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Erst zusammen entfalten Matratze und Lattenrost ihre vollen Eigenschaften und liefern dir ein traumhaftes Schlafgefühl. Wie du die passende Matratze und den geeigneten Lattenrost für dich findest, erfährst du im Ratgeber.


Ratgeber Matratzen und Lattenroste

Stützende Basis für entspanntes Liegen

Auch der schönste Urlaub ist irgendwann einmal vorbei. Du wagst es kaum zu sagen, aber eines hast du im Hotel am meisten vermisst: Dein eigenes Bett. Denn hier sind Matratze und Lattenrost genau auf deine Bedürfnisse abgestimmt, sodass du richtig entspannt schlafen kannst. Wie du mit der richtigen Unterlage eine gesunde Körperhaltung unterstützt und worauf du beim Kauf von Matratze und Lattenrost achten solltest, verrät dir dieser Ratgeber:

Tschüss, Verspannung: Matratzen geben dir guten Halt

Damit du nachts bequem liegst und erholt aufwachst, ist der richtige Lattenrost und die passende Matratze wichtig. Zusammen sind sie mehr als ein weiches Polster, denn sie haben die Aufgabe, dem Körper genau da Halt zu geben, wo er ihn braucht. Um optimal gestützt zu werden, sollten Matratze und Lattenrost genau auf deinen Körper und deine Schlafposition abgestimmt sein. So entlastet die passende Unterlage deine Muskulatur, was Verspannungen vorbeugen und deine Körperhaltung verbessern kann.

Federkern bis Latex: Die Vorteile der einzelnen Matratzenarten

Matratzen unterscheiden sich hauptsächlich durch ihr Füllmaterial. Das können beispielsweise Stahlfedern oder verschiedene Schaumstofflagen sein. Welche Vorteile die einzelnen Matratzenarten haben, erfährst du hier.

Federkernmatratzen: atmungsaktiv für ein gutes Schlafklima

Federkernmatratzen haben im Inneren viele kleine Stahlfedern, die in eine Schutzschicht aus Stoff eingebettet sind, damit du die Federn nicht spürst. Der Federkern ist recht stabil, was die Matratzen besonders langlebig macht. Außerdem kann die Luft dazwischen gut zirkulieren. Von der Belüftung profitieren vor allem Menschen, die schnell schwitzen.

Für Seitenschläfer, die gerne etwas fester liegen, empfiehlt sich eine Taschenfederkernmatratze. Bei diesem Modell sind die Metallfedern jeweils in einzelnen Stofftaschen verpackt. Dadurch gibt die Matratze bei Belastungen punktuell nach. Weicher liegst du auf einer Bonnellfederkernmatratze. Durch die Spiralfederung schwingt die Matratze im Ganzen mit und federt dein Gewicht angenehm ab.

Der Komfort einer Bonell-Federkern-Matratze richtet sich nach der konkreten Zahl der Bonnell-Federn. Grundsätzlich gilt: Je mehr Federn, umso haltbarer und stabiler ist das Modell. Eine gute Matratze mit Bonell-Federn weist um die 400 Federn auf. Da dieses Matratzen-Modell flächenelastische Eigenschaften besitzt, ist es eher für leichte Menschen geeignet.

Tipp: Boxspringmatratzen bestehen meist aus einer doppelten Federkernpolsterung und sind dadurch besonders hoch. Ältere Leute können dadurch leichter ins Bett einsteigen. Du solltest jedoch darauf achten, dass das Bettgestell selbst nicht allzu hoch ist und dass darunter noch genug Platz zur Belüftung ist, damit sich kein Schimmel bildet.

Schaumstoffmatratzen: elastisch zur flexiblen Anpassung

Bei diesem Matratzentyp besteht das Innere aus einer Schaumstoffschicht. Da diese eine zusammenhängende Unterlage bildet, ist sie sehr formstabil und gibt beim Drehen keine störenden Geräusche von sich. Solche Kaltschaummatratzen eignen sich gerade für unruhige Schläfer oder für Paare mit unterschiedlichem Körpergewicht. Über die wärmespeichernde Wirkung freuen sich außerdem alle, die nachts häufig frieren.

Noch punktelastischer sind Gelschaummatratzen. Durch die Kombination mit einer Gelschicht geben diese Matratzen leichter nach, was sie zur angenehmen Unterlage für Menschen mit Rückenproblemen macht. Auch Visco-Matratzen und Komfortschaummatratzen, die zusätzlich in unterschiedliche Liegezonen unterteilt sind, bieten ein flexibles Schlafpolster.

