Sideboards & Kommoden dekorieren
Sideboards & Kommoden dekorieren

Sideboards & Kommoden dekorieren

Die besten Ideen, um deine Stauraummöbel noch schöner zu machen

Sideboards und Kommoden sind echte Einrichtungslieblinge, denn sie schaffen jede Menge Platz – und davon kann man bekanntlich nie genug haben. Die geräumigen Möbel stecken Socken, Dessous, Bettwäsche und Co. locker weg. Was uns an den guten Stücken besonders gefällt: Sie lassen sich wunderbar mit stilvoller Deko in Szene setzen. Jetzt geht‘s ans Aufhübschen: Wir verraten dir fünf Ideen, wie du deine Kommoden und Sideboards dekorieren kannst.

Das ABC der Einrichtung: Möbelnamen einfach erklärt

Anrichte, Wohnwand, Sideboard, Kommode – ist das nicht eh alles dasselbe? Zugegeben, die verschiedenen Bezeichnungen von Möbeln können etwas verwirrend sein. Es gibt allerdings kleine, feine Unterschiede. Damit du beim Möbelkauf den Durchblick behältst, kommt hier erst einmal die Definition.

ABC der Möbelnamen

Was ist eine Kommode?

Kommode leitet sich vom französischen Adjektiv „commode“ ab, übersetzt bedeutet es: bequem. Genau darum geht es bei einer Kommode. Die Möbelstücke punkten vor allem als vielseitige Aufbewahrungslösung für all die Dinge, die nicht offen herumliegen sollen. Damit ergänzen Kommoden hervorragend den Kleiderschrank oder erweitern die Garderobe im Flur.

Die Möbel sind üblicherweise im Kastenformat mit mehreren Schubladen gestaltet, daher der Name Schubladenkommode.
Manchmal gesellen sich Schranktüren oder offene Fächer hinzu – diese Variante nennt sich Kombikommode. Dann gibt es noch spezielle Möbeltypen: Dazu gehört die Schuhkommode, die anstelle von Schubfächern oftmals mit Klapptüren ausgestattet ist. Das spart Platz im schmalen Flur.

Was bedeutet Sideboard?

Sideboards
Sideboards

Bei einem Sideboard handelt es sich um ein tischhohes Möbelstück, es ähnelt also im Prinzip der Kommode. Der wesentliche Unterschied besteht hier in der Breite: Sideboards sind deutlich breiter als hoch. Außerdem besitzt das Kastenmöbel – übrigens auch Anrichte genannt – so gut wie immer Schranktüren.

Viele Modelle kombinieren Schubladen, Türen und offene Fächer auf raffinierte Weise, sodass ein ausgewogenes Gesamtbild entsteht. Manche Sideboards verfügen zusätzlich über eine Vitrine aus Glas, die edles Geschirr und andere Schmuckstücke effektvoll zur Geltung bringt. Eine weitere Einteilung ist anhand der Maße möglich: Lowboards entsprechen sehr niedrigen Anrichten, wohingegen Highboards höher sind als gewöhnliche Kommoden.

Was ist eine Wohnwand?

Eine Wohnwand setzt sich aus mehreren Elementen zusammen, wie beispielsweise einer TV-Bank und Hochschränken. Durch den modularen Aufbau bietet eine Anbauwand die Möglichkeit, eine Seite des Wohnzimmers komplett auszufüllen.

Während Kommoden und Sideboards häufig einzeln an der Wand stehen, gruppieren sich bei einer Wohnwand mehrere Teile zu einem Ganzen. Dadurch entsteht richtig viel Stauraum und eine Ablagefläche für TV, Entertainment-System etc.

Wohnwände
Wohnwand Ratgeber
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Kauftipps für Sideboards und Kommoden

Bei der Auswahl neuer Möbel schwingt neben dem persönlichen Einrichtungsstil auch die große Frage mit, was die Raumsituation hergibt. Mach dir daher Gedanken, wo du das Möbelstück aufstellen möchtest und wie viel Platz dir zur Verfügung steht.

Die meisten Sideboards haben eine Breite von 120 Zentimetern oder mehr. Kommoden sind mit durchschnittlich 80 bis 120 Zentimetern kompakter gebaut. Es sind außerdem kleinere Modelle erhältlich.

