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Badeshorts für Mädchen: Wasserspaß mit Komfort und Sonnenschutz
Erst vom Beckenrand springen, dann die Rutsche hinuntersausen und anschließend Burgen im nassen Sand bauen: Am Wasser halten Kinder selten still. Genau hier spielen Badeshorts für Mädchen ihre Stärken aus. Sie bleiben beim Toben an Ort und Stelle und schützen durch die längere Beinführung einen größeren Hautbereich vor Sonne. Nach dem Baden ziehst du deinem Kind einfach ein T-Shirt über, und es kann direkt weiterspielen. Worauf du bei Material, Größe und Schnitt achten solltest, erfährst du hier.
Welche Vorteile haben Badeshorts für Mädchen?
Badeshorts verrutschen bei schnellen Bewegungen kaum, weil der Stoff großflächig auf der Hüfte aufliegt. Ob beim Sprung ins Wasser oder auf der Rutsche: Die Shorts bleiben meist dort, wo sie hingehören. Auch am Strand ist der längere Schnitt praktisch. Wenn dein Kind kniet oder auf dem Handtuch sitzt, liegt eine zusätzliche Stoffschicht zwischen Haut und Sand.
Spielt dein Kind vor allem in der Sonne, statt viel Zeit im Wasser zu verbringen, eignen sich längere Modelle bis zur Mitte des Oberschenkels besonders gut. Sie bedecken mehr Haut und bieten damit zusätzlichen Sonnenschutz. Geht es hauptsächlich ums Schwimmen und Bahnenziehen, sind kurze, körpernah geschnittene Shorts angenehmer. Sie bremsen im Wasser weniger und schwimmen nicht so leicht auf.
Ein Unterschied zu Jungenmodellen fällt häufig schon beim ersten Anprobieren auf: Badeshorts für Mädchen haben meist kein eingenähtes Innennetz. Das hat einen praktischen Grund. Ein Netz mit Beinabschluss kann am Oberschenkel einschneiden und bleibt nach dem Baden länger nass. Ohne Innenfutter trocknen die Shorts schneller. Außerdem kann dein Kind darunter ein Bikinihöschen oder einen Schwimmslip tragen.
Funktionale Materialien mit UV-Schutz und schneller Trocknung
Bei Kinderbadeshorts entscheidet vor allem die Faser darüber, wie schnell das Kleidungsstück nach dem Baden trocknet und wie gut es seine Form behält. Beim Vergleich sind folgende Materialeigenschaften wichtig:
- Polyester: Nimmt kaum Wasser in die Faser auf, trocknet daher besonders schnell und ist vergleichsweise widerstandsfähig gegenüber Chlorwasser.
- Polyamid: Trocknet ebenfalls schnell, fühlt sich meist glatter und weicher an und eignet sich besonders für körpernah geschnittene Schwimmmodelle.
- Elasthananteil von etwa 5 bis 20 Prozent: Macht den Stoff am Bund und an den Beinabschlüssen dehnbar, sodass die Shorts beim Klettern und Springen jede Bewegung mitmachen.
- UV-Schutz nach UPF: Dicht gewebte Synthetikstoffe lassen nur wenig UV-Strahlung hindurch. Bei UPF 50+ erreicht weniger als ein Fünfzigstel der Strahlung die bedeckte Haut.
- Baumwollanteil: Fühlt sich im trockenen Zustand angenehm an, saugt sich im Wasser jedoch voll, wird schwer und benötigt deutlich länger zum Trocknen. Für reine Bademodelle ist Baumwolle daher weniger geeignet.
Damit die Materialeigenschaften möglichst lange erhalten bleiben, solltest du die Shorts nach jedem Baden mit klarem, kaltem Wasser ausspülen. So werden Chlor- und Salzrückstände entfernt, die den Fasern auf Dauer zusetzen können. Wasche die Shorts bei 30 Grad im Schonwaschgang und verzichte auf Weichspüler. Dieser legt sich wie ein Film um die Fasern und kann die Funktion des Gewebes beeinträchtigen. Zum Trocknen hängst oder legst du die Shorts am besten in den Schatten. Heizung und Trockner sind tabu, da starke Hitze das Elasthan spröde machen kann.
Die richtige Größe bei Badeshorts finden
Diese Punkte helfen dir, die passende Größe in der Größentabelle des jeweiligen Herstellers zu finden:
- Körpergröße: Kinderbademode wird überwiegend nach der Körpergröße in Zentimetern angeboten, zum Beispiel in den Größen 128, 140 oder 152. Miss dein Kind dafür am besten ohne Schuhe.
- Wachstum: Kinder wachsen schnell, oft sogar im Laufe einer Badesaison. Prüfe deshalb vor dem Sommer, ob die Shorts vom Vorjahr noch passen.
- Bund: Er sollte bequem anliegen und beim Hocken, Klettern und Springen weder einschneiden noch rutschen.
Liegt dein Kind zwischen zwei Größen, kann die größere Variante sinnvoll sein, da es noch hineinwachsen kann. Voraussetzung dafür ist ein Kordelzug oder ein durchgehendes Gummiband im Bund, mit dem sich die Weite anpassen lässt. Fehlt beides, wählst du besser die genau passende Größe. Zu weite Shorts können beim Sprung ins Wasser nach unten rutschen. Als Orientierung gilt: Zwischen Bund und Bauch sollten etwa zwei Finger passen, und der Bund sollte keine Druckstellen hinterlassen.