Gel-Matratzen

Gelschaum-Modelle sind aufgrund des verwendeten Materials äußerst anpassungsfähig. Punktelastisch stützen sie den Körper an Beinen, Hüfte und Halswirbelsäule. Hinzu kommt, dass Gel-Matratzen recht formstabil sind: Sie passen sich den Körperkonturen also nicht nur perfekt an, sondern springen bei nachlassendem Druck auch wieder in ihrer ursprüngliche Form zurück. Darüber hinaus gelten Gel-Matratzen als atmungsaktiv. Sie sind die perfekte Wahl für Personen mit unruhigem Schlaf, Rückenproblemen, Nackenverspannungen und häufigen Kopfschmerzen.

Latexmatratzen: wärmend für gemütlichen Schlaf

Latexmatratzen sind zwar etwas schwerer als Schaumstoffmatratzen, haben dafür aber eine noch längere Lebensdauer und geben noch ergonomischer nach. Die Kautschukmodelle sind generell eher weich und wärmen gut. Durch die guten atmungsaktiven Eigenschaften werden Flüssigkeiten aber auch schnell wieder an die Umgebung abgegeben, sodass auch viel schwitzende Personen von der gemütlichen Unterlage profitieren. Das gilt vor allem für Modelle aus Naturlatex. Hier solltest du vorher allerdings genau prüfen, dass du keine Latex-Unverträglichkeit hast.

Tipp: Es gibt spezielle Allergiker-Matratzen, die extra schadstoffgeprüft sind und bei einer allergischen Reaktion auf Hausstaubmilben zu empfehlen sind.

Härtegrad, Raumgewicht und Liegezonen: Darauf solltest du achten

Um bequem zu liegen, sollte deine Matratze weder zu hart noch zu weich sein und an den richtigen Stellen nachgeben. Die folgenden Kriterien helfen dir bei der Suche nach der passenden Unterlage.

Härtegrad nach Körpergewicht

Wie hart oder weich die Matratze ist, hängt von ihrem Härtegrad ab. Dieser ist jedoch nicht genormt und kann sich von Hersteller zu Hersteller unterscheiden. Orientieren kannst du dich an den unterschiedlichen Stufen, die von H1 (sehr weich) bis H5 (sehr hart) reichen. Welcher Härtegrad zu dir passt, richtet sich vorrangig nach deinem Körpergewicht. Die Einteilung gestaltet sich wie folgt:

  • Härtegrad H1: bis 65 kg
  • Härtegrad H2: 65–80 kg
  • Härtegrad H3: 80–100 kg
  • Härtegrad H4: 100–120 kg
  • Härtegrad H5: ab 120 kg

Raumgewicht nach Materialdichte

Das Raumgewicht einer Matratze drückt aus, wie dicht die Polsterung ist und bezieht sich vor allem auf Schaumstoffmatratzen. Je höher das Raumgewicht, desto formstabiler die Matratze, das heißt, umso schneller findet sie nach Belastung in ihre Ursprungsform zurück. Gemessen wird diese Größe in Kilogramm pro Kubikmeter. Das Raumgewicht, oft als RG abgekürzt, gibt an, wie haltbar bzw. langlebig eine Matratze ist. So liegt das RG einer guten Federkern-Matratze ca. bei 30 kg/m3 aufwärts. Als Faustregel gilt ohnehin: Je höher das Raumgewicht, umso langlebiger die Matratze. Je niedriger das Raumgewicht ausfällt, desto mehr Luft befindet sich im Schaum. Und das führt zum schnelleren Durchliegen der Matratze.

Liegezonen nach Körperbereichen

Wenn eine Matratze in verschiedene Liegezonen unterteilt ist, bedeutet das, dass sie unterschiedlich hart oder weich gepolstert ist und deinen Körper an diesen Stellen mehr oder weniger stützt. Schwere Körperpartien wie Schultern und Becken dürfen ruhig einsinken, während die Lende mehr Halt braucht, damit die Wirbelsäule ihre natürliche S-Form behält und entlastet wird. Bei 5- und 7-Zonen-Matratzen werden zusätzlich der Kopf und die Füße sowie der Wadenbereich stabilisiert.

Tipp: Nacken- und Rückenschmerzen kannst du auch durch das passende Kopfkissen vorbeugen. Ist deine Matratze im Kopfbereich eher weich, empfiehlt sich ein festeres Kissen und umgekehrt.

Die richtige Matratze für deine Schlafposition

Neben deinem Körpergewicht spielen auch deine Schlafgewohnheiten eine Rolle bei der Wahl der richtigen Matratze. Lies hier, welches Modell sich für welche Position anbietet.

