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Geschirrspüler

In der Bauart unterscheidet man Standgeräte und Einbaugeräte. Standspülmaschinen werden freistehend aufgestellt. Sie eignen sich für größere Küchen, bei denen das Gerät nicht in die Küchenzeile integriert werden muss. Einbaugeschirrspüler passen dagegen platzsparend als Unterbau unter eine durchgehende Arbeitsplatte. Die meisten Standspülmaschinen sind übrigens unterbaufähig. In diesem Fall kann die obere Geräteplatte entfernt werden. Optimal einpassen lassen sich sogenannte integrierbare Geschirrspüler. Bei diesen Einbaugeräten kannst du auch das Frontdekor passend zur Küche ändern.

Worauf sollte ich beim Kauf einer Spülmaschine achten?

Ein guter Geschirrspüler sollte möglichst wenig Strom und Wasser verbrauchen und dabei trotzdem hervorragende Ergebnisse liefern. Damit man sich auch nebenher noch gerne im Raum aufhalten mag, sollte er zudem möglichst leise arbeiten. Gut ist ein Wert von rund 40 Dezibel - ab 50 Dezibel wird es ungemütlich. Und natürlich muss der Geschirrspüler von seiner Bauart und Größe her in die Küche passen und genügend Teller, Tassen und Gläser für die ganze Familie aufnehmen. Angegeben wird das Fassungsvermögen in der Zahl der sogenannten Maßgedecke.

Wie viel Wasser verbraucht eine Spülmaschine?

Früher galten Geschirrspüler als Wasserverschwender. Heute braucht ein ökologisches Gerät für einen Spülgang tatsächlich weniger Wasser, als man beim Spülen von Hand aufwendet. Besonders sparsame Modelle kommen auf nur 10 Liter pro Ladung. Dafür ist aber ein Betrieb im Eco- oder Sparprogramm nötig.

Wie viel Strom braucht ein Geschirrspüler?

Wie viel Strom eine Spülmaschine braucht, entnimmst du der angegebenen Energieeffizienzklasse. Man unterscheidet bei aktuellen Geräten die Stufen A bis A+++, wobei jedes Plus für eine bessere Energiebilanz steht. Moderne Modelle benötigen pro Spülzyklus unter einer Kilowattstunde. Der Jahresenergieverbrauch eines Geschirrspülers basiert auf einem durchschnittlichen Betrieb von 280 Spülgängen pro Jahr.

Was bedeutet Reinigungswirkungsklasse und Trockenwirkungsklasse?

Auch diese beiden Werte sind auf dem Energie-Label angegeben, mit dem jeder Geschirrspüler gekennzeichnet ist. Die Reinigungswirkungsklasse zeigt, wie gut die Maschine wäscht. Dabei steht A für die Bestnote, G für die schlechteste. Die Trockenwirkungsklasse gibt die Leistung beim Geschirrtrocknen an. Auch hier reicht die Wertung von A bis G.

Spart ein kurzer Spülgang Strom?

Nein, im Gegenteil. Am energieeffizientesten betreibst du deinen Geschirrspüler im Eco-Spülgang. Dieser dauert sogar länger und kann rund zwei bis drei Stunden in Anspruch nehmen. Durch die lange Einwirkzeit reichen niedrigere Temperaturen, um das Geschirr gründlich zu säubern. So braucht die Maschine weniger Strom. Das Kurzspülprogramm arbeitet dagegen energieintensiv bei hoher Temperatur und eignet sich nur, wenn es wirklich einmal schnell gehen muss.

So erzielen Sie optimale Reinigungsergebnisse

Du hast es durchaus selbst in der Hand, wie gut dein günstiger Geschirrspüler reinigt und trocknet. Durch richtiges Befüllen sorgst du für ein optimales Ergebnis: Das Geschirr sollte fest im Gerät stehen und sich dabei nicht verkeilen. Tassen und Gläser werden mit der Öffnung nach unten eingeräumt. Die Spülarme deines Geschirrspülers dürfen nicht blockiert werden.

Bleiben nach dem Waschgang häufig Speisereste an deinen Geschirr zurück, kann dies an der individuellen Wasserhärte in deiner Wohngegend liegen. Die beliebten Multifunktions-Tabs sind nämlich auf Wasser mit durchschnittlicher Härte ausgerichtet. Sollte dein Wasser besonders kalkhaltig sein, kann es nötig sein, den Geschirrspüler zusätzlich mit Salz und Klarspüler zu befüllen, damit er optimale Ergebnisse erzielt. Achten Sie beim Einräumen von Töpfen, Pfannen und Geschirr außerdem darauf, dass sich die Spülarme des Geschirrspülers frei drehen können. Das Wasser muss in jeden Winkel des Geräts vordringen können, um Gläser, Teller und Co. perfekt zu reinigen. Lade deinen Geschirrspüler deshalb nicht zu voll und stellen Sie stark verschmutztes Geschirr immer nach unten.

Nutzt du häufig das Spar- oder Öko-Programm Ihres Geschirrspülers, solltest du das Gerät wenigstens einmal im Monat auf 60 Grad stellen, um Ablagerungen und unangenehmen Gerüchen durch Keime und Bakterien vorzubeugen. Im Handel sind außerdem spezielle Reinigungsmittel für Geschirrspüler erhältlich, die einfach in das leere Gerät gestellt werden. Lässt sich der schlechte Geruch dadurch nicht vertreiben, können verschmutzte Filter, Rückstände in Dichtungen oder abgeknickte Abwasserschläuche die Ursache sein. Extra-Tipp für glänzende Gläser: Vermeide Kalkablagerungen und Glaskorrosion, indem du die Enthärtungsanlage deines Geschirrspülers richtig einstellst.

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