Tisch mit neigbarer Platte, um eine optimale Sitzhaltung zu unterstützen. Ein Kinderstuhl ergänzt die Kinderzimmerausstattung und ermöglicht eine ergonomisch günstige Haltung. Die Höhe sollte zwischen 30 und 45 cm verstellbar sein.

Um Platz zu sparen, bieten sich übrigens kombinierte Kindermöbel an, die Schrank, Bett und Schreibtisch integrieren. Der Schreibtisch ist unter einem Hochbett oder in einer Schrankkonstruktion untergebracht.

Gib deinem Nachwuchs die Möglichkeit, Hausaufgaben in ungestörter Atmosphäre zu erledigen. Im Kinderzimmer herrscht oftmals mehr Ruhe als im Esszimmer der Familie. Sorge dafür, dass der Schreibtisch ordentlich und nicht überladen von jeglichen Ablenkungen ist. Eine Stiftebox, eine Schreibtischlampe, ein paar Blatt Papier und die nötigen Schulbücher reichen zum Erledigen der Aufgaben auf jeden Fall aus. Beachte die Höhe des Tisches. Wähle einenhöhenverstellbaren Kinderschreibtisch, um die Arbeitsplatte ständig an die Körpergröße deines heranwachsenden Kindes anzupassen. So beugst du Haltungsschäden rechtzeitig vor. Ein richtiger Kinder-Schreibtischstuhl gehört dabei auch zur Kinderzimmerausstattung. Höhenverstellbare Schreibtischstühle ermöglichen auch hier eine rückenschonende Körperhaltung.

Regale – nützliche Helfer im Kampf gegen das Chaos

Wo viel Spielzeug zu finden ist, braucht man auch viel Platz, um die vielen Spielsachen zu verstauen. Regale und Regalelementesind hierfür gut geeignet. Die meist offenen Fächer eröffnen genügend Möglichkeiten, um alle Spielwaren aufzuräumen. Um ein Chaos auf den einzelnen Regalböden zu vermeiden, kann man bunte Boxen und Kisten verwenden. In die Aufbewahrungsbox kann das Kleinkind die Spielsachen einfach hinein werfen. Eine weitere Möglichkeit ist ein Vorhang vor dem kompletten Regal. Der Vorhang verhindert außerdem das schnelle Einstauben der Regalböden. Ein Wandboardoder Wandregal beherbergt Schulbücher oder Kinderbücher. Herzliche Familienfotos und selbstgebastelte Deko schaffen eine gemütliche Atmosphäre.

Sitzgruppen – für kleine Teerunden mit Freunden

Kindersitzgarnituren bieten die Möglichkeit, dass bis zu vier Kinder an dem Tisch mit angebauten Bänken sitzen können und gemeinsam ein Spiel spielen, ein Bild malen oder eine Kaffeekränzchen halten können. Die Picknicktische sind oft aus massivem Holz gefertigt und eignen sich somit auch zur Nutzung im Garten oder auf der Terrasse. Kunterbunte Kinder-Sitzgruppenpeppen das Kinderzimmer auf und bieten dem Nachwuchs die Möglichkeit, an einem ihrer Körpergröße angepasstem Tisch zu spielen. Achte bitte auf die maximale Tragkraft und die Sitzhöhe der Stühle oder der Bank. Gemütliche Kindersessel und Kindersofas bringen Wohlfühlambiente ins Kinderzimmer.

Anforderungen an Kindermöbel

Nicht nur die Eltern, auch die Kinder selbst haben bestimmte Anforderungen und Vorstellungen, was die Möbel im Kinderzimmer betrifft. Die ausgesuchten Kindermöbel sollten kindgerecht hergestellt sein, das bedeutet: pflegeleicht, widerstandsfähig und standsicher. Davon abgesehen sind Kindermöbel aber auch Gebrauchsgegenstand und Spielzeug in Einem, denn die meisten lassen sich nach Lust und Laune schnell umwandeln. So wird aus einem Stockbett im Nu ein Piratenschiff, eine Burg oder eine Räuberhöhle. Aus diesem Grund solltest du auch auf die Wünsche deines Kindes eingehen, was das Design der Kindermöbel betrifft.

Für welche Kindermöbel du dich auch entscheidest, die Stücke müssen sicher, verträglich und aus erstklassigen Materialien bestehen. Denn nicht nur Lacke, Farben und Kunststoffe können schädlich fürs Kind sein, auch natürliche Materialien wie Nadelhölzer beinhalten allergieauslösende Stoffe. Daher sind Möbelstücke aus Laubhölzern wie Ahorn, Buche oder Eiche zu bevorzugen. Daher sind anerkannte Prüf- und Gütesiegel, die Kindermöbel als schadstofffrei kennzeichnen ein wichtiges Indiz. Zu ihnen zählen die Qualitätszeichen: Goldenes M, Blauer Engel, GS, Eco, RAL, IUG allergikergeeignet, IBR- und FSC-Siegel. Für mehr Sicherheit sorgen außerdem Sicherheitssperren an Schranktüren, rutschfeste Unterlagen, Steckdosen-Abdeckungen und ein Türen-Klemmschutz. Beachte außerdem die Altersangaben der Möbelhersteller für Kindermöbel. Sie geben dir Anhaltspunkte, ab welchem Alter dein Kind ein bestimmtes Möbelstück auch sinnvoll nutzen kann.

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