  • Seitenschläfer: Damit deine Wirbelsäule auch beim Schlafen auf der Seite gerade bleibt, sollten deine Schultern und die Hüfte etwas weicher als der Rest deines Körpers liegen. Zu den geeigneten Matratzentypen gehören punktelastische Komfortschaum-, Visco-, Latex- oder Taschenfederkernmatratzen.
  • Rückenschläfer: Für die Rückenlage bieten sich anschmiegsame Latex- und Bonnellfederkernmatratzen an, da sie die Wirbel und Bandscheiben gut entlasten, ohne sie zu verbiegen. Indem sie leicht nachgeben, eignen sich diese Modelle auch dann für dich, wenn du ein Hohlkreuz hast.
  • Bauchschläfer: Um die inneren Organe zu schützen, sollte eine Bauchschläfermatratze im mittleren Bereich elastisch ausfallen. Allzu weich darf sie hier aber auch nicht sein, da sonst die Wirbelsäule durchhängen und sich ein Hohlkreuz bilden kann. Angenehm sind klassische Federkernmatratzen oder Visco- und Kaltschaummatratzen mit verschiedenen Liegezonen.

Tipp: Mit einem Topper lässt sich eine Matratze nachträglich fester oder weicher gestalten. Auch die „Besucherritze“ zwischen zwei Matratzen in einem Doppelbett lässt sich durch die Matratzenauflage leicht schließen.

Fix oder flexibel? Der passende Lattenrost für deine Matratze

Um ihre volle Wirkung entfalten zu können, lohnt es sich, die Matratze mit einem abgestimmten Lattenrost zu kombinieren. Hier gilt grundsätzlich: Je elastischer die Matratze ist, umso fester sollte die Unterlage darunter sein. Das bedeutet, dass fixe Rollroste oder Federrahmen zum Beispiel gut mit einer Federkernmatratze harmonieren, während sich etwas steifere Schaumstoffmatratzen auch auf verstellbaren Tellerlattenrosten anwenden lassen.

Fünf Pflege-Tipps: So bleibt deine Matratze lange in Form

Damit du möglichst lange etwas von deiner Matratze hast, solltest du sie regelmäßig reinigen und auch sonst pfleglich mit ihr umgehen. Worauf es dabei ankommt, verraten dir unsere Tipps.

  1. Neu gelieferte Matratzen aus ihrer Plastikhülle nehmen und vor dem ersten Einsatz mindestens einen Tag offen liegen lassen.
  2. Die Matratze mit zurückgeschlagener Decke und bei offenem Fenster durchlüften lassen.
  3. Für eine gleichmäßige Abnutzung die Matratze nicht nur drehen, sondern auch regelmäßig wenden.
  4. Matratzenbezug alle 3 Monate abnehmen und – falls vom Hersteller gestattet – bei mindestens 60 Grad waschen.
  5. Nach 8-10 Jahren sollte auch die beste Matratze gegen eine neue ausgetauscht werden.

Fazit: Matratzen und Lattenroste für erholsamen Schlaf

Um entspannt zu liegen und erholt aufzustehen, ist eine auf deinen Körper, deine Vorlieben und deine Schlafposition abgestimmte Kombi aus Matratze und Lattenrost das A und O. Hier kannst du noch einmal zusammengefasst nachlesen, worauf du beim Kauf achten solltest:

  • Der Härtegrad einer Matratze wird in 5 Stufen gemessen und richtet sich nach dem Körpergewicht des Schlafenden. Hier gilt: Je schwerer du bist, desto fester sollte die Matratze sein.
  • Punktelastische Latex-, Schaumstoff- oder Taschenfederkernmatratzen mit verschiedenen Liegezonen stützen den Körper gezielt und bieten sich für Seiten- und Bauchschläfer an. Anschmiegsame Bonnellfederkernmatratzen sind dagegen wie gemacht für Rückenschläfer.
  • Feste Lattenroste sind die richtige Unterlage für Matratzen mit flexiblem Federkern. Starre Schaumstoffmatratzen kannst du auch mit einem höhenverstellbaren Rost kombinieren.
  • Der Matratzenbezug sollte abnehmbar und in der Maschine waschbar sein. Um die Matratze aufzufrischen, solltest du sie regelmäßig lüften, drehen und wenden.

Hier findest du eine Vielzahl an unterschiedlichen Matratzentypen für jeden Bedarf. Egal ob Kaltschaum-Matratze, Federkern-Matratze, Komfortschaum-Matratze, Viskoschaum-Matratze, Gel-Matratze, Latex-Matratze oder Natur-Matratze - in unserem Sortiment stehen dir Modelle in verschiedenen Härtegraden und Höhenmaßen zur Verfügung. Such dir dein Wunschmodell aus - wir liefern es zu dir nachhause. Jetzt bei Baur Matratzen auf Raten kaufen oder auf Rechnung bestellen.

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