Schreibtisch beleuchten
Schreibtisch beleuchten

Schreibtisch beleuchten

So sorgst du für eine angenehme Atmosphäre bei der Arbeit

Licht ist eines der wichtigsten Mittel zur Raumgestaltung. Aber es erfüllt nicht nur dekorative Zwecke. Das gilt vor allem am Schreibtisch: Eine blendfreie Beleuchtung mit der optimalen Helligkeit ist unerlässlich, um produktiv und konzentriert zu arbeiten. Doch wie hell ist hell genug, um den Schreibtisch zu beleuchten? Welche Lichtfarbe ist die richtige? Und wo sollte die Schreibtischlampe stehen? Hier findest du die Antworten auf diese Fragen.

Nicht vergessen: Natürliches Licht bewusst mit einbeziehen

Bevor wir uns der künstlichen Schreibtisch-Beleuchtung widmen, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Rolle des natürlichen Lichts. Hier kommt es vor allem auf die Position des Schreibtisches an. Wie du ihn am besten im Raum platzierst, verraten wir dir hier.

Darüber hinaus ist es praktisch, wenn der Lichteinfall regulierbar ist – vor allem bei Südfenstern, da andernfalls vielleicht die Sonne direkt auf den Bildschirm scheint. Ein Rollo, eine Jalousie oder ein Vorhang ist deshalb sehr zu empfehlen.

Schreibtisch-Position im Raum
Schreibtisch-Position im Raum
Wie du den Schreibtisch für produktives, angenehmes Arbeiten platzierst
Gardinen & Vorhänge

Schreibtisch beleuchten: Eine Leuchte allein reicht nicht aus

Ganz gleich, ob du Papierkram erledigst oder mit dem Rechner beschäftigt bist: Der Schlüssel für entspanntes Arbeiten liegt in der Kombination einer Allgemeinbeleuchtung und einer ergonomischen Schreibtischleuchte.

  • Die Allgemeinbeleuchtung sorgt für eine Grundhelligkeit und mindert dadurch den Kontrast zwischen Bildschirm/Schreibtisch und dem Rest des Raums. Ein großer Helligkeitsunterschied strengt die Augen stark an.
  • Die Schreibtischleuchte liefert dir zusätzlich direktes Licht, wenn du mit Dokumenten arbeitest. Ergonomische Modelle lassen sich verstellen, etwa über Gelenke oder einen Schwanenhals.

Die Allgemeinbeleuchtung oder Grundbeleuchtung ist idealerweise diffus oder indirekt, sodass sie keine starken Schatten wirft.

Als diffuse Lichtquellen eignen sich beispielsweise LED-Panels für die Decke. Sie sind extrem leuchtstark, geben das Licht aber über eine große, milchige Fläche ab. Dadurch blenden sie nicht und das Licht wirft nur weiche Schatten.

Als Ergänzung oder Alternative kommt eine Reihe kleinerer Leuchten infrage: zum Beispiel Spots, die Wände oder Bilder anstrahlen und auf diese Weise den Raum indirekt erhellen.

Grundbeleuchtung und Schreibtischlampe: Wie viel Lumen sind empfehlenswert?

Im Zeitalter der sparsamen LEDs haben Wattangaben ausgedient: Der sogenannte Lichtstrom als Maß für die Helligkeit ist in Lumen angegeben. Anhand der Lumen kannst auch du leicht ausrechnen, ob Zahl und Stärke der ausgewählten Leuchten zum Raum passen. Es gelten folgende Faustregeln:

  • In Arbeitszimmern sollte die Helligkeit allgemein in allen Bereichen mindestens 250 Lux Das entspricht 250 Lumen pro Quadratmeter.
  • Um den Schreibtisch zu beleuchten, sind mindestens 500 Lux oder Lumen pro Quadratmeter empfehlenswert.

Beispiel: Das Arbeitszimmer ist 15 Quadratmeter groß. Empfehlenswert ist also eine Beleuchtungsstärke von 15 Quadratmeter * 250 Lumen/Quadratmeter = 3.750 Lumen. Diesen Wert sollte die Grundbeleuchtung erreichen. Eine mögliche Kombination besteht beispielsweise aus einem LED-Panel mit 2.500 Lumen und mehreren Spots, die zusammen mindestens 1.250 Lumen haben.

Die Beleuchtungsstärke auf der Arbeitsfläche auszurechnen, ist nicht ganz so einfach, weil es hier auf die Breite des Lichtkegels ankommt. Dies ist aber normalerweise auch nicht notwendig:

Schreibtischleuchten haben meist zwischen 300 und 500 Lumen, wobei sich der Lichtstrom auf eine relativ kleine Fläche verteilt. Dadurch wird der Mindestwert von 500 Lux in der Regel leicht erreicht.

Das gilt sogar dann, wenn die Grundbeleuchtung weniger hell ist und nur 100 Lux beträgt – etwa weil der Schreibtisch im Wohnzimmer steht.

Info

Viele LED-Panels lassen sich dimmen, um die Helligkeit nach Bedarf anzupassen. Um diese Funktion zu nutzen, brauchst du einen speziellen LED-Dimmer. Vorhandene Wanddimmer für Glühbirnen und Halogenlampen funktionieren in der Regel nicht mit LEDs.

Lichtfarbe der Beleuchtung: Was sagen die Kelvin aus?

Bei LEDs ist oft noch die Farbtemperatur in Kelvin angegeben, die wiederum die Lichtfarbe bestimmt. Je höher die Farbtemperatur in Kelvin, desto weißer ist das Licht. Klingt widersprüchlich? Die Logik dahinter ist vereinfacht folgende: Eine weiße Glut ist heißer als eine gelbe oder rote Glut.

  • 700 bis 3.300 Kelvin entsprechen warmweißem Licht. Dieses ist ideal, wenn der Schreibtisch in einem Wohnraum steht oder du ein gemütliches Ambiente bevorzugst.
  • Bei einem Homeoffice in einem separaten Zimmer kommen auch neutralweiße Lampen mit 3.300 bis 5.300 Kelvin. Am Schreibtisch hat dieses Licht einen aktivierenden Effekt – und erzeugt eine eher nüchterne Büro-Atmosphäre.
  • Eine Farbtemperatur über 5.300 Kelvin entspricht Tageslichtweiß. Dieses erscheint in Innenräumen jedoch ziemlich kalt. Am Schreibtisch ist dieses Licht nur in bestimmten Fällen sinnvoll, etwa für Architekturbüros oder Grafiker.
Vorsicht

Vorsicht, Verwechslungsgefahr: Es gibt für den Einsatz am Schreibtisch auch noch Tageslichtlampen. Diese sind ebenfalls „tageslichtweiß“, aber gleichzeitig sogenannte Vollspektrumlampen. Die Zusammensetzung des Lichts entspricht genau dem der Sonne. Es wirkt in den düsteren Wintermonaten depressiven Verstimmungen entgegen – und wird auch zur Lichttherapie verwendet.

Richtig platzieren: Wo sollte die Schreibtischlampe stehen?

Bei der Schreibtischlampe gilt dasselbe wie bei natürlichem Licht: Bei Rechtshändern sollte es von links kommen, bei Linkshändern von rechts.

Indem du deine Schreibtischlampe entsprechend aufstellst, vermeidest du einen störenden Schatten deiner Hand beim Schreiben.

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