Ein weiteres Kriterium ist das Aussehen. Wenn du Möbel in stimmigen Farbvarianten miteinander kombinierst oder die gleichen Materialien wählst, ergibt sich eine harmonische Wohnatmosphäre. Weiße Einrichtungsgegenstände und Möbel in Holzoptik bieten generell mehr Kombinationsmöglichkeiten. Ins Gewicht fällt zudem, ob deine Wohnung zum Beispiel im Landhausstil, minimalistisch oder im Industrial Style eingerichtet ist. Wenn alles identisch aussieht, kann das allerdings auch langweilig wirken – es fehlt der Pepp. Wag dich daher gerne an Stilbrüche und probier neue Ideen aus – wie etwa eine Kommode im Shabby Chic gepaart mit modernen Design-Elementen. Experimentiere darüber hinaus mit Farben. Falls deine restliche Einrichtung sonst eher schlicht gehalten ist, sorgt eine farbige Kommode für einen schicken Eyecatcher im Raum.

Worauf ist bei einem Sideboard zu achten?

Design und Funktion

Beim Kauf eines Sideboards dreht sich in erster Linie alles um die Größe, die Farbe und den Stil. Weiterhin ist der Aufbau der Möbel von Bedeutung: Eine geschlossene Aufbewahrung bringt Ruhe in den Raum, schützt die verstauten Sachen vor Staub und richtet den Fokus auf das Design der Fronten.

Sideboards mit Türen sind darüber hinaus in Haushalten mit Kindern sinnvoll, um neugierige Finger vom Schrankinneren fernzuhalten. Ein Sideboard mit Glas und offenen Fächern stellt deine Lieblingsdinge geschmackvoll zur Schau. Bei der Ausstattung sorgt eine Push-to-open-Funktion für mehr Wohnkomfort. Ein leichtes Antippen genügt – und die grifflosen Schranktüren öffnen sich.

Was ist bei einer Kommode wichtig?

Kommoden gibt es in verschiedenen Ausführungen. Denke also darüber nach, wie viel Stauraum du benötigst und welche Eigenschaften das Modell deiner Wahl mitbringen soll.

Fürs Badezimmer kommt zum Beispiel eine schmale Hochkommode infrage, während im Wohnzimmer ein Möbelstück mit glänzenden Fronten ein modernes Ambiente zaubert.

Badezimmer Kommoden

Daher kommt es zunächst darauf an, welchen Raum du möblieren möchtest und wonach du suchst – wie etwa eine Schuhkommode für den Eingangsbereich oder eine Aufbewahrungsmöglichkeit fürs Kinderzimmer.

Pfiffig dekorieren: 4 Ideen für Kommoden und Sideboards

Sideboards und Kommoden versorgen deine vier Wände mit einem Plus an Stauraum, so viel steht fest. Die Aufbewahrungsmöbel eignen sich auch super dazu, sie als Blickfang zu dekorieren. Damit schaffst du Raum für deine Siebensachen und wertest gleichzeitig deine Einrichtung auf.

Stylish und aufgeräumt

IDEE 1: Was kann ich aufs Sideboard stellen?

Die breite Ablagefläche eines Sideboards bietet sich wunderbar als Bühne für Dekoratives an. Was du auf deinem Sideboard abstellen magst, bleibt deinen Vorlieben überlassen. Wir haben einige Ideen zum Nachmachen für dich:
 

  • Vasen mit Trockenblumen
  • Fotos von deinen Liebsten und Schnappschüsse aus dem Urlaub
  • Kerzenhalter und Teelichter
  • Dekoartikel passend zur Saison, wie etwa weihnachtliche Figuren
  • Topfpflanzen
  • Raumduft im hübschen Flakon
  • LED-Lichterketten im Glasgefäß

Jetzt folgt der eigentliche Tipp:

Die großflächige Ablage eines Sideboards lädt dazu ein, viele verschiedene Dinge darauf zu platzieren. Wenn du deine Möbel allerdings mit allem Möglichen vollstellst, wirkt deine Deko schnell unordentlich. Daher ist es empfehlenswert, dass du dich auf eine bestimmte Stilrichtung oder ein ausgeglichenes Farbschema festlegst. Das kann zum Beispiel ein glamouröses Arrangement mit goldfarbenem Kerzenhalter und einem Spiegel sein. Einzelne Gegenstände wirken zudem ruhiger, wenn du sie auf einem Tablett oder einem Tischläufer gruppierst.