Was unterscheidet Boardshorts von Badeshorts?
Der Unterschied liegt vor allem im Bund und in der Stoffdichte. Klassische Badeshorts besitzen einen elastischen Gummizug. Dadurch lassen sie sich schnell an- und ausziehen und drücken beim Schwimmen weniger auf den Bauch. Boardshorts für Mädchen haben dagegen meist einen flachen, festen Bund. Geschlossen werden sie über eine Schnürung, die auch in Wellen und Brandung zuverlässig hält.
Der Stoff von Boardshorts ist in der Regel dichter gewebt und an den Nähten verstärkt. Schließlich muss er beim Bodyboarden oder bei den ersten Surfversuchen der Reibung am Brett standhalten. Betreibt dein Kind Wassersport oder spielt häufig in der Brandung, sind Boardshorts daher oft die robustere Wahl. Für Freibad, Badesee und Urlaubsstrand sind klassische Badeshorts meist bequemer: Der elastische Bund gibt nach, und der leichtere Stoff trocknet schneller.
Farben und Motive: Gut sichtbar im Wasser
Kräftige, leuchtende Farben wie Pink, Orange oder Neongelb sind im Wasser auch aus größerer Entfernung gut zu erkennen. So behältst du dein Kind am Beckenrand oder am Strand leichter im Blick. Dunkle Farben wie Marineblau, Petrol oder Schwarz sind im Wasser dagegen schlecht zu sehen. Auch helle Blautöne heben sich kaum vom Wasser ab. Für Badetage sind leuchtende Farben deshalb die bessere Wahl.
Mädchenbadeshorts mit Print zeigen häufig Streifen, Blüten oder tropische Motive. Lass dein Kind bei Farbe und Motiv ruhig mitentscheiden, denn Lieblingsshorts werden meist gern angezogen. Auch bei gemusterten Modellen lohnt sich ein kräftiger, leuchtender Grundton, damit die Shorts im Wasser gut sichtbar bleiben. Nach der Pause am Eisstand geht es dann ohne Umziehen direkt zurück ins Wasser.
Badeshorts kaufen – worauf es wirklich ankommt
Bei der Entscheidung kommt es vor allem auf drei Punkte an. Beim Material sind Polyester und Polyamid mit Elasthananteil eine zuverlässige Wahl, da sie schnell trocknen und elastisch bleiben. Baumwollmischungen saugen sich dagegen mit Wasser voll und werden schwer. Beim Schnitt gilt: Kurze, körpernahe Modelle eignen sich für das Schwimmtraining, während länger geschnittene Shorts mit ausgewiesenem UPF-Schutz für ausgedehnte Strandtage gedacht sind. Boardshorts mit fester Schnürung bieten sich vor allem für den Wassersport an. Bei der Größe zählt vor allem die Körpergröße deines Kindes. Der Griff zur nächsten Größe lohnt sich nur, wenn sich die Weite per Kordel- oder Gummizug regulieren lässt. Wenn du diese drei Punkte auf die typischen Badetage deines Kindes abstimmst, findest du Shorts, die eine ganze Saison und mit etwas Glück auch noch im nächsten Jahr passen.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Was trägt man unter Badeshorts bei Mädchen?
Unter Badeshorts tragen Mädchen üblicherweise ein Bikinihöschen oder einen Schwimmslip aus Badematerial. Die glatte Stoffschicht zwischen Sand und Körper kann den Tragekomfort erhöhen und erleichtert außerdem das Umziehen. Baumwollunterwäsche ist ungeeignet, da sie sich mit Wasser vollsaugt und unter den Shorts nur langsam trocknet. Hat das Modell bereits einen eingenähten Innenslip, muss dein Kind nichts zusätzlich darunter tragen.
Sind Badeshorts für Mädchen im Schwimmbad erlaubt?
In öffentlichen Schwimmbädern sind Badeshorts aus typischen Badematerialien wie Polyester oder Polyamid mit Elasthan in der Regel erlaubt. Sie sollten ausschließlich zum Baden getragen werden und sauber sein. Modelle mit Metallapplikationen, Nieten oder harten Schnallen sind häufig unerwünscht, da sie beispielsweise die Oberfläche von Rutschen zerkratzen können. Shorts aus Baumwolle oder umfunktionierte Freizeithosen werden in manchen Bädern ebenfalls abgelehnt. Im Zweifel lohnt sich ein Blick in die jeweilige Badeordnung.
Woran erkenne ich, dass die Badeshorts zu klein geworden sind?
Ein deutliches Anzeichen sind Abdrücke am Bund oder an den Beinabschlüssen, die auch mehrere Minuten nach dem Ausziehen sichtbar bleiben. Ist der Kordelzug vollständig geöffnet und sitzt der Bund trotzdem straff, ist die Größe ebenfalls ausgereizt. Rutschen die Shorts beim Hocken oder Klettern nach unten oder ziehen sich die Beinsäume an den Oberschenkeln hoch, stimmen Weite und Länge nicht mehr. Nachlassende Elastizität nach vielen Badetagen erkennst du dagegen daran, dass der Bund ausgeleiert wirkt, obwohl dein Kind nicht gewachsen ist.