IDEE 2: Was lässt sich noch alles auf eine Kommode stellen?

Falls du deine Kommode dekorieren und außerdem praktisch nutzen möchtest, kommen einige Ideen hinzu:
 

  • Mit einem stylishen Schmuckständer verwandelst du die Ablagefläche deiner Kommode in einen absoluten Hingucker. Das Accessoire bewahrt deine Ringe, Ketten, Armbänder sowie Ohrringe griffbereit auf und schmückt die Einrichtung.
  • Ein Schminkspiegel mit Beleuchtung macht aus der Kommode im Handumdrehen einen Frisiertisch. Spiegelnde Elemente lassen zudem den Raum größer wirken und hellen dunkle Zimmerecken auf.
  • Eine Kommode mit Wickelaufsatz ist die perfekte Lösung fürs Babyzimmer. Wenn du später keinen Wickeltisch mehr brauchst, nimmst du den Aufsatz einfach ab und dekorierst das Möbelstück neu.
  • Geht es ums Dekorieren von Sideboards und Kommoden, kommt auch das Thema Beleuchtung. Mit einer Tischleuchte bringst du deine neuen Möbel zum Strahlen und lenkst den Blick gezielt auf diesen Wohnbereich.
    Durch eine nach unten gerichtete Lampe kannst du wiederum das Innere der Schubfächer besser erkennen. Eine integrierte Möbelbeleuchtung mit farbigen oder warmweißen LEDs verleiht einer Vitrine das gewisse Etwas.

IDEE 3: Welches Bild über dem Sideboard aufhängen?

Ein Bild über der Kommode schenkt deinen Dekoartikeln einen ansprechenden Hintergrund. Suche dir ein Motiv aus, das sowohl mit dem Möbelstück als auch den Dingen darauf eine Einheit ergibt. Manchmal ist weniger mehr: Schlichte Strichzeichnungen, Schwarz-Weiß-Fotografien und Bilder in monochromen Farben nehmen sich optisch zurück.

Dadurch treten deine Wohnaccessoires in den Vordergrund. Andersherum setzt ein buntes Gemälde einen spannenden Farbtupfer, wenn die Möbel davor von dezenter Natur sind. Damit Wandbilder ihre Wirkung voll entfalten können, befinden sie sich optimal in Augenhöhe. Statt Rahmen an die Wand zu hängen, kannst du sie direkt oben aufs Sideboard hinstellen.

IDEE 4: Wie dekoriere ich ein Highboard?

Bei einem Highboard verändert sich der Blickwinkel: Denn mit ihrer Höhe von über 100 Zentimetern hat die Anrichte eine andere Raumwirkung.

Bestücke ein Highboard daher vorrangig mit Dingen, die nicht zu hoch bis zur Decke ragen. Beispielsweise kannst du eine grüne Hängepflanze aufs Highboard stellen, die an den Seiten dekorativ herunterrankt.

Jetzt hast du auf jeden Fall schon ein paar schöne Ideen, wie sich Sideboards und Kommoden dekorieren lassen. Mach doch gleich mit deiner Wohnwand weiter! 

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Einrichtungstipp: Sideboards und Kommoden aufstellen

Tipps und Tricks

Du hast deinen Favoriten im Onlineshop entdeckt und fragst dich nun: Wohin mit der Kommode? Mit diesen Tipps fällt es dir leichter, schnell ein passendes Plätzchen in deiner Einrichtung zu finden:

  • Niedrige Kommoden und Lowboards passen einwandfrei in den freien Platz unterm Fenster. Diese Lösung bietet sich vor allem für Wohnungen mit Fußbodenheizung an, wo kein Heizkörper die Wand versperrt.
  • Sideboards sind außerdem für Räume mit Dachschrägen Durch ihre niedrige Höhe schmiegen sie sich unter die Dachschräge und nutzen das begrenzte Raumangebot maximal aus.
  • Mit einer Kommode am Fußende deines Bettes richtest du eine optische Begrenzung zum Schlafbereich ein.
  • Stellst du das Sideboard entweder parallel zum Sofa oder im rechten Winkel dazu auf, kommt ein ästhetisches Raster zustande. Orientiere dich aus diesem Grund an deiner vorhandenen Einrichtung und achte auf Symmetrien.
  • Es empfiehlt sich, zwischen der Kommode und anderen Möbeln sowie zur Tür ausreichend Abstand zu haben. Damit bleiben die Laufwege in deiner Wohnung frei und die Schranktüren lassen sich bequem öffnen.
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FAQ – weitere häufige Fragen und Antworten zu Kommoden und Sideboards

Vielleicht hast du dich schon mal gefragt, wie viel Gewicht ein Sideboard maximal aushält. Angaben zur Belastbarkeit sind bei einigen Artikeln in den Produktdetails aufgeführt. Die Belastbarkeit des Oberbodens kann von Modell zu Modell unterschiedlich sein. Daher lässt sich diese Frage nicht pauschal beantworten. Wie stabil ein Einrichtungsstück ist, hängt unter anderem vom Material und von der Verarbeitung ab. Lowboards sind in der Regel darauf ausgelegt, das Gewicht eines TV-Geräts zu tragen: Im Schnitt halten sie einem Gewicht von 30 bis 40 Kilogramm stand.

Bei Kommoden ist die Belastbarkeit der Schubfächer von Bedeutung. Schmale Schubladen bis maximal 100 Zentimeter sind allgemein belastbarer als breite Fächer. Generell eignen sich solide Einlegeböden eher für schwere Sachen als ein Schubfach mit dünnem Boden. Schubladenkommoden dienen hauptsächlich zur Aufbewahrung von Kleidung und Heimtextilien. Falls du im Schrank zerbrechliche Dinge wie Geschirr unterbringen möchtest, entscheide dich für eine Kombikommode mit Fächern.

Es gibt viele Sideboards, die sich für die Wandmontage eignen – insbesondere sogenannte Lowboards empfehlen sich dafür. Wenn du deine Möbel aufhängen möchtest, liefert dir die Montageanleitung wichtige Hinweise. Verwende ausschließlich geeignete Schrauben und Dübel passend zur Beschaffenheit deiner Wände. Frag im Zweifelsfall beim Baumarkt nach, welche Art von Befestigung die richtige ist. Bitte denke daran, dass Möbelstücke bereits ein gewisses Eigengewicht haben. Sobald du die Schubfächer und Schränke einräumst, kommt einiges an Gewicht zusammen. Bring daher eher eine Schraube zu viel als zu wenig an. Stopfe die Schränke außerdem nicht zu voll, sondern pack schwere Dinge lieber woanders hin.

Für Hängeschränke besteht keine genormte Höhe. Vielmehr kommt es auf die gewünschte Optik und den Verwendungszweck an. Falls du beispielsweise ein Lowboard als TV-Bank schwebend an der Wand aufhängst, solltest du den Bildschirm vom Sofa aus angenehm sehen können. Idealerweise hängt der Schrank hoch genug, um ein bequemes Staubsaugen darunter zu ermöglichen. Unter sehr niedrig angebrachten Sideboards sammeln sich wiederum gerne Spielzeug und anderer Krimskrams. Achte auch darauf, dass der Schrank die Steckdosen nicht verdeckt.

Da viele Möbelstücke lackiert sind oder beschichtete Oberflächen besitzen, ist der Aufwand für Reinigung und Pflege überschaubar. Nimm dir zum Staubwischen am besten ein weiches, nicht fusselndes Tuch zur Hand. Damit wischst du die Kommode leicht feucht ab. Möbel aus unbehandeltem beziehungsweise geöltem oder gelaugtem Massivholz brauchen ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Du kannst deine Kommode ölen, wenn du die natürliche Optik erhalten möchtest. Holzöle intensivieren die Maserung des Naturmaterials und schützen es vor Feuchtigkeit. Schranktüren und Einlegeböden aus Glas bekommst du wie gewohnt mit einem Fensterreiniger sauber.

FAQ – Häufige Fragen

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